User Endzone: Eine Geschichte für die Enkel

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Da sind wir wieder!

Auch nach Week 12 in der NFL gibt es viel zu besprechen. Gut also, dass es ab dieser Saison die "User Endzone" gibt - das NFL-Format von EUCH für EUCH.

Zwei User geben in verschiedenen Kategorien ihre Expertisen, Meinungen und Ansichten zum besten.

Wir freuen uns auf eure Rückmeldungen und gerne auch Anregungen, schließlich will auch dieses Format weiterentwickelt werden.

Die Hosts in Week 12: "marver711" und "muehli17".

USER MUEHLI17:

Green Bay Packers (8-3) vs. Chicago Bears (5-6) 41:25

Die Green Bay Packers marschieren mit einem mühelosen 41:25-Kantersieg über die Chicago Bears weiter in Woche 13 und konnten vor allem mit ihrer Offense, angeführt von Quarterback Aaron Rodgers, überzeugen.

Eine starke O-Line Leistung, Devante Adams im sechsten Spiel mit mindestens einen Touchdown-Catch, ein nicht zu bremsendes Laufspiel, gutes Play Calling von LaFleur und ein gewohnt fehlerfrei aufspielender Rodgers waren die Hauptgründe des achten Saisonerfolgs für Green Bay. So ist und bleibt die Offense nur schwer zu stoppen.

Auf Seiten der Bears brachte der Quarterback-Wechsel zu Mitch Trubisky wieder Höhen und Tiefen mit. Trubisky machte zwar auch, erwartungsgemäß, viele Fehler, jedoch war ebenso die Leistung der hoch angepriesenen Front Seven der Bears äußerst bedenklich. Keinen Druck auf Rodgers und keinen Zugriff aufs gegnerische Laufspiel. Da darf auch die Abwesenheit von Akiem Hicks nicht als Entschuldigung gelten.

Green Bay ist zweifellos neben den Saints und den Seahwaks ein Top-Contender in der NFC. Ob jedoch Rodgers seine Packers in die Super Bowl führen wird, bleibt abzuwarten.

Atlanta Falcons (4-7 - 43:6-Sieg gegen die Las Vegas Raiders)

Die Atlanta Falcons schenkten den Las Vegas Raiders ganze 43 Punkte ein und holten sich ihren vierten Saisonsieg.

Ohne die verletzten Todd Gurley und Julio Jones profitierte das Team aus Atlanta das gesamte Spiel über von äußert vorteilhaften Feldpositionen und erzielte somit 43 Punkte, ohne offensiv allzu effektiv zu sein. Matt Ryan kam bei 39 Passversuchen auf nur 185 Yards und warf bei 2 Touchdowns auch eine Interception. Da hätten sich bestimmt viele Fantasy Football Manager mehr erhofft bei diesem Ergebnis.

Auf der anderen Seite hatte QB Derek Carr 3 Fumbles, einen Pick Six und verbuchte keinen Touchdown. Einfach eine Partie zum Vergessen für die gesamte Raiders-Mannschaft. Keine weiteren Kommentare erforderlich, so ein Spiel darf man einmal in der Saison haben, soll sich aber nicht häufen. Nächste Woche geht es gegen die Jets, ein durchaus dankbarer Gegner für eine Wiedergutmachung.

Der Gewinner des Spiels war eindeutig Falcons-(Interims)-Head-Coach Raheem Morris, er dürfte somit weitere Argumente für seine Weiteranstellung sammeln. Als Head Coach hat er mittlerweile vier von sechs Spielen gewonnen, eine der Niederlagen erlitt er zudem durch Todd Gurleys berüchtigten "Aus-Versehen-Touchdown". Sollten noch ein paar Siege dazu kommen, könnte er seine aktuelle Anstellung auch 2021 weiter behalten.

Kendall Hinton ("QB" – Denver Broncos – 1/9, 13 YDS, 0 TDs/2 Int)

Alle vier Quarterbacks der Denver Broncos waren aufgrund COVID-19 (Driskel) bzw. als Kontaktperson angeführt (Lock, Rypien, Bortles) nicht berechtigt, am Sonntag gegen die New Orleans Saints anzutreten.

Welche Möglichkeiten bleiben also den Broncos?

Legende Peyton Manning fragen, ob er Zeit und Lust hätte auszuhelfen. Bei der NFL anfragen, ob ihr "offensive quality control coach" Rob Calabrese spielen darf (wurde anscheinend wirklich gemacht).

Nein, Kendall Hinton führte die Broncos am Sonntag als Quarterback aufs Feld. Hinton, ein Wide Reciever aus dem Practice Squad, der am College bei Wake Forest eine Saison als QB spielte und bei den Broncos lediglich an Trainingseinheiten als Receiver teilnimmt.

Kendall Hinton ist jedoch für mich absolut verdient in der Kategorie PLAYER OF THE WEEK, trotz der desolaten Leistung (was ja auch nicht anders zu erwarten war). Es können nicht viele von sich behaupten, jemals ein NFL Team als Starting Quarterback aufs Feld geführt zu haben. Diese Geschichte wird er noch seinen Enkelkindern erzählen, auch wenn er wahrscheinlich seine Match-Statistik außen vorlassen wird.

Auch bei der Pressekonferenz nach dem Spiel konnte er es noch immer nicht ganz realisieren.

Detroit Lions (4-7)

Die Detroit Lions haben jetzt endgültig die Reißleine gezogen und sich sowohl von Head Coach Matt Patricia als auch von General Manager Bob Quinn getrennt. Viele Fans haben bereits sehnsüchtig auf diese Nachricht gewartet - so auch "unser" neo.

Nach der 25:41-Niederlage gegen die Houston Texans an Thanksgiving musste Patricia seinen Plätz räumen. Mit einer Bilanz von 13-29-1 seit 2018 hatte er mehr Spiele verloren als sein Vorgänger, Jim Caldwell.

Der Plan, das Defensiv-Konzept seines Ex-Teams New England Patriots mit nach Detroit zu nehmen, ging gehörig nach hinten los. Viele ehemalige Patriots-Spieler wurden mit überteuerten Verträgen ausgestattet, welchen sie jedoch bis dato nicht gerecht wurden. Das Potenzial am Roster (vor allem offensiv) ist zweifelsohne vorhanden. Ein kompletter Umbruch bzw. Neustart wäre meiner Meinung nach der falsche Weg.

Guter Rat ist bekanntlich teuer (in der NFL vielleicht noch teurer), doch mein Tipp an die Franchise aus Detroit lautet wie folgt: Holt euch Eric Bieniemy, Offensive Coordinator der Chiefs, als Head Coach ins Boot, 2 bis 3 Free Agents für die Defense und habt einen brauchbaren Draft, dann darf in Detroit schon bald wieder von Playoff-Football geträumt werden.


USER MARVER711:

Minnesota Vikings (5-6) vs. Carolina Panthers (4-8) 28:27

Das Spiel hatte wirklich alles und war bis zur letzten Sekunde spannend. So wünscht man sich das als neutraler Zuseher!

Für die ersten Punkte sorgte Rookie Justin Jefferson nach einem 12 Yards TD Pass von Kirk Cousins. Dank eher zäher Offense und guter Defense auf beiden Seiten folgten die nächsten Punkte erst Ende des zweiten Viertels. Robby Anderson trug nach einem einfachen Pass das Ei für 41 Yards in die Endzone. Dan Bailey konnte mit dem Halbzeitpfiff nochmals auf 10:7 für die Vikings erhöhen.


In der zweiten Halbzeit wurde es nun richtig kurios. Zuerst fumblete Kirk Cousins - der Fumble wurde von der Defense recovered und in die Endzone getragen. Sekunden später fumblete auch noch Dalvin Cook. Auch dieser Fumble wurde von der Defense in die Endzone getragen - beide TDs gingen kurioserweise auf das Konto von Jeremy Chinn.


Nach Field Goals auf beiden Seiten startete Captain Kirk den Motor seiner Enterprise schließlich und verkürzte etwa 6 Minuten vor Schluss nochmals auf 24:21. Nach einem weiterem Field Goal aufseiten der Panthers schlug Captain Kirk nochmals zu und fand Chad Beebe in der Endzone. 46 Sekunden vor Schluss sahen die Vikings bereits wie die Sieger aus, die Panthers kamen jedoch nochmals in Field Goal Range.


Panthers Kicker Joey Slye verschoss den Versuch aus 54 Yards jedoch. Ein extrem wichtiger Sieg für die Vikings im Kampf um die Playoffs mit einem richtig packenden Schlussviertel.

Washington Football Team (4-6 - 41:16-Sieg gegen die Dallas Cowboys)

Allein schon die Story mit Alex Smith als Starter dieses Jahr (vielleicht ja sogar länger) ist schon eine Erfolgsgeschichte.

Beim Spiel gegen die Cowboys erinnerte Smith an seine besten Tage und spielte, abgesehen von einer bösen Interception, ein sehr souveränes Spiel. Offensiv hatte er Unterstützung von Running Back Antonio Gibson mit 3 TDs und Wide Receiver Terry McLaurin.

Allgemein spielt Terry McLaurin wiederholt eine sehr starke Saison. Die gegnerische Defense weiß, wohin der Ball geht, dennoch macht McLaurin die Catches.

Das Trick-Play mit dem Pass von Tight End Logan Thomas auf eben jenen McLaurin war übrigens sehr sehenswert. Allgemein gab es am Wochenende gefühlt mehr Trick-Plays als sonst. Gerne mehr davon!

Auch die Defense konnte einen wichtigen Beitrag mit 4 Sacks, 7 QB-Hits und zwei Turnovern leisten. Einzig Cornerback Ronald Darby wurde ein ums andere Mal übel von Amari Cooper vernascht.

Mit dem Sieg gegen die Cowboys könnte es in der NFC-(L)East doch tatsächlich mit dem Division-Titel und den Playoffs klappen. Vor der Saison hat damit wohl niemand gerechnet!

Tyreek Hill (WR – Kansas City Chiefs – 13 Receptions, 269 Receiving Yards, 3 TDs)

Nein, das sind nicht die Stats eines Quarterbacks, sondern von Wide Receiver Tyreek Hill!

Eine unglaubliche Performance vom Speedster, der bereits im ersten Viertel 203 Receiving Yards und 2 TDs erfangen hat. Der gute Herr läuft die 100 Meter in unter 10 Sekunden und das war in diesem Spiel ersichtlich. Cornerback Carlton Davis sollte aufseiten der Buccaneers Hill im 1 vs. 1 verteidigen, das Spiel zeigte jedoch überdeutlich, dass das gegen Hill nicht möglich ist.

Zu erwähnen ist hier natürlich auch Patrick Mahomes, der über 450 Passing Yards erzielte und Hill perfekt in Szene setzte. Die Auswahl fiel dieses Mal extrem schwer, da auch Derrick Henry, Antonio Gibson und Younghoe Koo hervorragende Spiele ablieferten.

Die Wahl fiel aufgrund des ersten Viertels und dem Backflip in die Endzone zum zweiten TD jedoch auf Hill. Vielleicht aber auch, weil ich ihn im Fantasy Team hab ;)

Las Vegas Raiders (6-5, 6:43 vs. Atlanta Falcons)

Die Raiders sind mitten im Playoff-Rennen und kämpfen um einen der verbleibenden Wildcard-Plätze. Da war ein Sieg gegen die Falcons eigentlich fix eingeplant.

Vorab ein Kompliment an die Falcons, die sich seit der Entlassung von Dan Quinn sowohl offensiv als auch defensiv wieder gesteigert haben. Die Art und Weise der Niederlage sollte den Raiders jedoch zu denken geben.

Offensiv fanden diese nie ihren Rhythmus. Die Resultate der Offense aus allen Drives: Turnover on Downs, Fumble, Punt, Field Goal, Punt, Fumble, Punt, Pick Six, Field Goal, Fumble, Fumble, Punt, Punt. 6 Punkte reichen einfach in den allermeisten Fällen halt nicht für einen Sieg….

Allein der Falcons-Kicker Younghoe Koo schenkte den Raiders satte 19 Punkte (5 Field Goals, 4 Extrapunkte) ein! In Woche 14 wartet auf die Raiders das wohl entscheidende Duell gegen die Colts. Mit einer derartigen Performance wird's nicht für einen Sieg reichen.

PETER ALTMANN:

SENF DER WOCHE:

1.) Dieser Spirit gefällt mir! Ganz ehrlich, ich war wirklich gespannt, in welcher Kategorie "marver711" und "muehli17" die Personalie Kendall Hinton behandeln. Mit "Player of the Week" habe ich - auch weil es, wie "marver711" völlig richtig herausarbeitet, einige hervorragende Kandidaten gab - nicht wirklich gerechnet.

Umso besser gefällt mir seine Nominierung. Mal abgesehen davon, dass ja tatsächlich viele, viele Augen auf ihn gerichtet waren (vermutlich mehr als "normal" aktuell bei den Broncos) und er eines der Hauptgesprächs-Themen in Week 12 war, war es für Hinton selbst ein Lebens-Ereignis. Auch solche Geschichten machen den Reiz der NFL und des Sports im Allgemeinen aus.

War es sportlich eine Farce? Absolut. Andererseits wäre es irgendwie bedenklich, wenn auf einem Gebiet, in dem Präzision, Abstimmung und Timing alles ist, jemand ohne gemeinsames Training und vor allem nennenswerte Erfahrung im QB-Spiel in der jüngeren Vergangenheit am Matchtag von seinem Einsatz erfährt und eine wundersame Leistung abliefert. Hintons Performance erinnert daran, wie hochklassig das ist, was in der NFL Spieltag für Spieltag passiert.

Immerhin: Seine einzige Completion kann Hinton keiner mehr nehmen. Und dass es noch schrecklicher geht, bewies 1998 der damalige Nummer-2-Pick Ryan Leaf, der damals in Week 3 gegen Kansas City nur einen von 15 Pässen an den Mann brachte und ebenfalls zwei Interceptions warf. Vor allem jüngeren Lesern, denen der Name Ryan Leaf nichts sagt, empfehle ich: Beschäftigt euch mal mit dieser Personalie - für mich immer noch ziemlich irritierend.

Welcher Spirit mir noch gefällt? Dass wir das Corona-Thema hier nicht überstrapazieren. Angesichts dieses für New Orleans doch sehr glücklichen Spiels, ligaweit diverser positiver Test-Ergebnisse, der durchaus umstrittenen Dauer-Verschieberei des "Thanksgiving"-Duells von Pittsburgh mit Baltimore und der anstehenden "Zwangs-Flucht" der 49ers aus Santa Clara kann man jedoch zwischenzeitlich schon einmal daran erinnern, dass es ein ziemlicher Drahtseil-Akt ist, den die NFL gerade wagt.

2.) Mit meinen Zeilen zu Lamar Jackson habe ich vergangene Woche offenkundig eine ziemlich emotionale Diskussion ausgelöst. "04gruenp" und ich hatte früher in TT-Zeiten auch die eine oder andere Meinungsverschiedenheit, wenn ich mich recht erinnere. Der Punkt ist der: Die eine Wahrheit gibt es gerade bei dieser Personalie (noch) nicht, verschiedene Ansichten sind also erlaubt und hier auch ebenso erwünscht wie willkommen - genauso wie "04gruenp" hier weiter willkommen ist und seinen Rückzug hoffentlich nur aus der Emotion heraus angekündigt hat.

Apropos herzlich willkommen: Eine Frage hätte ich an "Cruehead": "Rise up Falcons! Fly Eagles fly! Defend the Den!" Entscheidungsschwäche, weil alle drei Teams so gut :-) ? Oder gibt es ein bevorzugtes?

3.) Gratuliere "neo", die Entlassung von HC und GM in Detroit hast du dir redlich verdient. Ich liebe folgenden Spielzug und irgendwie sagt er alles über den Zustand der Lions:

4.) Das Monday Night Game Philadelphias gegen Seattle war aus Eagles-Sicht die nächste schwere Kost. Nicht dass man in diesem Duell einen Sieg für Philadelphia erwarten hätte dürfen, aber da - natürlich nur mutmaßlich - selbst Kendall Hinton gegen die Seahawks-Secondary ein Feuerwerk zünden hätte können, war ich doch gespannt, wie Carson Wentz in diesem Match agiert. Viel kam da leider nicht.

Jener Wentz, der seine NFL-Karriere wie ein Wunderkind startete, dessen Backup die Eagles schließlich zum Super-Bowl-Triumph führte, weil Wentz ein unfreiwilliges Faible für Verletzungen entwickeln sollte - und jener Wentz, an dessen Stuhl man Jalen Hurts inzwischen recht unverforen sägen lässt.

Für mich ist schwer greifbar, wie man ein Top-Talent (er hat bewiesen, dass er das ist) vor den Augen der NFL-Gemeinde derart beschädigen kann. Gut, seine eigenen Verletzungen sind Pech. Dass die Eagles in dieser Saison zudem zu den von Verletzungen am meisten betroffenen Teams gehören, ist so und ist auch Pech. Gerade in der Offense fehlt personelle Konstanz.

Aber ich finde, hier rächt sich auch die eine oder andere unglückliche Personalentscheidung der jüngeren Vergangenheit. Mit Miles Sanders oder heuer Jalen Reagor hat man durchaus versucht, Wentz mit offensiver Unterstützung auszustatten.

Die Wahl von Hurts in der 2. Runde kapiere ich dennoch nicht ganz (ähnlich wie den noch fragwürdigeren Move von Green Bay in Runde 1). Sorry, wenn ich einen Spielmacher im besten Alter habe, an den ich mich erst jüngst mit einem Vertrag, der ihm 107 Millionen Dollar garantiert, gekettet habe, unternehme ich ALLES, um ihn bestmöglich zu unterstützen. Ja, ich bin der Erste, der sinnvolle Backup-Lösungen fordert, aber die findet man auch anderswo. In diesem Fall weist der Roster jedoch zu viele Löcher auf, um den Pick nicht anderwertig einzusetzen.

Noch ein Beispiel für eine unglückliche Draft-Entscheidung. Von solchen ist logischerweise jedes Team betroffen, aber die hier tut im Nachhhinein richtig weh: 2019 drafteten die Eagles in Runde 2 den Wide Receiver J.J. Arcega-Whiteside. Sieben Spots danach wanderte ein gewisser DK Metcalf nach Seattle. Auch Diontae Johnson und Terry McLaurin wären beispielsweise noch zu haben gewesen.

Alles so Kleinigkeiten...

In Summe ist Wentz in eine Situation geraten, in der er augenscheinlich glaubt, alles alleine richten zu müssen, was selten eine gute Idee ist. Ich bin gespannt, wie die Eagles diese Problemstellung lösen. Dass sie Wentz retten müssen, ist alternativlos. Schritt eins wäre wohl ein etwas konservativerer Gameplan, denn die hohe Anzahl an Fehlern empfinde ich in diesem Fall als Kopfsache aufgrund nicht existenten Selbstvertrauens.

5.) Die Premieren-Abstimmung, welcher Rookie-QB die beste Karriere hinlegen wird, endete vergangene Woche mit einem Kantersieg für Justin Herbert (54 Prozent) vor Joe Burrow (30 Prozent) und Tua Tagovailoa (16 Prozent). Danke für die rege Beteiligung.

Ich kann mich nach wie vor nicht entscheiden. Der Augen-Test sagt bislang ebenfalls klar Herbert, aber ich gebe zu bedenken: Die Chargers sind die Chargers. Ja eh, die Bengals sind die Bengals und vor allem sind die Dolphins die Dolphins. In Miami scheint mir derzeit jedoch vor allem auf Coaching-Ebene endlich eine Crew am Werk zu sein, die versteht, was sie tut. Deshalb sehe ich Tua zumindest nicht abgeschlagen am letzten Platz.

Dieser "Dreikampf" wird jedenfalls spannend!

Genauso wie die Umfrage dieser Woche. Da es das beste Team in der NFC East nicht gibt, habe ich den Spieß mal umgedreht. Wer verdient die Playoff-Teilnahme denn am wenigsten? (Alle Giants-Befürworter seien trotz Siegesserie daran erinnert, dass der knappe Sieg gegen Burrow-lose Bengals der erste außerhalb dieser Horror-Division war)

Textquelle: © LAOLA1.at

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