Oksana Selekhmeteva
SEL
Sinja Kraus
KRA
Endstation in Runde eins: Auch Kraus in Wimbledon out
Die 24-Jährige muss sich einer Spanierin in zwei Sätzen geschlagen geben. Schon zwei andere ÖTV-Spielerinnen schafften die Auftakthürde in London nicht.
Sinja Kraus muss sich in der ersten Wimbledone-Runde der Spanierin Oksana Selekhmeteva mit 6:1, 7:5 geschlagen geben.
Für Kraus (WTA-93.) geht die Partie mit einem gewonnen Break gegen Selekhmeteva (WTA-91.) eigentlich gut los. Im Gegenzug gibt sie ihr Service aber ebenfalls ab, und kassiert auch beim Stand von 2:1 und 4:1 Breaks.
Dazwischen bringt die Spanierin ihren Aufschlag ohne Punktverlust durch. Am Ende des ersten Satzes verpasst Kraus erst zwei Breakchancen, kann dann drei Satzbälle abwehren - mit dem vierten stellt Selekhmeteva aber auf 1:0.
Kraus nutzt Chancen nicht
Im zweiten Satz zeigen sich beide Spielerinnen zunächst souverän, beim Stand von 2:3 kann Kraus erneut zwei Breakmöglichkeiten nicht nutzen. Stattdessen breakt Selekhmeteva im Gegenzug direkt mit 40:0. Kraus kann weiterhin nicht konsequent genug punkten, wehrt aber einen ersten Matchball ab und stellt auf 5:4.
Anschließend holt Kraus ihr erstes Break, 5:5. Erneut kann sie den Schwung nicht mitnehmen, wehrt zwar zwei Breakchancen ihrer Gegnerin ab, kassiert aber dennoch das 6:5. Mit eigenen Aufschlag macht Selekhmeteva den Sack zu.
"Ich bin einerseits stolz, dass ich mich zurückkämpfen konnte. Aber war natürlich bitter bei 5:5, das waren zwei, drei leichte Fehler zu viel", bilanzierte Kraus.
Mit Kraus muss damit auch die dritte ÖTV-Spielerin im Turnier die Heimreise nach dem Auftaktspiel antreten. Zuvor scheiterten bereits Anastasia Potapova und Lilli Tagger am Weiterkommen.
Enttäuschte Kraus
Kraus war nach ihrem Aus dementsprechend enttäuscht, zumal sie nicht ihr bestes Leistungsniveau abrufen konnte. "Das war einfach kein guter Tag für mich heute. Ich bin nicht wirklich ins Spiel reingekommen und hab mich auf dem Platz nicht wohlgefühlt. Sie hat mir wenig Rhythmus gegeben", erklärte die Wienerin.
Ihre Leistung habe nicht ihr Spiel, zu dem sie imstande sei, repräsentiert. "Schade, dass es ausgerechnet bei so einem Event nicht geklappt hat."