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Rams draften Quarterback! Das war Runde eins des NFL-Drafts 2026

Fernando Mendoza wird wenig überraschend zum First-Overall-Pick des diesjährigen Drafts. Die Los Angeles Rams überraschen hingegen mit einer Aktion, die es seit 1967 nicht mehr gab.

Rams draften Quarterback! Das war Runde eins des NFL-Drafts 2026 Foto: © GETTY

Am Donnerstag (Ortszeit) ging in Pittsburgh die erste Runde des NFL-Drafts 2026 über die Bühne.

32 ehemalige College-Football-Spieler haben erfahren, für welche NFL-Teams sie künftig auflaufen dürfen - darunter zwei Quarterbacks.

Sechs NFL-Teams (Indianapolis Colts, Jacksonville Jaguars, Denver Broncos, Atlanta Falcons, Cincinnati Bengals, Green Bay Packers) waren aufgrund von Trades im Vorfeld ohne First-Round-Pick. Auch die San Francisco 49ers und Buffalo Bills pickten am Donnerstag nach Draft-Day-Trades keinen Spieler.

Bernhard Raimanns Colts tradeten ihren First-Round-Pick (#16) im Laufe der vergangenen Saison für Cornerback Sauce Gardner zu den New York Jets. Damit werden die Colts erst an Tag zwei ihre ersten Spieler picken dürfen.

Wir haben die erste Draft-Runde für euch zusammengefasst:

#1 - Las Vegas Raiders: Fernando Mendoza

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Position: Quarterback

College: Indiana

Dass Mendoza der erste Pick des Drafts werden würde, war seit Monaten ein offenes Geheimnis. Das beste Quarterback-Talent des diesjährigen Drafts hat auf College-Ebene eindrucksvoll bewiesen, was in ihm steckt. Der 22-Jährige führte Indianas Football-Programm zum erstmaligen Gewinn der National Championship. Bereits zuvor wurde er mit der Heisman-Trophy, dem Award für den besten College-Football-Spieler des Landes, ausgezeichnet.

Nun hat Mendoza die Aufgabe, die Las Vegas Raiders wieder zu einer Sieger-Franchise zu machen. Mit Kirk Cousins hat er einen erfahrenen Quarterback an seiner Seite, von dem er sich das eine oder andere abschauen kann.

#2 - New York Jets: David Bailey

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Position: Edge Rusher

College: Texas Tech

Aaron Glenn und die New York Jets angeln sich den wahrscheinlich besten puren Pass Rusher dieses Drafts.

Bailey bringt nicht die Idealmaße für seine Position mit, dafür glänzt er mit seiner Explosivität. Er ist "twitchy" und antrittsschnell. Im Spiel gegen den Lauf gibt es wohl das eine oder andere Fragezeichen bei ihm, als Pass Rusher sollte er den New York Jets jedoch auf Anhieb helfen können.

#3 - Arizona Cardinals: Jeremiyah Love

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Position: Running Back

College: Notre Dame

Die Cardinals entscheiden sich trotz mehreren Needs auf verschiedenen Positionen für einen Running Back. Jeremiyah Love ist in den Augen vieler der talentierteste und womöglich sogar beste Spieler dieses Drafts.

Er bringt genau das Gesamtpaket mit, das man sich von einem First-Round-Running-Back erwartet: Er ist athletisch stark und ein echter Playmaker. Egal ob am Boden oder als Passempfänger, der 20-Jährige kann einem Spiel jederzeit seinen Stempel aufdrücken.

#4 - Tennessee Titans: Carnell Tate

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Position: Wide Receiver

College: Ohio State

Die Titans sorgen früh im Draft für eine kleine Überraschung. Anstatt der noch verfügbaren Top-Defender von Ohio State (Reese, Styles) entscheiden sie sich für den besten Offensivspieler der Buckeyes in diesem Draft.

Keine anderes College stampfte in den vergangenen Jahren dermaßen viele Top-NFL-Wide-Receiver aus dem Boden wie Ohio State. Tate ist der nächste Receiver mit enormem Talent, der in der NFL auf Anhieb Fuß fassen sollte. Der 21-Jährige hat starke Hände, starkes Route Running und blockt auch noch gut – mehr kann sich Titans-QB Cam Ward nicht wünschen.

#5 - New York Giants: Arvell Reese

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Position: Linebacker

College: Ohio State

Arvell Reese hat in Ohio State Inside Linebacker gespielt, seine athletischen Fähigkeiten deuten allerdings darauf hin, dass seine Zukunft in der NFL eher als Pass Rusher sein wird.

Ob der 20-Jährige einen Fulltime-Switch zum Edge Rusher machen wird, wie beispielsweise Micah Parsons, wird die Zukunft weisen. Im schlimmsten Fall bekommen die New York Giants, die in der Front Seven ohnehin bereits sehr stark besetzt sind, einen spitze Athleten mit einer Menge Variablität und dem vermutlich größten Potenzial in diesem Draft.

#6 - Kansas City Chiefs: Mansoor Delane

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Position: Cornerback

College: LSU

Die Kansas City Chiefs sorgen für den ersten Draft-Day-Trade. Die Cleveland Browns lassen sich von Pick #6 auf Pick #9 zurückfallen. Zusätzlich tradet Kansas City Picks #74 und #148 nach Cleveland.

Mit dem sechsten Pick angeln sich die Chiefs den vermutlich besten Cornerback in diesem Draft.

Delane bringt als Outside-Corner genau das mit, was in der heutigen NFL gefragt ist: Länge, Tempo und starke Instinkte. Der 22-Jährige kann sowohl in Press- als auch in Off-Coverage eingesetzt werden und hat das Profil, um sich auch mit Top-Receivern zu messen.

#7 - Washington Commanders: Sonny Styles

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Position: Linebacker

College: Ohio State

Sonny Styles ist einer der komplettesten Inside Linebacker, die in den vergangenen Jahren im Draft zur Auswahl standen.

Der 21-Jährige ist ein herausragender Athlet. Beim Combine glänzte der ehemalige College-Safety, der erst relativ spät den Switch Richtung Linebacker machte, mit überragenden Werten. Seine Stärken mögen zwar eher im Vorwärtsgang liegen, allerdings besitzt er auch in Coverage eine Menge Potenzial.

#8 - New Orleans Saints: Jordyn Tyson

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Position: Wide Receiver

College: Arizona State

Tyson hat womöglich das größte Potenzial aller Receiver in dieser Draft-Class. Was rein die Explosivität angeht, wird der 21-Jährige wohl auch in der NFL schnell zu den ligabesten gehören. Legt er in den Bereichen Releases und Route-Running noch eine Schippe drauf, könnte er schnell für Furore sorgen. In New Orleans wird er mit Chris Olave ein explosives Receiver-Duo bilden.

#9 - Cleveland Browns: Spencer Fano

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Position: Offensive Tackle

College: Utah

Die Cleveland Browns picken nach ihrem Trade mit den Kansas City Chiefs, für den sie sich um drei Plätze zurückfallen ließen und dafür Picks #9, #74 und #148 bekamen, den ersten Offensive Lineman in diesem Draft.

Fano bringt für seine Position zwar nicht die idealen Maße mit, was sich vor allem in Sachen Power bemerkbar macht. Dafür punktet der 21-Jährige mit starker Athletik, Explosivität und Beweglichkeit. In Utah sammelte Fano Erfahrung sowohl als Left- als auch Right Tackle. Vermutlich könnte er in der NFL auch als Guard zum Einsatz kommen.

#10 - New York Giants: Francis Mauigoa

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Position: Offensive Tackle

College: Miami

Mauigoa bringt das mit, was man sich von einem NFL-Offensive-Tackle wünscht: Im Run Game überzeugt er mit Power, in Pass Protection mit flinken Füßen.

In Miami wurde Mauigoa als Right Tackle eingesetzt, allerdings besitzt der zwei Meter große Offensive Lineman wohl auch die Flexibilität, auf die Guard-Position zu wechseln, falls nötig. Für die New York Giants wird der 20-Jährige jedenfalls eine sofortige Verstärkung sein und das Gesamt-Niveau der O-Line heben.

#11 - Dallas Cowboys: Caleb Downs

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Position: Safety

College: Ohio State

Der nächste Trade! Die Dallas Cowboys springen von Pick #12 auf Pick #11 nach vorne, um sich einen der besten Defender der diesjährigen Draft-Class zu sichern. Zusätzlich schickt Dallas Picks #177 und #180 an die Miami Dolphins.

Downs ist ein Spieler, der jedem Defensive Coordinator eine Menge Freude bereitet. Er ist vielleicht nicht der prototypische Athlet für seine Position, dafür zeichnet ihn sein überragender Football-IQ aus. Der 21-Jährige ist vielseitig einsetzbar, kann sowohl im Slot, in der Box oder auch als tiefstehender Safety spielen.

#12 - Miami Dolphins: Kadyn Proctor

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Position: Offensive Tackle

College: Alabama

Miami entscheidet sich nach seinem Trade für einen neuen Offensive Lineman. Proctor ist ein enorm kräftiger und massiver Offensive-Lineman, der trotz seiner Größe mit überraschend guter Koordination und Beweglichkeit aufwartet. In Alabama war der 20-Jährige als Left Tackle gesetzt, möglicherweise könnte er zu Beginn seiner NFL-Karriere in Miami aber auch als Guard zum Einsatz kommen.

#13 - Los Angeles Rams: Ty Simpson

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Position: Quarterback

College: Alabama

Die Los Angeles Rams sorgen mit Pick #13 für eine faustdicke Überraschung. Sean McVay sichert sich bereits in diesem Jahr den Nachfolger für den amtierenden NFL-MVP, Matthew Stafford. Es ist das erste Mal seit 1967, dass ein Team einen Quarterback in Runde eins draftet, obwohl man den amtierenden MVP stellt.

Der 38-jährige Stafford geht kommende Saison in sein letztes Vertragsjahr mit den Rams.

Wenn in Runde eins nach Mendoza ein Quarterback gedraftet werden würde, dann war klar, dass das Ty Simpson sein wird - dass es bereits mit Pick #13 passiert, kommt allerdings überraschend.

Der 23-Jährige bringt sowohl als "Passer" als auch als Athlet spannende Anlagen mit, hat jedoch bloß ein Jahr Starting-Erfahrung auf College-Ebene. Gerade im Timing fehlt mitunter die Konstanz. In Los Angeles hat er aber genügend Zeit, um Stafford genau zu beobachten und zu lernen.

#14 - Baltimore Ravens: Olaivavega Ioane

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Position: Offensive Guard

College: Penn State

Ioane ist in den Augen vieler Experten der womöglich beste Offensive Lineman in diesem Draft, unter den reinen Guards ist er die klare Nummer eins. Vor allem als Pass-Blocker war der 22-Jährige im College beinahe unantastbar. Vergangene Saison ließ er lediglich vier Hurries zu. In Baltimore wird er sofort in eine Starting-Rolle schlüpfen.

#15 - Tampa Bay Buccaneers: Rueben Bain Jr.

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Position: Edge Rusher

College: Miami

Die Tampa Bay Buccaneers bekommen dringend benötigte Pass-Rush-Hilfe und wählen mit Rueben Bain einen Spieler, bei dem die Erwartung war, dass er viel früher gepickt werden würde.

Vor dem Draft gab es viel Gerede über die geringe Armlänge des 21-jährigen Miami-Pass-Rushers. Für Bain spricht aber ganz klar seine "Production" und enorme Intensität am Platz. Ob gegen den Lauf oder im Pass Rush – er gewinnt seine Duelle konstant mit Power und Spielintelligenz.

#16 - New York Jets: Kenyon Sadiq

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Position: Tight End

College: Oregon

Die New York Jets wählen mit ihrem zweiten Pick im 2026er Draft den mit Abstand besten Tight End dieser Draft-Class.

Sadiq ist ein athletischer Freak: Der 21-Jährige ist ein energischer Blocker und auch als Receiver ein echter Faktor. Zwar hat er als Receiving-Tight-End sicher noch eine Menge Luft nach oben, sein Potenzial ist allerdings gigantisch.

#17 - Detroit Lions: Blake Miller

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Position: Offensive Tackle

College: Clemson

Miller hat die körperlichen Voraussetzungen, um sich schnell als Starting Offensive Tackle für die Detroit Lions zu etablieren. In Clemson wurde der 22-Jährige auf der rechten Seite eingesetzt - möglich, dass das auch in Detroit der Fall ist, dafür müsste All-Pro Penei Sewell aber auf die linke Seite wechseln.

Vor allem in Sachen Pass-Protection ist der 22-Jährige sehr konstant. Gelingt es ihm, noch etwas an seiner Kraft zu arbeiten, könnte er sich zu einem echten Impact-Spieler entwickeln.

#18 - Minnesota Vikings: Caleb Banks

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Position: Defensive Tackle

College: Florida

Banks spielte in der vergangenen Saison bloß drei Spiele für Florida, nachdem er sich den Fuß brach. Mit einer starken Senior-Bowl-Performance untermauerte er seine Ambitionen als First-Round-Pick. Das war bevor er Anfang März neuerlich am Fuß operiert werden musste.

Neben seiner Verletzungshistorie bereitet auch die Inkonstanz auf dem Platz leicht Sorgen. Der 23-Jährige bringt jedoch die physischen Voraussetzungen mit, um auch auf NFL-Ebene zu dominieren. Der zwei Meter große Defensive Tackle kann Räume besetzen, Blocks zuverlässig lösen und so das Spiel vor sich kontrollieren.

#19 - Carolina Panthers: Monroe Freeling

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Position: Offensive Tackle

College: Georgia

Freeling bringt die ideale Größe für seine Position mit, ist im Gegensatz zu anderen Prospects aber noch vergleichsweise unerfahren. Der 21-Jährige ist athletisch beschlagen, um sein Potenzial als Starter voll auszuschöpfen, muss er allerdings noch an seinem Spielverständnis arbeiten.

#20 - Philadelphia Eagles: Makai Lemon

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Position: Wide Receiver

College: USC

Die Dallas Cowboys traden Pick #20 an ihren Divisionsrivalen aus Philadelphia. Zudem erhält Philly einen Siebtrunden-Pick von Dallas. Im Gegenzug wandern Picks #23, #114 und #137 zu den Cowboys.

Die Eagles nützen die Pick, um einen Ersatz für A.J. Brown zu draften. Es wird erwartet, dass der Star-Receiver noch vor Start der neuen Saison getradet werden soll - vermutlich zu den New England Patriots.

Lemon fehlt vielleicht die absolute Top-Athletik, dafür glänzt er mit Spielintelligenz, herausragender Körperkontrolle und hoher Intensität. Der 21-Jährige ist primär im Slot zuhause.

#21 - Pittsburgh Steelers: Max Iheanachor

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Position: Offensive Tackle

College: Arizona State

Iheanachor hat erst 2021 mit dem Footballspielen begonnen und ist dementsprechend noch kein ausgereifter Spieler. Der 22-jährige Nigerianer, der erst im Alter von 13 Jahren mit seiner Familie in die USA kam, bringt jedoch die physischen Voraussetzungen eines Starting-Offensive-Tackles mit, ist sehr athletisch und beweglich.

In Pittsburgh könnte er als Ersatz für Broderick Jones agieren, der mit einer Nackenverletzung zu kämpfen hat.

#22 - Los Angeles Chargers: Akheem Mesidor

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Position: Edge Rusher

College: Miami

Mesidor zählt mit seinen bereits 25 Jahren zu den älteren Spielern in diesem Jahrgang, überzeugt dafür aber mit klar ausgeprägten Pass-Rush-Tools und sauberer Technik.

Da er in seiner Entwicklung bereits sehr weit ist, sollte der Kanadier bei den Los Angeles Chargers schnell in eine Rolle schlüpfen, wo er sofort helfen kann.

#23 - Dallas Cowboys: Malachi Lawrence

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Position: Edge Rusher

College: UCF

Die Cowboys investieren auch ihren zweiten Pick in diesem Draft in einen Defense-Spieler.

Lawrence ist ein explosiver Edge-Rusher, der den Pre-Draft-Process für sich nutzen konnte, um sich in die erste Runde zu katapultieren. Der 22-jährige Outside-Linebacker von UCF bringt nicht nur gute Größe, starke athletische Fähigkeiten, sondern auch feine Pass-Rush-Moves mit.

#24 - Cleveland Browns: KC Concepcion

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Position: Wide Receiver

College: Texas A&M

Concepcion ist ein vielseitiger Athlet, der im College sowohl im Slot als auch außen und sogar im Backfield eingesetzt wurde. Auf NFL-Niveau dürfte seine ideale Rolle aber als Hybrid aus Z-Receiver und Slot liegen.

Seine größten Stärken zeigt er im Kurzpassspiel: Dort kann er nach dem Catch richtig gefährlich werden und mit seiner YAC-Ability regelmäßig Raumgewinn kreieren.

#25 - Chicago Bears: Dillon Thieneman

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Position: Safety

College: Oregon

Thieneman ist ein variabel einsetzbarer Safety, der seine Stärken sowohl in der Coverage als auch im Support gegen den Lauf hat. Für die Chicago Bears wird der 21-Jährige mit großer Wahrscheinlichkeit auf Anhieb in eine Starter-Rolle schlüpfen.

#26 - Houston Texans: Keylan Rutledge

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Position: Offensive Guard

College: Georgia Tech

Die Texans traden sich in den #26-Spot, um Keylan Rutledge auszuwählen.

Im Gegenzug schickt Houston die Picks #28, #69 und #168 zu den Buffalo Bills. Zusätzlich wandert Buffalos ursprünglicher #91-Pick zu den Texans.

Der 22-jährige Guard ließ in der vergangenen College-Saison nur sechs Pressures zu – darunter zwei Hits, vier Hurries und keinen Sack. Was das Laufspiel angeht, fühlt sich Rutledge in Gap-Schemes am wohlsten.

#27 - Miami Dolphins: Chris Johnson

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Position: Cornerback

College: San Diego State

Der nächste Trade: Miami angelt sich Picks #27 und #138 von den San Francisco 49ers - dafür erhalten die Niners Picks #30 und #90 von den Dolphins.

Johnson kommt vor allem in Off-Coverage am besten zur Geltung – weniger im Press. In dieser Rolle spielt er seine Stärken voll aus: Der 21-jährige Outside-Cornerback agiert physisch, hält konsequent die richtige Distanz, antizipiert Routen früh und überzeugt mit starken Ball Skills.

#28 - New England Patriots:

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Position: Offensive Tackle

College: Utah

Und sofort der nächste Trade: Die Patriots, vergangene Saison noch in der Super Bowl, sichern sich im zweiten Jahr in Folge einen Offensive Tackle in der ersten Runde.

Dafür traden sie mit ihrem Divisionsrivalen Buffalo. Die Bills erhalten Picks #31 und #125 im Gegenzug.

Lomu ist ein gut gebauter Left-Tackle mit einer soliden technischen Basis. Womöglich könnte der 21-Jährige in New England die Seite wechseln, abhängig davon was mit Will Campbell passiert.

Der Utah-Tackle bringt jedenfalls die Grundvoraussetzungen mit, um sich mit zusätzlicher Kraftentwicklung und mehr Erfahrung langfristig als verlässlicher NFL-Starter zu etablieren.

#29 - Kansas City Chiefs: Peter Woods

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Position: Defensive Tackle

College: Clemson

Woods besitzt eine ideale Kombination aus Größe, Kraft und Athletik und verfügt über echte Scheme-Vielseitigkeit. Der 21-Jährige hat einen explosiven ersten Schritt, was ihn an der Line of Scrimmage zu einem ständigen Störfaktor macht.

Etwas bedenklich stimmte im Pre-Draft-Process seine vergleichsweise schwache 2025er-Saison, nachdem er sich mit seinen Leistungen in den Jahren zuvor noch als potenzieller Top-10-Pick positionierte.

#30 - New York Jets: Omar Cooper Jr.

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Position: Wide Receiver

College: Indiana

Die San Francisco 49ers traden schon wieder und verabschieden sich damit aus der ersten Runde. Dafür haben sich die New York Jets ihren dritten Pick in dieser ersten Runde gesichert. Um dies zu bewerkstelligen, schicken sie Picks #33 und #179 nach San Francisco.

Cooper bringt ein rundes, NFL-taugliches Profil mit: Der 22-Jährige ist kräftig gebaut, physisch robust und mit sicheren Händen ausgestattet. In Summe wird Cooper, der sowohl innen als auch außen zum Einsatz kommen kann, wohl schnell ein solider WR2 werden können.

#31 - Tennessee Titans: Keldric Faulk

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Position: Edge Rusher

College: Auburn

Und schon wieder ein Trade: Die Buffalo Bills traden ihren Erstrunden-Pick am Donnerstagabend zum dritten Mal in Folge, dieses Mal an die Tennessee Titans. Buffalo erhält Picks #35, #66 und #101, Tennessee dafür Picks #31, #69 und #165.

Faulk ist kein klassischer reiner Pass Rusher (vergangene Saison konnte er bloß zwei Sacks verbuchen), sein großer Trumpf ist aber seine Physis. Mit seinen 2,01 Metern Körpergröße ist der 20-Jährige ein sehr kraftvoller Spieler, der gut gegen Lauf arbeitet.

Womöglich liegt seine Zukunft in der NFL eher innerhalb der Interior-Defensive-Line.

#32 - Seattle Seahawks: Jadarian Price

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Position: Running Back

College: Notre Dame

Die Seahawks finden zum Abschluss der ersten Runde den Ersatz für Super-Bowl-MVP Kenneth Walker, der sich zu den Kansas City Chiefs verabschiedete und sichern sich zusätzlich auch ab, was die Verletzung von Zach Charbonnet angeht.

Price war vergangene Saison in Notre Dame bloß Backup von Jeremiyah Love, der an #3 von den Arizona Cardinals gepickt wurde, hat jedoch eindeutig Starter-Qualitäten.

Der 22-Jährige bringt optisch und athletisch vieles mit, was man sich von einem NFL-Running-Back erwartet: Größe, Kraft und Explosivität.

NFL-Draft: Alle Erstrunden-Picks 2025

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