Black Wings Linz: Gregor Baumgartner neuer Manager

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Nun ist offiziell bestätigt, wer bei den Black Wings Linz in Zukunft im sportlichen Bereich das Sagen haben wird: Gregor Baumgartner wird neuer Manager des EBEL-Teams aus Oberösterreich und tritt somit die Nachfolge von Christian Perthaler an.

"Baumgartner ist ein wirklich erfahrener Mann im Eishockey-Sport und wir können stolz sein, so einen Profi an Bord zu haben. Er wird uns helfen, den richtigen Weg einzuschlagen und nachhaltig zu arbeiten. Besonders möchte ich hervorheben, dass er seine Arbeit bis August auf freiwilliger Basis machen wird, um den Verein so gut wie möglich zu unterstützen", verrät Präsident Peter Freunschlag.

Im Machtkampf ging in den vergangenen Wochen ein tiefer Riss durch die Führung. In einer Vorstandssitzung gaben die drei Vizepräsidenten Karl Egger, Peter Zauner und Peter Matausch ihren Rücktritt bekannt, ob dies auch rechtlich hält, ist offen. Freunschlag sieht die Rücktritte als gültig, weshalb er ohne Vorstandsbeschluss Entscheidungen trifft.

"Trotz dieser schwierigen Zeiten und der Unruhe im Verein freue ich mich auf die Herausforderung. Mit meinem neuen sportlichen Konzept und der Unterstützung sämtlicher Fans, Sponsoren und Medienpartner schaffen wir es, die Black-Wings-Familie wieder gemeinsam zu vereinen und stark zu machen", hofft Baumgartner.

Die erste Aufgabe des neuen Sportchefs ist es, auf Trainersuche zu gehen.

Juristisches Nachspiel nicht ausgeschlossen

Hinter den Kulissen machten die drei Vizepräsidenten, allesamt selbst auch Sponsoren, mobil und haben die beiden Hauptsponsoren Liwest und Linz AG hinter sich, wie eine Presseaussendung vergangene Woche deutlich machte.

Auch die Obmänner der Fanklubs gingen mit einer Aussendung an die Öffentlichkeit, in der sie Zweifel an Präsident Freunschlag äußerten und diesen zum Rücktritt aufforderten.

Freunschlag arbeitet unverdrossen weiter

Unterdessen arbeitet Freunschlag, bisher Obmann und Kassier in Personalunion, unverdrossen weiter. Er will einige Forderungen seiner Kritiker umsetzen, den Verein "demokratisieren und finanzielle Transparenz" schaffen, damit "die Hauptsponsoren erhalten bleiben".

Und er gibt sich zuversichtlich. "Ich glaube schon, dass sie bleiben."

Die Auswirkungen der Corona-Krise werden den Verein ohnehin treffen. "Es wird sicher enger. Viele Firmen sind geschädigt worden und Marketing ist das erste, das gekürzt wird. Die Größe kann man ich nicht sagen", erklärte Freunschlag.

Textquelle: © APA

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