NFL-Playoffs: Süße Ravens-Rache an den Titans

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Rache ist süß!

Die Baltimore Ravens setzen sich in der Wild-Card-Runde der NFL Playoffs bei den Tennessee Titans mit 20:13 durch.

Damit revanchieren sich Lamar Jackson und Co. für die überraschende Playoff-Pleite in der Vorsaison, als sie zu Hause als AFC-Topfavorit von den Titans eliminiert wurden.

Tennesee führt früh mit 10:0, danach läuft jedoch offensiv nur mehr wenig. Baltimore neutralisiert Superstar-Running-Back Derrick Henry, der mit 18 Läufen für magere 40 Yards maßlos enttäuscht.

Die Ravens indes wachen nach einem offensiven Kaltstart auf. Der Weckruf schlechthin ist ein herrlicher 48-Yard-Lauf von Jackson. Im dritten Viertel erreicht J.K. Dobbins aus 4 Yards die Endzone.

In der Schlussphase, als die Titans die Chance auf den Ausgleich haben, sichert die Ravens-Defense den Sieg, indem Marcus Peters eine Interception gegen Ryan Tannehill gelingt.

Für Jackson ist es nach zwei Niederlagen der erste Playoff-Sieg seiner Karriere.

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TENNESSEE TITANS (4) vs. BALTIMORE RAVENS (5) 13:20

SCORING:

Q1:

7:0: A.J. Brown - 10-Yard-Pass von Ryan Tannehill (5:39 Minuten)

10:0: Stephen Gostkowski - 45-Yard-Field-Goal (1:40 Minuten)

Q2:

10:3: Justin Tucker - 33-Yard-Field-Goal (10:02 Minuten)

10:10: Lamar Jackson - 48-Yard-Lauf (2:32 Minuten)

Q3:

10:17: J.K. Dobbins - 4-Yard-Lauf (9:01 Minuten)

Q4:

13:17: Stephen Gostkowski - 25-Yard-Field-Goal (14:59 Minuten)

13:20: Justin Tucker - 51-Yard-Field-Goal (4:23 Minuten)

Blitzstart der Titans

Die erste Halbzeit hat zwei spiegelverkehrte Quarter zu bieten.

Den wesentlich besseren Start erwischen die Hausherren. Tennessee-Quarterback Ryan Tannehill bedient A.J. Brown in der Endzone, schon zuvor fängt der Receiver einen herrlichen Pass. Stephen Gostkowski erhöht per Field Goal auf 10:0.

Die Ravens legen indes offensiv einen ziemlichen Kaltstart hin. Als Tannehill bereits bei 105 Passing-Yards hält, hat Jackson lediglich 7 Passing-Yards zu Buche stehen - auch "zu Fuß" geht anfangs wenig bis gar nichts.

TENNESSEE TITANS:

Name

Passing Yards Rushing Yards Receiving Yards
Ryan Tannehill 165 (1 TD, 1 INT) 6
Derrick Henry 40 11
Jeremy McNichols 4
Darrynton Evans 1
A.J. Brown 83 (1 TD)
Anthony Firkser 44
Nick Westbrook-Ikhine 17
Jonnu Smith 9
Cameron Batson 6
Geoff Swaim 5

Zusätzliches Warnsignal: Jackson hat in seiner bisherigen NFL-Karriere alle zehn Matches verloren, in denen Baltimore mit zumindest zehn Punkten in Rückstand geriet.

Eine Serie, die diesmal zum Glück für die Ravens reißen sollte.

Zweitlängster Lauf hinter Kaepernick

Denn im zweiten Quarter wacht die Offense Baltimores auf. Der erste ansehnliche Drive resultiert in einem Field Goal von Justin Tucker.

Zweieinhalb Minuten vor der Pause dann jedoch das unumstrittene Highlight dieser Partie. Jackson erweist sich wieder einmal als Meister der Improvisation und meisterhafter Läufer, indem er aus 48 Yards zum 10:10-Ausgleich in die Endzone läuft.

Hinter Colin Kaepernick (56 Yards für San Francisco gegen Green Bay) ist dies der zweitlängste TD-Lauf eines Quarterbacks in der NFL-Geschichte.

Am Ende stehen großartige 136 Rushing-Yards für Jackson zu Buche - ein wichtiges Puzzleteil für diesen Sieg.

Henry enttäuscht maßlos

Vor allem, weil bei den Hausherren mit Henry der "2.000-Yards-Running-Back" überhaupt nichts ins Rollen kommt. Nach Halbzeit eins stehen bei zehn Versuchen nur 18 Yards zu Buche - bitter!

Vor einem Jahr, als die Titans Baltimore in den Divisonal Playoffs rausgeworfen haben, kam Henry noch auf 195 Rushing Yards.

BALTIMORE RAVENS:

Name

Passing Yards Rushing Yards Receiving Yards
Lamar Jackson 179 (1 INT) 136 (1 TD)
J.K. Dobbins 43 (1 TD) -6
Gus Edwards 38
Marquise Brown 19 109
Mark Andrews 41
Patrick Ricard 26
Willie Snead 9

Die zweite Halbzeit beginnt mit einem Statement-Drive der Ravens, den der immer besser werdende Rookie J.K. Dobbins mit einem 4-Yard-Lauf in die Endzone krönt.

Eine 17:10-Führung, die Baltimore gestützt auf eine gute Defense und das Laufspiel geschickt verwaltet. Da fällt auch ein ungewohnter Fehlschuss von Kicker Justin Tucker nicht ins Gewicht.

Beiden Teams gelingt im weiteren Spielverlauf nur noch jeweils ein Field Goal.

Kansas City oder Buffalo?

Während Baltimore damit weiter im Rennen um die Super Bowl bleibt, endet die Saison für die Titans mit einer maßlosen Enttäuschung vor heimischem Publikum.

Neben Henry findet auch Quarterback Tannehill nicht seinen Rhythmus und kommt nicht über 165 Passing Yards hinaus.

Die Ravens müssen nun abwarten, wie das Duell der beiden AFC-North-Rivalen Pittsburgh gegen Cleveland endet.

Gewinnt Pittsburgh, muss Baltimore in den Divisional Playoffs bei Titelverteidiger Kansas City ran. Setzt sich Cleveland durch, geht es für die Ravens zu den Buffalo Bills.

Legenden, junge Wilde und einige etablierte Haudegen. Die Playoff-Quarterbacks dieser NFL-Saison bieten ein breites Spektrum. LAOLA1 mit einem Ranking der Spielmacher:

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Eines vorneweg: Der Generations-Wechsel unter den NFL-Quarterbacks ist bekanntlich in vollem Gange. Da die "Jungen Wilden" logischerweise noch nicht über die Lebensläufe eines Brady, Brees oder Rodgers verfügen können, besteht in solch einem Ranking die Gefahr, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Wir legen daher auch diesmal eine Spur mehr Wert auf die Aktualität, ohne aber die gerade in der Postseason so wertvolle Erfahrung außer Acht zu lassen.

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14. MITCHELL TRUBISKY (Chicago Bears)

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Ist der Ruf erst mal ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert... Sagen wir so: Geht es nach der öffentlichen Meinung, kann Trubisky fast nur gewinnen. Oder zumindest überraschen. Der 26-Jährige, der von Chicago 2017 vor (!) Mahomes und Watson gewählt wurde (Stand jetzt ein historischer Irrtum), wurde im Saison-Verlauf von Nick Foles abgelöst. Als der sich verletzte, lag es doch an Trubisky, die Bears in die Playoffs zu führen. Dies gelang, ohne dass Trubisky spektakuläre Glanzlichter setzen hätte können. Er war jedoch auch nicht so schlecht, wie viele meinten. In dieser Postseason geht es fraglos auch darum, wie seine NFL-Zukunft aussieht.

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13. ALEX SMITH (Washington Football Team)

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Gänsehaut! Die Wohlfühl-Story! Material für Hollywood! Aber objektiv gesehen ist Alex Smith in diesem Ranking natürlich recht weit hinten einzureihen. Konzentrieren wir uns auf das Positive: Nach seiner Horror-Verletzung und zwei Jahren Pause ist Smith tatsächlich wieder da (die Doku über den Weg zurück sollte man nur mit leerem Magen sehen) und mit Washington aufgrund noch größerer sportlicher Inkomptenz der NFC-East-Konkurrenz in den Playoffs. Smith war immer schon ein eher biederer Game Manager, nun hat er auch an Mobilität eingebüßt. Aber als Gegner sollte man es gegen einen derart erfahrenen Spielmacher (Playoffs mit San Francisco und Kansas City) nicht drauf ankommen lassen.

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12. JARED GOFF (Los Angeles Rams)

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Im Osten geht die Sonne auf, im Westen geht sie unter und in Kaliforniens Süden verbringt Goff währenddessen einen ziemlich durchschnittlichen Arbeitstag. Der Prototyp eines "Eh-net-so-schlecht,-aber..."-Spielmachers. Er führte die Rams einst in die Super Bowl, aber dort implodierte er. Er war der Nummer-1-Pick im Draft, aber ist er dieses Spots wirklich würdig? Er spielte auch 2020 keineswegs total ungut, aber gleich 22 QBs schließen die Saison mit einem besseren Rating als seine 90,0 ab - darunter auch Mitch Trubisky (ouch!). Natürlich hofft man, dass er für das Duell mit Seattle fit wird, aber wären die Rams mit Backup John Wolford tatsächlich komplett chancenlos?

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11. BAKER MAYFIELD (Cleveland Browns)

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Muss Baker Mayfield - ebenfalls ein Einser-Pick im Draft - aufpassen, dass er zu einem Durchschnitts-Bruder im Geiste von Jared Goff wird? Irgendwie schon. Aber noch ist seine Entwicklung nicht abgeschlossen. Im Vergleich zu seinen ersten beiden Jahren in der Liga präsentierte sich Mayfield 2020 weniger fehleranfällig. Seine Zahl an Interceptions senkte er von 21 (!) auf 8 - seit Ende Oktober passierte ihm nur eine. In der Browns-Offense kommt ihm auch eher die Rolle des Verwalters zu, der das Spiel nicht verbocken soll. Die Playoffs sind eine andere Bühne: Am Charisma, auf selbiger zu wachsen, sollte es nicht scheitern.

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10. PHILIP RIVERS (Indianapolis Colts)

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Stellen wir außer Streit, dass es sich bei Rivers um einen der besseren QBs der NFL-Geschichte handelt, leider auch um einen im Vergleich zu seinen Fähigkeiten und Durchhaltevermögen eher erfolglosen. Aber gut, "seine" Chargers sind auch ohne ihn Loser aus Leidenschaft, während Rivers im ersten Jahr mit Indy in der Postseason steht. Gut, der Routinier ist inzwischen 39 und keine 26 mehr. Das sieht man. In früheren Jahren wäre er in diesem Ranking weiter vorne. Aber es ist nicht verboten, sich als Altstar auf gutes Laufspiel und eine lästige Defense zu verlassen. Vielleicht hat er im frühen Winter seiner Karriere mit den Colts jenes Playoff-Glück, das bei den Chargers oft fehlte.

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9. RYAN TANNEHILL (Tennessee Titans)

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Bewertet man nur die Saison 2020, müsste man Tannehill eine Spur weiter vorne platzieren. Aber Rang neun ist keine Schande, denn bis auf Josh Allen sind alle vor ihm Platzierten bereits Super-Bowl-Sieger und/oder MVP. Also ist es zugegeben auch ein wenig eine Reputationsfrage und zeigt, wie gut das Playoff-Feld an Spielmachern ist. Tannehill hat 2020 bewiesen, dass sein Aufschwung der Vorsaison, der bis ins Championship Game führte, kein Zufall war. Er ist die perfekte Ergänzung zu Rushing-König Derrick Henry. Wer hätte vor einigen Jahren in Miami an eine solche Entwicklung geglaubt?

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8. BEN ROETHLISBERGER (Pittsburgh Steelers)

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"Big Ben" muss man natürlich nicht vorstellen. Er gehört zu den zahlreichen QBs in diesem Playoff-Feld, die ihre 40er-Feier schon konkret planen oder bereits hinter sich haben. Zwei Super-Bowl-Ringe zieren seine Finger. Also wer soll ihm etwas vormachen? Vor allem gegen Ende der Saison schien ihm jedoch ziemlich die Luft auszugehen, weswegen die Verschnaufpause in Week 17 Gold wert gewesen sein könnte. Die Defense in Pittsburgh ist spitze, seine Receiver sind es ebenso. Taucht in der Postseason der "echte" Roethlisberger auf, könnte es weit gehen. Kommt die müde Version, kann es bitter werden.

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7. DREW BREES (New Orleans Saints)

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Dass der Zahn der Zeit an ihm nagt, kann auch Drew Brees nicht verleugnen. Kommende Woche feiert die lebende Legende ihren 42. Geburtstag. Der Roster der Saints ist inzwischen jedoch bekanntlich längst nicht mehr so gebaut, dass alles von Brees abhängt. Mit Tayson Hill gibt es sogar die Option, dem Routinier während eines Drives eine kurze Verschnaufpause zu gönnen. Wie schnell Brees seine schwere Rippenverletzung überwunden hat, ist beeindruckend und zeigt seine Motivation. Vielleicht wird er ja belohnt, indem der x-te (und letzte?) Anlauf auf den zweiten Super-Bowl-Triumph endlich gelingt.

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6. JOSH ALLEN (Buffalo Bills)

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Dieses Ranking hat bereits Tradition. Letztes Jahr war Allen bei derselben Übung 12. und Letzter. Und das damals nicht mal zu Unrecht. Dass der Bills-Quarterback einer der am meisten verbesserten Protagonisten dieser Saison ist, muss man nicht diskutieren. Gut gelaufen ist er schon in den vergangenen Jahren, am Selbstbewusstsein mangelte es auch nicht, Leadership und deutlich verbesserte Wurfleistungen sorgen inzwischen jedoch für ein Gesamtpaket, das einige in der MVP-Diskussion erwähnen. Das ist vielleicht noch übertrieben, aber die Playoff-Erfahrung, die er nun sammeln sollte, könnte ihn den nächsten Schritt machen lassen. Mit diesem Roster ist für die Bills einiges drinnen.

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5. RUSSELL WILSON (Seattle Seahawks)

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Zur Hälfte der Saison war Wilson für viele wohl noch ein No-Brainer als MVP, so grenzgenial führte er eine glänzend aufgelegte Seahawks-Offense. Seattles Angriff agierte in den vergangenen Wochen dezenter und mir ihr Wilson. Wobei man im konkreten Fall nicht lange über die Qualität diskutieren muss: Hier handelt es sich um einen Spielmacher im besten Football-Alter mit jeder Menge Erfahrung und Improvisations-Künsten, von der andere QBs nicht mal zu träumen wagen. Wilson ist keiner, der in der Postseason die Nerven wegschmeißt. Es wird für die Konkurrenz harte Arbeit, ihn und seine Seahawks in den Urlaub zu schicken.

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4. LAMAR JACKSON (Baltimore Ravens)

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Okay, Platz vier wirkt ein wenig hoch. Zu hoch? Nein. Letzte Saison führte Jackson dieses Ranking nach seiner MVP-Saison noch an. Ein Zwischentief in dieser Spielzeit hat ihn offenkundig enorm an Reputation gekostet. Wir sollten jedoch nicht vergessen, dass Jackson im Finish wieder auf deutlich besserem Niveau spielte. Außerdem kann man natürlich über seine Genauigkeit diskutieren, sollte jedoch nicht vergessen, dass Jacksons mobiles QB-Spiel mit anderen Maßstäben zu messen ist als das der meisten Kollegen. Letztes Jahr scheiterte er nach Traum-Saison. Vielleicht gibt es diesmal - mit deutlich geringerer Erwartungshaltung - den umgekehrten Trend und seine Vorzüge kommen in den Playoffs zur Geltung.

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3. TOM BRADY (Tampa Bay Buccaneers)

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Lasset die Spiele beginnen! Hand aufs Herz: Gibt es jemanden, der nicht neugierig ist, was der erfolgreichste Quarterback aller Zeiten mit den Tampa Bay Bucceneers in den Playoffs erreichen kann? Je weiter das Team aus Florida unter der Anleitung des 43-Jährigen kommt, desto mehr Salz in die Patriots-Wunden. Man kann über Bradys Leistungen in "Tompa" diskutieren, mehr als seine 40 TD-Pässe hat in dieser Saison jedoch nur Aaron Rodgers (48) geworfen. Auch die Abstimmung mit der gnadenlos überbesetzten Passempfängerriege schien zuletzt deutlich besser zu werden. Die Bucs bleiben zwar eine Wundertüte, dennoch befinden wir uns in Bradys Lieblings-Jahreszeit.

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2. PATRICK MAHOMES (Kansas City Chiefs)

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Man muss eine außergewöhnliche Saison spielen und einen außergewöhnlichen Lebenslauf vorweisen können, damit Patrick Mahomes - amtierender Super-Bowl-Champion - hier nicht an Nummer eins geführt wird. Wer behauptet, dass der 25-Jährige der beste Quarterback der Liga ist, liegt zumindest nicht ganz falsch. Phasenweise wirkte er 2020 sogar ein wenig unterfordert - vielleicht schlichen sich deshalb im Saison-Finish ein paar Konzentrationsfehler ein. Egal wie: Wer Champion werden will, muss am Titelverteidiger rund um diesen genialen Spielmacher vorbei.

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1. AARON RODGERS (Green Bay Packers)

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Wer Mahomes vorne sieht, liegt nicht falsch. Alles gut. Aber irgendwie stellte Rodgers alle in den Schatten. Seine Saison fühlte sich irgendwie wie die Würdigung der eigenen Lebensleistung an - und die war bekanntlich schon vor 2020 nicht ganz so schlecht. Mit 121,5 lieferte der designierte MVP das zweitbeste QB-Rating seiner beeindruckenden Laufbahn ab, 48 TD-Pässe sind Karriere-Bestwert - und all das, obwohl es die Packers verabsäumt haben, einen würdigen Zweier-Receiver zu draften und stattdessen den Einser-Pick für einen Rodgers-Konkurreten verschwendeten. Der 37-Jährige läuft seinem zweiten Super-Bowl-Triumph schon lange hinterher. Spielt er weiter in diesem Flow, könnte es endlich so weit sein.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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