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User-Endzone: Manche Niederlagen sind nur schwer zu verdauen!

Episode #19: Die erste Runde der NFL-Playoffs war nichts für schwache Nerven. Das waren die großen Gewinner und Verlierer:

User-Endzone: Manche Niederlagen sind nur schwer zu verdauen! Foto: © GETTY

Spektakel, Spektakel und noch mehr Spektakel - so starteten die NFL-Playoffs mit gleich mehreren überaus spannenden Wildcard-Games.

TheLuky und Cruehead haben sich in der dieswöchigen Ausgabe der User Endzone für euch Zeit genommen, um das Geschehene nochmal aufzurollen:

Die 15 größten Stadien Nordamerikas


Coaching-Staff der San Francisco 49ers

23:19-Sieg gegen die Philadelphia Eagles

by TheLuky

Ja, in den Playoffs gibt es naturgemäß viele Gewinner. Doch was die verletzungsgeplagten San Francisco 49ers Woche für Woche aus ihrem Kader herausholen, ist aller Ehren wert. Dass die Playoffs in dieser Saison so viele neue Gesichter bekommen haben, liegt vor allem daran, dass viele der "neuen" bzw. jungen Head Coaches mehr Risiko eingehen, ihre Mannschaft besser motivieren oder Spieler gezielt weiterentwickeln können.

Kyle Shanahan und seine Coordinatoren vereinen all das – und das mit einer Verletztenliste, die ihresgleichen sucht: Fred Warner, Nick Bosa, Mykel Williams, Ricky Pearsall, Brandon Aiyuk sowie in diesem Spiel und über Teile der Saison auch George Kittle. Um nur die namhaftesten Ausfälle zu nennen. Und trotzdem schafft es San Francisco, in die Divisional Round vorzudringen.

Nachdem zu Beginn der Partie noch die Offensivreihen dominierten, rückten im weiteren Spielverlauf zunehmend die Defensiven in den Vordergrund. Es entwickelte sich eine echte Defense-Schlacht, in der sich vor allem Robert Saleh besser auf die Offense der Eagles einstellte. Diese wurde mit zunehmender Spieldauer immer mehr von den 49ers ausgecoacht und fand schließlich kaum noch Zugriff. Vielleicht sollte A.J. Brown beim nächsten Mal weniger mit seinem Head Coach diskutieren und sich mehr darauf konzentrieren, die Bälle festzuhalten – kein Wunder allerdings bei den wenigen Targets, die Brown als absoluter Superstar-Receiver in diesem Spiel erhielt.

Ganz im Gegensatz dazu fand Shanahan immer wieder die passenden Spielzüge, um die Defense der Eagles vor große Probleme zu stellen. Und das, obwohl das Laufspiel rund um Christian McCaffrey überhaupt nicht funktionieren wollte. Umso kreativer wurde daher in die Trickkiste gegriffen – mit Erfolg: Jauan Jennings warf einen Passing-Touchdown auf CMC.

Fun Fact: Jennings hat nun genauso viele Touchdown-Pässe in den Playoffs wie ein gewisser Justin Herbert in seiner gesamten Karriere – aber dazu später mehr.

Ob sich bei den San Francisco 49ers irgendwann doch die lange Liste an Verletzten rächen wird, bleibt abzuwarten. Feststeht aber: Shanahan und Co. bekommen erneut die Chance, zu beweisen, dass man mit Taktik, Einstellung und geschlossenem Team-Football sehr viel erreichen kann. Zudem bietet sich die Möglichkeit, sich bei den Seattle Seahawks für die Niederlage aus Week 18 zu revanchieren.

Für die Eagles heißt es nun: Wunden lecken und die richtigen Schlüsse aus dieser Niederlage ziehen, um diese in der Offseason zu korrigieren. Der Kader hat nach wie vor das Zeug dazu, um um die Super Bowl mitzuspielen – allerdings sollte vor allem am derzeit sehr eindimensionalen Playcalling gearbeitet werden.


Green Bay Packers

27:31-Niederlage gegen Chicago Bears

by Cruehead

Generell könnte in den Playoffs hier jedes Team angeführt werden, das eine Niederlage einstecken musste. Aber es gibt auch beim Verlieren Unterschiede. Manche Ergebnisse sind vielleicht knapp, aber zu erwarten (Panthers), andere auch knapp, aber vielleicht ein wenig ärgerlicher (Jaguars, Eagles) und wieder andere "relativ" klar (Chargers).

Dann gibt es noch die Art von Niederlagen, die einfach nur ärgerlich und auch nur schwer zu verdauen sind. Über den Spielverlauf selbst wurde ja schon berichtet und im Wesentlichen waren auch die Zahlen sehr ähnlich. Bears hatten 445 Offensive Yards (352 Passing bzw. 93 Rushing) Packers 421 (322 Passing bzw. 99 Rushing).

Warum die Packers nach einer dominanten ersten Hälfte einen solch historischen Einbruch in Hälfte zwei erlebten, ist tatsächlich schwer zu verstehen, wenn man eben die ersten zwei Viertel verfolgt hat, wo man selbst 3 Touchdowns erzielte und den Bears drei 4th-Down-Conversions vereiteln konnte. Die daraus resultierende 21-3 Halftime-Führung erschien doch eher komfortabel.

Den Start in die zweite Halbzeit hat man in der Offensive total verschlafen, lediglich ein First Down aus den ersten vier Possessions schaute da heraus. Laut HC LaFleur wusste man keine Antwort auf die Umstellung der Bears-Defense, die mehr Blitze einsetzten, welche von den Packers nicht entsprechend abgewehrt werden konnten.

Das hatte natürlich auch Auswirkung auf Jordan Love, der nach einer hervorragenden 1. HZ mit einem Passer Rating von 130 auf 103,8 nach der Pause abfiel. RB Jacobs hatte bei zwölf Versuchen 49 Yards erlaufen, danach bei sieben Läufen nur noch sechs Yards.

Konnte man sich bis ins dritte Viertel zumindest noch auf die Defense verlassen, so schien auch hier langsam die Energie und Vehemenz nachzulassen. Die drei TD-Drives der Bears mit 66/76/66 Yards wurden insgesamt in nicht ganz sechs Minuten gespielt. Junk-Play nach Junk-Play prasselten da auf die Packers-Defense nieder, adäquate Antworten wurden keine mehr gefunden.

Und auch das Special-Team hat ihres dazu beigetragen. Der vergebene 55-YD-FG-Versuch gegen Ende der ersten Halbzeit könnte so ein Knackpunkt im Spiel gewesen sein, 21:3 kann halt in den Playoffs zu wenig sein, fragt mal bei den Falcons in Atlanta nach. Und wenn dann noch ein PAT und ein weiteres Field Goal aus 44 Yards vergeben werden, sind das in Summe sieben Punkte die abgehen. Insbesondere beim Stand von 27:24 hätte ein 6-Punkte-Vorsprung auch mental noch die nötigen Kräfte freisetzen können.

Dann wäre man in der Two-Minute-Warning nur einen (eben auch vermeidbaren) Punkt im Rückstand und wäre nicht zu einer 4th-Down-Conversion bei der Chicago-25-Yard-Line gezwungen.

Zusammenfassend: Verlieren ist nie schön, solche Niederlagen aber bleiben im Bewusstsein und können einer Franchise zusetzen. Die Packers und ihre glorreiche Vergangenheit haben aber sicherlich noch mehr Gewicht. Spannend zu beobachten wird sein, ob auf der Betreuerbank Änderungen stattfinden. Den Cheeseheads bleibt zu wünschen, dass die letzten fünf Spiele (allesamt Niederlagen) keine wegweisende Tendenz für die kommende Saison darstellt.


Josh Allen

27:24-Sieg gegen die Jacksonville Jaguars  (28/35, 273 Passing Yards, 33 Rushing Yards, 3 Touchdowns)

by TheLuky

Natürlich hätte man auch andere Namen in den Raum werfen können. Allein bei den Los Angeles Rams legten sowohl Puka Nacua als auch Matthew Stafford gegen die Panthers überragende Zahlen auf. Doch genau hier liegt der Unterschied: Es war halt "nur" Carolina – die sich überraschender Weise, wirklich beachtlich schlugen, aber hier sieht man wieder, Playoffs haben ihre eigenen Regeln.

Deshalb fällt die Wahl in dieser Woche auf Josh Allen, der einmal mehr bewies, warum er zu den spielentscheidenden Quarterbacks dieser Liga zählt.

Josh Allen ist ein Spieler, der Partien im Alleingang entscheiden kann. Wenn er seinen Rhythmus findet, hebt er nicht nur sein eigenes Spiel, sondern gleich das gesamte Niveau der Buffalo Bills. Genau das zeigte er auch in dieser Wild-Card-Round: Präzise aus der Pocket, gefährlich als Runner und vor allem fehlerfrei in den entscheidenden Momenten.

Dabei war die Aufgabe alles andere als einfach. Die Jacksonville Jaguars präsentierten sich unter ihrem neuen Head Coach Liam Coen als physisches, gut organisiertes Team und stellten eine Defense, die zu den besseren der Liga zählt. Allen musste gegen konstanten Druck bestehen – und tat dies mit beeindruckender Ruhe und Effizienz.

Auf der anderen Seite stand Trevor Lawrence, der in den Wochen zuvor mit den Jaguars eine 8–0-Serie hingelegt hatte. Doch ausgerechnet in diesem Spiel unterliefen ihm zwei entscheidende Fehler, die Josh Allen nicht machte. Und genau darin liegt oft der Unterschied in den Playoffs: Während Allen die Chancen eiskalt nutzte, ließen die Jaguars ihre liegen.

Am Ende entschied – wie so oft in der Postseason – ein Kicker das Spiel. Cam Little, der in dieser Saison noch mehrere Rekorde aufgestellt hatte, versagten ausgerechnet im entscheidenden Moment die Nerven. Sein Field-Goal-Versuch aus 54 Yards ging daneben – und man wird sich in Jacksonville noch lange fragen, wie das Spiel verlaufen wäre, hätte er diesen Kick verwandelt.

Nichtsdestotrotz darf man den Jaguars eine vielversprechende Zukunft attestieren. Mit vielen jungen Spielern, einem neuen Head Coach, und der Rückkehr von Perspektivspieler Travis Hunter nach seiner Verletzung, scheint der Weg klar nach oben zu führen.

Für Josh Allen und die Buffalo Bills geht es nun gegen die Denver Broncos – und damit gegen eine der stärksten Defenses der gesamten NFL. Sollte Allen auch hier sein Spiel auf den Platz bringen, werden die Bills definitiv ihre Chancen haben, den nächsten Schritt Richtung Championship-Game zu machen.


Offensive Line der Los Angeles Chargers

3:16-Niederlage gegen die New England Patriots

by TheLuky

Seit Justin Herbert Quarterback der Los Angeles Chargers ist, stand die Franchise bereits drei Mal in den Playoffs. Das Ergebnis ist jedoch jedes Mal dasselbe: ein frühes, meist ernüchterndes Aus. Und auch wenn Herbert selbst nicht frei von Fehlern ist, darf man eines nicht übersehen – mit der Offensive Line dieser Saison war ein erfolgreicher Playoff-Run kaum realistisch.

Herbert wurde nicht nur regelmäßig gesackt, sondern stand über weite Strecken permanent unter Druck. Kaum saubere Pocket, kaum Zeit für Reads, kaum Unterstützung im Laufspiel. Unter diesen Umständen ist es selbst für einen Quarterback seines Kalibers schwer, ein Spiel auf Playoff-Niveau konstant zu kontrollieren. So kam es, wie es kommen musste: Je länger die Partie dauerte, desto mehr übernahmen die New England Patriots das Zepter.

Dabei wäre für die Chargers durchaus mehr möglich gewesen. Immer wieder boten sich Chancen, das Spiel an sich zu reißen – vor allem, weil die Defense über weite Strecken einen guten Job machte. Doch während die Offense stagnierte, nutzten die Patriots ihre Möglichkeiten effizienter. Drake Maye, seines Zeichens MVP-Favorit, zeigte zwar ebenfalls nicht sein fehlerfreistes Spiel, lieferte aber genau dann ab, wenn es darauf ankam. Vor allem mit seinen Scrambles brachte er New England immer wieder in aussichtsreiche Feldpositionen. Den Schlusspunkt setzte schließlich sein gefühlvoller Pass auf Hunter Henry – die Entscheidung in einem Spiel, das die Chargers lange offen hielten, am Ende aber nicht gewinnen konnten.

Der Blick in die Zukunft zeigt dennoch: Die Voraussetzungen bei den Chargers sind vorhanden. Eine talentierte Defense, mit Jim Harbaugh ein Head Coach mit klarer Identität und mit Justin Herbert ein Franchise-Quarterback, der Spiele entscheiden kann. Die große Baustelle bleibt jedoch die Offensive Line. Diese muss in der Offseason oberste Priorität haben, wenn man den Playoff-Fluch rund um Justin Herbert endlich besiegen will.

Auf der anderen Seite dürfen die New England Patriots vorsichtig optimistisch nach vorne blicken. Mit Mike Vrabel an der Seitenlinie und Drake Maye auf dem Feld scheint man ein Duo gefunden zu haben, das – zumindest in Ansätzen – Erinnerungen an Bill Belichick und Tom Brady weckt. Die Vorzeichen dafür stehen gut: Bereits in der Regular Season lieferte Maye Zahlen ab, die eines MVP-Kandidaten würdig sind.

PS: 2.548 Tage mussten die Fans in Foxborough warten, bis sie wieder einen Playoff-Sieg ihrer Patriots feiern durften – damals das Ende einer der Dynastie. Heute der Beginn einer neuen Dynastie? Was denkt ihr, können Vrabel und Maye sich weiter steigern und auch in den nächsten Jahren gemeinsam ein erfolgreiches Tandem bilden?


Ozzy Trapilo

31:27-Sieg gegen die Green Bay Packers

by Cruehead

Zugegeben, eine schwierige Rubrik für mich, meiner selbst Rookie hier in der User Endzone.

So richtig aufgedrängt hat sich in der WC-Woche niemand, vielleicht am ehesten noch Colston Loveland von den Bears, dieser wurde aber bereits in Week 9 besprochen und wir bleiben unserem Motto treu, keine Rookies öfter vorzustellen. Habe mir dennoch die Bears angesehen, wer hier so als Rookie noch in Frage kommt und bin dann auf Offensive Tackle Ozzy Trapilo gestoßen.

Von den Bears wurde er in Runde zwei als 56. Spieler gedraftet und kam zu Saisonbeginn nicht über die Rolle des Backups hinaus. Sein Debüt feierte er in Week 4 gegen die Raiders, wo er als Right Tackle im zweiten Viertel ins Spiel kam. Von Week 4 bis Week 11 kam er zu neun Einsätzen, ab Week 12 folgten dann sechs Spiele als Starter mit einem 4-2-Record (Niederlagen gegen die Packers und die 49ers).

Seit dieser Zeit kam er als Left Tackle zum Einsatz, in dieser Periode wurden lediglich zwei Sacks zugelassen - die Bears sind ohnehin mit 1,4 zugelassenen Sacks pro Spiel auf Platz drei in dieser Wertung. Trapilo konnte sich sehr schnell in das Teamgefüge eingliedern und dürfte auch in Zukunft einen wichtigen Baustein in der O-Line darstellen.

Sofern er sich von der nun erlittenen Verletzung (Stand heute: Verletzung an der Patellasehne) erholt, wird mit Sicherheit mit Ozzy Trapilo zu rechnen sein. Diese Saison ist leider jedenfalls vorzeitig vorbei.


5,4

by Cruehead

… war bis heute Früh meine Zahl der Woche. Mit folgendem Text: das ist die durchschnittliche Punktedifferenz in den diesjährigen Wild-Card-Games. Warum ist das so besonders? Seht euch mal die Zahlen der letzten Jahre an:

  • 2025: 15,17

  • 2024: 17,33

  • 2023: 8,83

  • 2022: 17,17

  • 2021: 8,5

Speziell die letzten beiden Jahre zeigen, dass es da schon Spiele gab, die sehr eindeutig waren. Und heuer? Gerade mal die Patriots mit ihrem 16:3-Sieg gegen die Chargers stellten das einzige nicht On-Score-Spiel dar. Das ist für uns NFL-Fans ein Garant, dass es tatsächlich bis zum Schluss spannend bleibt. Viel mehr noch, ist es auch ein Beleg des oft subjektiven Eindrucks, die Liga rückt näher zusammen, und in den Playoffs gibt es halt keine 3-14-Mannschaften mehr, da entscheiden Kleinigkeiten. Hoffen wir mal, dass es so weitergeht und für diejenigen unter uns, die mit keiner Mannschaft mehr mitfiebern, weiterhin extrem spannend bleibt.

So, das heutige 30:6 der Texans in Pittsburgh hat diese tolle Zahl natürlich komplett über den Haufen geworfen. Mit zwei Schlussfolgerungen: der Punkteschnitt ist nun auf 8,5 gewachsen – noch immer niedrig, aber halt nicht mehr mit dem "Wow"-Effekt, der uns nach den ersten vier WC-Games noch geblieben ist (da waren es überhaupt nur 3,5 Punkte) UND dass es Teams mit durchschnittlichem Record, wie eben die Steelers oder auch Panthers, in den Playoffs schwerer haben. Zufallsgewinner gibt es in der NFL auf lange Sicht ohnehin nicht.

5,4 ist also eine Fake-Zahl, wenn man so will.

23 aber nicht. Das ist die Anzahl an Playoff-Spielen, die Aaron Rodgers auf seinem erfahrenen Buckel hat. Und vermutlich kommen auch keine neuen mehr dazu, sollte er die Karriere beenden. Damit reiht er sich hinter Größen wie Brady, Manning und Favre ein – was schon wirklich sehr viel über die Karriere Rodgers' aussagt. Auch in den einzelnen Werten, wie erzielte Touchdowns, Passer Rating, Total-Yards, ist er weit vorne zu finden.

Soll jetzt auch kein Abgesang werden, aber irgendwie doch schade, dass er die letzten Jahre nicht mehr die Rolle gespielt hat, die einem Quarterback seiner Klasse zugestanden wäre. Ein Ende wie bei Peyton Manning kann halt nicht jeder haben. Dennoch, 23 Playoff-Spiele sind aller Ehren wert, deshalb meine Zahl der Woche.


Cruehead:

Irgendwie fand ich es schade, dass die Jaguars ausgeschieden sind. Gerade wenn meine favorisierten Teams nicht mehr involviert sind, freue ich mich über neue Gesichter in den Divisional-Playoffs.

Wobei, da ist man heuer ohnehin mit einigen Überraschungen konfrontiert, die ich persönlich vor der Saison niemals so weit vorne gesehen hätte. Patriots (LAOLA1-Power-Ranking vor der Saison: #26) und Broncos (#11) auf Seiten der AFC, Seahawks (#22) und Bears (#17) auf Seiten der NFC waren bei mir nicht weit oben. Insbesondere die Bears frischen das Playoff-Picture auf. Wenn dann Kapazunder wie die Chiefs, Ravens, Lions und später die Eagles nicht mehr dabei sind, steigen die Chancen, einen Überraschungssieger zu feiern.

Auch aufgrund der erstarkten Seahawks ist die Dominanz der NFC West in dieser Art und Weise über die ganze Saison gesehen sehr beeindruckend. Würde mich sehr wundern – aber auch sehr freuen – wenn die Bears diese Vorherrschaft durchbrechen könnten. Gegen die Rams rechne ich ihnen auch noch gute Chancen aus, denn: Wenn die Panthers Widerstand leisten können, schafft das auch Chicago.

Auf der anderen Conference-Seite hätte ich, wie oben erwähnt, den Jaguars gerne weiter zugesehen. Aber Josh Allen sorgt eigentlich auch immer für Spektakel und die Bills als Super-Bowl-Sieger wären ja auch ein Novum. Gewinnen sie das Divisonal-Game in Denver, dann gehe ich jedenfalls davon aus, Buffalo in der Super Bowl zu sehen, denn sowohl die Patriots als auch die Texans sehe ich knapp im Hintertreffen bei einem Aufeinandertreffen.

Möglich ist für alle Mannschaften natürlich noch alles, insbesondere wenn man sich die Zahl der Woche vor Augen hält und die Steelers ausgeschieden sind. 😉


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