"Big Ben" rettet Steelers in letzter Sekunde

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Die Pittsburgh Steelers wenden in Week 11 der NFL in letzter Sekunde eine Niederlage gegen die Jacksonville Jaguars ab. Die Jaguars verlieren somit ihr sechstes Spiel en suite, Pittsburghs Erfolgsserie hält hingegen an - sie können den sechsten Sieg in Serie feiern.

Steelers-Quarterback Ben Roethiltsbeger spielt eine miserable erste Halbzeit mit bloß 53 Yards und zwei Interceptions. Die zweite Halbzeit liefert "Big Ben" jedoch ein wahres Feuerwerk ab. Die Steelers drehen einen 0:16-Rückstand und gewinnen am Ende mit 20:16. Den spielentscheidenden Touchdown erläuft Roethlisberger selbst fünf Sekunden vor Spielende.

Pittsburgh (7-2-1) bleibt mit diesem Sieg an der Spitze der AFC North. Jacksonville dümpelt weiterhin am letzten Platz der AFC South herum (3-7).

Texans setzen Lauf fort

Die Houston Texans gewinnen das Aufeinandertreffen mit den Washington Redskins mit 23:21. Geht man bloß nach dem Record, ist dieses Match das Spitzenspiel des Tages. Beide Teams führen ihre Division vor dem Spiel nämlich klar an (jeweils 6-3).

Texans-QB Deshaun Watson erwischt zwar nicht seinen besten Tag (208 Yards, 1 TD, 2 INT), doch dafür kann er sich bei seiner Defense bedanken, das bereits siebente Spiel in Serie gewonnen zu haben. Unter anderem gelingt es Safety Justin Reid im zweiten Viertel eine Interception für 101 Yards in die gegnerische Endzone zu tragen.

Keine guten Nachrichten gibt es bei den Redskins zu vermelden. Quarterback Alex Smith bricht sich nach einem Zusammenstoß mit Kareem Jackson und J.J. Watt das Bein. Die Redskins müssen also im Kampf um die Playoffs auf ihren Spielmacher verzichten.

Redskins-Backup-Quarterback Colt McCoy führt Washington noch beinahe zum Sieg, doch Kicker Dustin Hopkins vergibt das spielentscheidende Field-Goal in den letzten Sekunden.

Houston ist weiterhin voll auf Kurs die AFC South zu gewinnen. Die Texaner haben nun einen Record von (7-3). Die Redskins liegen zwar noch immer an der Spitze der NFC East (6-4), doch der Druck von den Cowboys und den Eagles wird nicht nachlassen.

Cowboys wieder im Playoff-Rennen

Die Dallas Cowboys feiern nach dem Triumph gegen den Division-Konkurrenten und Super-Bowl-Champion Philadelphia Eagles am letzten Wochenende nun auch einen 22:19-Auswärtserfolg gegen die Atlanta Falcons.

Matchwinner ist Cowboys-Kicker Brett Maher, der praktisch mit dem Schlusspfiff das alles entscheidende Field-Goal verwandelt. Ein Ausrufezeichen setzt auch Cowboys-Runningback Ezekiel Elliott mit 201 Total-Yards und einem Touchdown.

Die Cowboys verbessern sich somit auf einen Record von 5-5 und liegen nur noch einen Sieg hinter Division-Führerer Washington. Die Falcons hingegen können ihre Playoff-Hoffnungen wohl endgültig begraben. Das auf Defense-Seite aufgrund von Verletzungen stark geschwächte Atlanta (4-6) liegt bloß auf Platz drei der NFC South.

Panthers verpokern sich in Detroit

Die Carolina Panthers (6-4) verlieren gegen die Detroit Lions (4-6) mit 19:20.

Die Panthers haben eine Minute vor Ende noch die große Chance das Spiel auszugleichen. Panthers-Coach Rivera entscheidet sich allerdings für eine 2-Point-Convertion, an Stelle eines sicheren PAT's, der die Panthers wohl sicher in die Overtime gebracht hätte. Cam Newton kann den Versuch für zwei Punkte allerdings nicht verwerten.

Der Panthers-Quarterback wirft für 357 Yards und drei Touchdowns, sowie eine Interception. Sein Gegenüber Matthew Stafford hat einen etwas gemächlicheren Tag mit 220 Yards und einem Touchdown.

Drei Barkley-Touchdowns bei Giants-Sieg

Die New York Giants (3-7) fangen spät in der Saison mit dem Siegen an. Das Team vom Big Apple feiert einen 38:35 Erfolg gegen die Tampa Bay Buccaneers (3-7).

Überragender Mann des Spiels ist Rookie-Runningback Saquon Barkley, der die Giants mit drei Touchdowns (2 Rushing + 1 Receiving) zum Sieg über die Bucs führt.

Eine wilde Quarterback-Rochade gibt es wieder auf Seiten Tampa Bays. Nachdem Ryan Fitzpatrick als Starter in das Spiel geht, wird dieser nach drei Interceptions wieder vom Platz genommen und durch den ursprünglichen Starting-QB Jameis Winston ersetzt.

Dämpfer für Tennessee

Nach zwei Siegen in Folge, darunter auch einem Riesen-Achtungserfolg gegen die New England Patriots, sind die Tennessee Titans (5-5) wieder am Boden der Tatsachen angelangt. Die Titans müssen eine 10:38-Pleite gegen den Division-Rivalen Indianapolis Colts (5-5) einstecken.

Colts-QB Andrew Luck erwischt einen Sahnetag mit 297 geworfenen Yards und drei Touchdowns. Genauso eindrucksvoll ist die Performance seines Wide Receivers T.Y. Hilton der bei neun gefangenen Pässen auf insgesmat 155 Yards und zwei Touchdowns kommt.

Im Pech hingegen ist Marcus Mariota. Der Titans-Quarterback konnte das Spiel nach einer Ellenbogen-Verletzung nicht beenden.

Die Baltimore Ravens (5-5) setzen sich im Division-Duell der AFC-North mit 24:21 gegen die Cincinnati Bengals (5-5) durch. Ravens-Rookie-Quarterback Lamar Jackson besticht in seinem ersten Spiel als Starter vor allem durch seine Laufleistung (117 Rushing Yards).

Textquelle: © LAOLA1.at

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