Saints fertigen hilflose Chicago Bears ab

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Letztlich ein souveräner Favoritensieg.

Die New Orleans setzen sich in der Wild-Card-Runde der NFL-Playoffs gegen die Chicago Bears mit 21:9 durch.

Quarterback-Legende Drew Brees und Co. wissen dabei keineswegs zu glänzen, lassen gegen einen offensiv völlig überforderten Kontrahenten jedoch letztlich nichts anbrennen.

Brees beendet seinen Arbeitstag mit 265 Passing-Yards und zwei TD-Pässen auf Michael Thomas und Latavius Murray. Alvin Kamara erläuft einen weiteren Touchdown.

Auf Seiten der Bears bekommt vor allem die Offense um QB Mitch Trubisky wenig bis gar nichts auf die Reihe.

In den Divisional Playoffs kommt es nun zum Showdown der Quarterback-Oldies Brees gegen Tom Brady - die Saints empfangen am kommenden Wochenende ihren NFC-South-Rivalen Tampa Bay Buccaneers.

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CHICAGO BEARS (7) @ NEW ORLEANS SAINTS (2) 9:21

SCORING:

Q1:

0:7: Michael Thomas - 11-Yard-Pass von Drew Brees (5:09 Minuten)

Q2:

3:7: Cairo Santos - 36-Yard-Field-Goal (8:11 Minuten)

Q3:

3:14: Latavius Murray - 6-Yard-Pass von Drew Brees (4:18 Minuten)

Q4:

3:21: Alvin Kamara - 3-Yard-Run (8:50 Minuten)

9:21: Jimmy Graham - 19-Yard-Pass von Mitch Trubisky (0:03 Minuten)

Aufregendes Oldie-Duell mit Brady

Dies wird dann ein Duell eines 42-jährigen (Brees) mit einem 43-jährigen Spielmacher (Brady) - Ersterer feiert am kommenden Freitag seinen Geburtstag.

Die Saints-Offense wird sich für diesen potenziellen Klassiker steigern müssen.

Auch wenn es angenehmere Defense-Reihen zu knacken gibt als jene der Bears, findet New Orleans lange Zeit kaum den notwendigen Rhythmus.

Dass man trotzdem nicht wirklich das Gefühl bekommt, dass die Saints dieses Spiel verlieren könnten, liegt an ihrer frühen Führung und den unbeholfenen Angriffs-Bemühungen der Bears.

Endlich ein Thomas-Touchdown

Mit dem einzigen Score im ersten Viertel gehen die Hausherren 7:0 in Führung - Brees bedient dabei Michael Thomas per 11-Yard-Pass.

Dies ist übrigens tatsächlich der erste Touchdown des Superstar-Receivers in dieser für ihn aufgrund von Verletzungsproblemen so mühsamen Saison.

NEW ORLEANS SAINTS:

Name

Passing Yards Rushing Yards Receiving Yards
Drew Brees 265 (2 TD) 2
Alvin Kamara 99 (1 TD) 17
Taysom Hill 15 5
Latavius Murray 9 11 (1 TD)
Deonte Harris -2 83
Michael Thomas 73 (1 TD)
Jared Cook 40
Michael Burton 15
LilJordan Humphrey 14
Adam Trautman 4
Emmanuel Sanders 3

Es ist nicht so, dass Chicago nicht hätte ausgleichen können. Javon Wims lässt einen von Trubisky ideal in die Endzone platzierten, weiten Pass durch die Hände flutschen - eine Szene, die stellvertretend für das Unvermögen der Bears-Offense steht.

Es wäre zu einfach, alles an Trubisky festzumachen - auch das Laufspiel rund um David Montgomery kommt nicht in Schwung, seine Anspielstationen sind auch keine große Hilfe.

Dennoch zeigt diese Partie, warum die Amtszeit des Spielmachers in Chicago zu Ende gehen sollte und wohl auch wird. Trubisky agiert viel zu harmlos und uncouragiert, obwohl dieses Spiel lange Zeit einen einladenden Spielstand hat.

Keine Nervosität

Im zweiten Viertel erobert die starke Bears-Defense ein Fumble von Taysom Hill. Daraus resultiert jedoch "nur" ein Field Goal von Cairo Santos zum 3:7 - letztlich die einzigen Bears-Punkte.

Da jedoch auch New Orleans in weiterer Folge lange braucht, um weitere Punkte aufs Scoreboard zu bringen, wäre mit mehr Offensiv-Potenzial und sicherlich auch originellerem Playcalling durchaus die Möglichkeit da gewesen, beim großen Favoriten für mehr Nervosität zu sorgen.

CHICAGO BEARS:

Name

Passing Yards Rushing Yards Receiving Yards
Mitch Trubisky 199 (1 TD) 10
David Montgomery 31
DeAndre Carter 3 17
Cordarelle Patterson 2
Anthony Miller 2 22
Allen Robinson 55
Riley Ridley 36
Javon Wims 28
Jimmy Graham 25 (1 TD)
Cole Kmet 16

Stattdessen werfen die Bears die Nerven weg. C.J. Gardner-Johnson fällt wieder einmal gegen die Bears als Provokateur auf, WR Anthony Miller fällt darauf rein, schlägt zu und wird von den Referees ausgeschlossen.

Letztlich beginnt auch die Defense Fehler zu machen. Mit einer Strafe bei einem vierten Versuch der Saints "zwingt" man New Orleans gegen Ende des dritten Viertels beinahe schon dazu, weitere Punkte zu erzielen - dies gelingt mit einem 6-Yard-Pass von Brees auf Running Back Latavius Murray.

Endlich der zweite Titel?

Im Schlussviertel ist es Superstar-Running-Back Kamara vorbehalten, mit einem Lauf zum 21:3 die Partie zu entscheiden. Das mögliche 28:3 wird Brees per Videobeweis von den Refs verwehrt.

Jimmy Graham sort mit einem herrlichen Catch mit einer Hand drei Sekunden vor Schluss für Ergebniskosmetik aus Sicht der Bears. Dies kommt natürlich viel zu spät.

Während New Orleans weiter davon träumen darf, elf Jahre nach dem ersten Titel im vielleicht letzten Anlauf endlich einen zweiten in der Ära Brees nachlegen zu können, geht es für die Bears auf Urlaub.

Chicago komplettiert damit ein Jahrzehnt ohne Playoff-Sieg.

Legenden, junge Wilde und einige etablierte Haudegen. Die Playoff-Quarterbacks dieser NFL-Saison bieten ein breites Spektrum. LAOLA1 mit einem Ranking der Spielmacher:

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Eines vorneweg: Der Generations-Wechsel unter den NFL-Quarterbacks ist bekanntlich in vollem Gange. Da die "Jungen Wilden" logischerweise noch nicht über die Lebensläufe eines Brady, Brees oder Rodgers verfügen können, besteht in solch einem Ranking die Gefahr, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Wir legen daher auch diesmal eine Spur mehr Wert auf die Aktualität, ohne aber die gerade in der Postseason so wertvolle Erfahrung außer Acht zu lassen.

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14. MITCHELL TRUBISKY (Chicago Bears)

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Ist der Ruf erst mal ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert... Sagen wir so: Geht es nach der öffentlichen Meinung, kann Trubisky fast nur gewinnen. Oder zumindest überraschen. Der 26-Jährige, der von Chicago 2017 vor (!) Mahomes und Watson gewählt wurde (Stand jetzt ein historischer Irrtum), wurde im Saison-Verlauf von Nick Foles abgelöst. Als der sich verletzte, lag es doch an Trubisky, die Bears in die Playoffs zu führen. Dies gelang, ohne dass Trubisky spektakuläre Glanzlichter setzen hätte können. Er war jedoch auch nicht so schlecht, wie viele meinten. In dieser Postseason geht es fraglos auch darum, wie seine NFL-Zukunft aussieht.

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13. ALEX SMITH (Washington Football Team)

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Gänsehaut! Die Wohlfühl-Story! Material für Hollywood! Aber objektiv gesehen ist Alex Smith in diesem Ranking natürlich recht weit hinten einzureihen. Konzentrieren wir uns auf das Positive: Nach seiner Horror-Verletzung und zwei Jahren Pause ist Smith tatsächlich wieder da (die Doku über den Weg zurück sollte man nur mit leerem Magen sehen) und mit Washington aufgrund noch größerer sportlicher Inkomptenz der NFC-East-Konkurrenz in den Playoffs. Smith war immer schon ein eher biederer Game Manager, nun hat er auch an Mobilität eingebüßt. Aber als Gegner sollte man es gegen einen derart erfahrenen Spielmacher (Playoffs mit San Francisco und Kansas City) nicht drauf ankommen lassen.

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12. JARED GOFF (Los Angeles Rams)

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Im Osten geht die Sonne auf, im Westen geht sie unter und in Kaliforniens Süden verbringt Goff währenddessen einen ziemlich durchschnittlichen Arbeitstag. Der Prototyp eines "Eh-net-so-schlecht,-aber..."-Spielmachers. Er führte die Rams einst in die Super Bowl, aber dort implodierte er. Er war der Nummer-1-Pick im Draft, aber ist er dieses Spots wirklich würdig? Er spielte auch 2020 keineswegs total ungut, aber gleich 22 QBs schließen die Saison mit einem besseren Rating als seine 90,0 ab - darunter auch Mitch Trubisky (ouch!). Natürlich hofft man, dass er für das Duell mit Seattle fit wird, aber wären die Rams mit Backup John Wolford tatsächlich komplett chancenlos?

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11. BAKER MAYFIELD (Cleveland Browns)

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Muss Baker Mayfield - ebenfalls ein Einser-Pick im Draft - aufpassen, dass er zu einem Durchschnitts-Bruder im Geiste von Jared Goff wird? Irgendwie schon. Aber noch ist seine Entwicklung nicht abgeschlossen. Im Vergleich zu seinen ersten beiden Jahren in der Liga präsentierte sich Mayfield 2020 weniger fehleranfällig. Seine Zahl an Interceptions senkte er von 21 (!) auf 8 - seit Ende Oktober passierte ihm nur eine. In der Browns-Offense kommt ihm auch eher die Rolle des Verwalters zu, der das Spiel nicht verbocken soll. Die Playoffs sind eine andere Bühne: Am Charisma, auf selbiger zu wachsen, sollte es nicht scheitern.

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10. PHILIP RIVERS (Indianapolis Colts)

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Stellen wir außer Streit, dass es sich bei Rivers um einen der besseren QBs der NFL-Geschichte handelt, leider auch um einen im Vergleich zu seinen Fähigkeiten und Durchhaltevermögen eher erfolglosen. Aber gut, "seine" Chargers sind auch ohne ihn Loser aus Leidenschaft, während Rivers im ersten Jahr mit Indy in der Postseason steht. Gut, der Routinier ist inzwischen 39 und keine 26 mehr. Das sieht man. In früheren Jahren wäre er in diesem Ranking weiter vorne. Aber es ist nicht verboten, sich als Altstar auf gutes Laufspiel und eine lästige Defense zu verlassen. Vielleicht hat er im frühen Winter seiner Karriere mit den Colts jenes Playoff-Glück, das bei den Chargers oft fehlte.

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9. RYAN TANNEHILL (Tennessee Titans)

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Bewertet man nur die Saison 2020, müsste man Tannehill eine Spur weiter vorne platzieren. Aber Rang neun ist keine Schande, denn bis auf Josh Allen sind alle vor ihm Platzierten bereits Super-Bowl-Sieger und/oder MVP. Also ist es zugegeben auch ein wenig eine Reputationsfrage und zeigt, wie gut das Playoff-Feld an Spielmachern ist. Tannehill hat 2020 bewiesen, dass sein Aufschwung der Vorsaison, der bis ins Championship Game führte, kein Zufall war. Er ist die perfekte Ergänzung zu Rushing-König Derrick Henry. Wer hätte vor einigen Jahren in Miami an eine solche Entwicklung geglaubt?

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8. BEN ROETHLISBERGER (Pittsburgh Steelers)

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"Big Ben" muss man natürlich nicht vorstellen. Er gehört zu den zahlreichen QBs in diesem Playoff-Feld, die ihre 40er-Feier schon konkret planen oder bereits hinter sich haben. Zwei Super-Bowl-Ringe zieren seine Finger. Also wer soll ihm etwas vormachen? Vor allem gegen Ende der Saison schien ihm jedoch ziemlich die Luft auszugehen, weswegen die Verschnaufpause in Week 17 Gold wert gewesen sein könnte. Die Defense in Pittsburgh ist spitze, seine Receiver sind es ebenso. Taucht in der Postseason der "echte" Roethlisberger auf, könnte es weit gehen. Kommt die müde Version, kann es bitter werden.

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7. DREW BREES (New Orleans Saints)

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Dass der Zahn der Zeit an ihm nagt, kann auch Drew Brees nicht verleugnen. Kommende Woche feiert die lebende Legende ihren 42. Geburtstag. Der Roster der Saints ist inzwischen jedoch bekanntlich längst nicht mehr so gebaut, dass alles von Brees abhängt. Mit Tayson Hill gibt es sogar die Option, dem Routinier während eines Drives eine kurze Verschnaufpause zu gönnen. Wie schnell Brees seine schwere Rippenverletzung überwunden hat, ist beeindruckend und zeigt seine Motivation. Vielleicht wird er ja belohnt, indem der x-te (und letzte?) Anlauf auf den zweiten Super-Bowl-Triumph endlich gelingt.

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6. JOSH ALLEN (Buffalo Bills)

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Dieses Ranking hat bereits Tradition. Letztes Jahr war Allen bei derselben Übung 12. und Letzter. Und das damals nicht mal zu Unrecht. Dass der Bills-Quarterback einer der am meisten verbesserten Protagonisten dieser Saison ist, muss man nicht diskutieren. Gut gelaufen ist er schon in den vergangenen Jahren, am Selbstbewusstsein mangelte es auch nicht, Leadership und deutlich verbesserte Wurfleistungen sorgen inzwischen jedoch für ein Gesamtpaket, das einige in der MVP-Diskussion erwähnen. Das ist vielleicht noch übertrieben, aber die Playoff-Erfahrung, die er nun sammeln sollte, könnte ihn den nächsten Schritt machen lassen. Mit diesem Roster ist für die Bills einiges drinnen.

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5. RUSSELL WILSON (Seattle Seahawks)

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Zur Hälfte der Saison war Wilson für viele wohl noch ein No-Brainer als MVP, so grenzgenial führte er eine glänzend aufgelegte Seahawks-Offense. Seattles Angriff agierte in den vergangenen Wochen dezenter und mir ihr Wilson. Wobei man im konkreten Fall nicht lange über die Qualität diskutieren muss: Hier handelt es sich um einen Spielmacher im besten Football-Alter mit jeder Menge Erfahrung und Improvisations-Künsten, von der andere QBs nicht mal zu träumen wagen. Wilson ist keiner, der in der Postseason die Nerven wegschmeißt. Es wird für die Konkurrenz harte Arbeit, ihn und seine Seahawks in den Urlaub zu schicken.

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4. LAMAR JACKSON (Baltimore Ravens)

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Okay, Platz vier wirkt ein wenig hoch. Zu hoch? Nein. Letzte Saison führte Jackson dieses Ranking nach seiner MVP-Saison noch an. Ein Zwischentief in dieser Spielzeit hat ihn offenkundig enorm an Reputation gekostet. Wir sollten jedoch nicht vergessen, dass Jackson im Finish wieder auf deutlich besserem Niveau spielte. Außerdem kann man natürlich über seine Genauigkeit diskutieren, sollte jedoch nicht vergessen, dass Jacksons mobiles QB-Spiel mit anderen Maßstäben zu messen ist als das der meisten Kollegen. Letztes Jahr scheiterte er nach Traum-Saison. Vielleicht gibt es diesmal - mit deutlich geringerer Erwartungshaltung - den umgekehrten Trend und seine Vorzüge kommen in den Playoffs zur Geltung.

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3. TOM BRADY (Tampa Bay Buccaneers)

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Lasset die Spiele beginnen! Hand aufs Herz: Gibt es jemanden, der nicht neugierig ist, was der erfolgreichste Quarterback aller Zeiten mit den Tampa Bay Bucceneers in den Playoffs erreichen kann? Je weiter das Team aus Florida unter der Anleitung des 43-Jährigen kommt, desto mehr Salz in die Patriots-Wunden. Man kann über Bradys Leistungen in "Tompa" diskutieren, mehr als seine 40 TD-Pässe hat in dieser Saison jedoch nur Aaron Rodgers (48) geworfen. Auch die Abstimmung mit der gnadenlos überbesetzten Passempfängerriege schien zuletzt deutlich besser zu werden. Die Bucs bleiben zwar eine Wundertüte, dennoch befinden wir uns in Bradys Lieblings-Jahreszeit.

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2. PATRICK MAHOMES (Kansas City Chiefs)

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Man muss eine außergewöhnliche Saison spielen und einen außergewöhnlichen Lebenslauf vorweisen können, damit Patrick Mahomes - amtierender Super-Bowl-Champion - hier nicht an Nummer eins geführt wird. Wer behauptet, dass der 25-Jährige der beste Quarterback der Liga ist, liegt zumindest nicht ganz falsch. Phasenweise wirkte er 2020 sogar ein wenig unterfordert - vielleicht schlichen sich deshalb im Saison-Finish ein paar Konzentrationsfehler ein. Egal wie: Wer Champion werden will, muss am Titelverteidiger rund um diesen genialen Spielmacher vorbei.

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1. AARON RODGERS (Green Bay Packers)

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Wer Mahomes vorne sieht, liegt nicht falsch. Alles gut. Aber irgendwie stellte Rodgers alle in den Schatten. Seine Saison fühlte sich irgendwie wie die Würdigung der eigenen Lebensleistung an - und die war bekanntlich schon vor 2020 nicht ganz so schlecht. Mit 121,5 lieferte der designierte MVP das zweitbeste QB-Rating seiner beeindruckenden Laufbahn ab, 48 TD-Pässe sind Karriere-Bestwert - und all das, obwohl es die Packers verabsäumt haben, einen würdigen Zweier-Receiver zu draften und stattdessen den Einser-Pick für einen Rodgers-Konkurreten verschwendeten. Der 37-Jährige läuft seinem zweiten Super-Bowl-Triumph schon lange hinterher. Spielt er weiter in diesem Flow, könnte es endlich so weit sein.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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