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Rivalität von "Sincaraz" laut Federer "großartig für Tennis"

Der 44-Jährige schwärmt vor Start der Australien Open über die Leistungen von Alcaraz und Sinner.

Rivalität von "Sincaraz" laut Federer "großartig für Tennis" Foto: © getty

Der an Spannung nicht zu überbietende Kampf um die Vormachtstellung zwischen Carlos Alcaraz und Jannik Sinner hat dem Männer-Tennis frische Energie gebracht.

Das sagte der Schweizer Roger Federer, der am Sonntag bei der erstmals durchgeführten Eröffnungsfeier der Australian Open der Stargast sein wird. "Das ist großartig für das Tennis, ihr Tennis ist unglaublich", betonte der vor gut drei Jahren zurückgetretene 20-fache Grand-Slam-Champion am Donnerstag.

Einen bleibenden Eindruck hat bei ihm das French-Open-Finale 2025 hinterlassen, das Alcaraz nach der Abwehr von drei Matchbällen nach 5:29 Stunden im fünften Satz gewann.

"Dieses Finale war komplett surreal. Ich habe den Eindruck, dass von einem Moment auf den anderen, in diesem epischen fünften Satz, die Welt des Sports still gestanden und atemlos nach Paris geschaut hat. Das war wahrscheinlich eines der größten Matches der Geschichte", sagte der 44-Jährige.

"In seinem Alter wäre das verrückt"

Danach hätten die beiden dies mit weiteren Final-Teilnahmen bestätigt, besonders in Wimbledon und bei den US Open. Der 22-jährige Spanier und der zwei Jahre ältere Südtiroler haben die vergangenen acht Grand-Slam-Titel je zur Hälfte unter sich aufgeteilt.

Nun hat Alcaraz in Melbourne, wo er noch nie im Finale stand, die Chance, seinen Karriere-Grand-Slam zu komplettieren. "In seinem Alter wäre das verrückt", erläuterte Federer. "Schauen wir, ob er das Verrückte hinkriegt. Ich hoffe es, es wäre ein unglaublicher Moment für unser Spiel."

Der topgesetzte Alcaraz bekommt es in der 1. Runde mit dem in der Weltrangliste auf Position 79 liegenden Lokalmatador Adam Walton zu tun, bei programmgemäßem Verlauf wäre im Viertelfinale mit dem als Nummer sechs gesetzten Alex de Minaur ein weiterer Australier der Gegner.

Sinner, der die jüngsten beiden Melbourne-Auflagen für sich entschied, würde sich im Kampf um den Halbfinaleinzug mit dem US-Amerikaner Ben Shelton messen, die erste von vier Hürden zuvor muss gegen den Franzosen Hugo Gaston (94.) gemeistert werden.

Sinner: "Auslosung immer schwierig"

In der 3. Runde würde es gegen den aufstrebenden Brasilianer Joao Fonseca gehen, im Halbfinale könnte mit dem Serben Novak Djokovic der Major-Rekordchampion warten.

Der 38-jährige Serbe trifft als Nummer vier des Turniers zum Auftakt auf den Spanier Pedro Martinez (71.). "Die Auslosung ist immer sehr schwierig, unabhängig, auf wen man trifft. Hier sind die besten Spieler der Welt versammelt, der Weg ist sehr, sehr lang", sagte Sinner.

Im Frauenbewerb startet die top gereihte Aryna Sabalenka gegen die französische Wildcard-Spielerin Tiantsoa Rakotomanga.

Die als Nummer zwei gesetzte Polin Iga Swiatek beginnt gegen die chinesische Qualifikantin Yuan Yue. Titelverteidigerin Madison Keys misst sich mit der Ukrainerin Oleksandra Olijnijkowa.

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