KAC-Coach Matikainen gibt Legionären Denkzettel

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Für den KAC beginnt das kommende EBEL-Wochenende am Freitag mit einem Auswärtsspiel beim HC Znojmo (ab 18:30 Uhr im LIVE-Ticker).

Nicht mit dabei sein werden allerdings Verteidiger Adam Comrie (USA) und Nick Petersen (CAN), Top-Scorer der letzten Saison. Head Coach Petri Matikainen verpasst den beiden Legionären eine Nachdenkpause.

"Das betrifft unsere Mannschaft generell: Wir waren nicht glücklich damit, wie wir zuletzt gespielt haben. In taktischer Hinsicht hat das gepasst, wir haben weite Strecken der Partien kontrolliert, aber wie ich schon nach dem Linz-Spiel (2:4) sagte, hat uns in einzelnen Situationen ein wenig die Arbeitseinstellung und das Herz gefehlt. Das führte zu unnötigen Gegentreffern, die den Spielfluss verändert haben", erläutert Matikainen.

Es betrifft nicht nur Comrie und Petersen

"Als ich vor über einem Jahr hier unterschrieben habe, habe ich der Vereinsführung gesagt, dass ich mein Möglichstes tun werde, um aus dem KAC eine konstante Spitzenmannschaft zu machen. Um das zu erreichen und zu bestätigen, hat man als Trainer, als Leitwolf, manchmal schwierige und harte Entscheidungen zu treffen. In der vergangenen Saison ist das Schritt für Schritt und am Ende dann insgesamt aufgegangen, aber das ist Geschichte, wir leben in der Gegenwart und wollen uns weiterentwickeln. In einer von mir geführten Mannschaft ist Erfolg nur möglich, wenn jeder einzelne Akteur seine Rolle und seine Aufgabe erfüllt. Es ist die Identität unseres Teams, dass jeder für jeden arbeitet und den Preis bezahlt, um die kleinen Details umzusetzen, die gefordert sind. Dies war in den vergangenen Partien nicht der Fall", meint der Finne weiters.

Auch, wenn es nun Comrie und Petersen trifft, sei diese Kritik nicht auf das Duo beschränkt: "Es geht keinesfalls um Schuldzuweisungen an zwei Spieler, aber man hat sich am Eis und abseits davon für die Mannschaft und den Verein zu verausgaben, das gilt für alle Cracks, für alle Trainer, ganz egal, woher sie kommen und welchen Stellenwert sie im Gefüge haben. Ich denke, dass wir alle gemeinsam durch eine harte Zeit gehen müssen, um wieder jede verschworene Gemeinschaft mit klarer Identität zu werden, als die wir bekannt sind."

Comrie hatte letztes Jahr in 60 Spielen 21 Tore und 21 Assists vorzuweisen, aus den bisherigen sechs Auftritten schaute nur ein Assist heraus. Petersen war Top-Scorer der Rotjacken mit 31 Toren und 49 Assists in 66 Spielen auf dem Weg zum EBEL-Titel, 2019/20 sind es bislang ein Tor und vier Assists.

Textquelle: © LAOLA1.at

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