Power-Ranking vor dem NFL-Saisonstart

Power-Ranking vor dem NFL-Saisonstart Foto: © getty
 

Der Start der NFL-Regular-Season steht kurz vor der Tür!

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (2:20 Uhr) eröffnen mit den Chicago Bears und den Green Bay Packers zwei alte Division-Rivalen die 100. Spielzeit der NFL-Geschichte.

Ein Spiel, dem 255 weitere Regular-Season- und 10 weitere Playoff-Spiele folgen, ehe am 2. Februar 2020 ein neuer Super-Bowl-Champion gekürt wird. Doch welche Teams haben die beste Chancen die begehrte Vince-Lombardi-Trophy im Konfettiregen vom Miami in die Höhe zu strecken?

LAOLA1 wagt den Versuch die Erfolgsaussichten aller 32 NFL-Teams einzuschätzen und dies in einem Ranking darzustellen. Um die NFL-Franchises besser vergleichen zu können, wurden einige Faktoren, wie wichtige Roster-Moves (Draft, Free Ageny, Trades), Veränderung im Coaching-Staff oder die Form der Teams gegen Ende der letzten Saison herangezogen.

Natürlich gilt es dieses Ranking mit Vorsicht zu genießen, immerhin wurde bis auf die nicht wirklich aussagekräftigen Preseason-Spiele seit über sieben Monaten kein Football mehr gespielt. Dieses Ranking soll lediglich die Aussichten und Erwartungen der 32 Teams wiederspiegeln.

Positionsabkürzungen:

QB – Quarterback
RB – Running Back
WR – Wide Receiver
TE – Tight End
OL – Offensive Lineman
DE – Defensive End
LB – Linebacker
CB – Cornerback
S – Safety
K – Kicker
P – Punter

32. Miami Dolphins

Vorjahres-Record: 7-9

Namhafte Neuzugänge: Josh Rosen (QB, Arizona), Ryan Fitzpatrick (QB, Tampa Bay), Christian Wilkins (DE, 1st Round Pick, Clemson)

Namhafte Abgänge: Ryan Tannehill (QB, Tennessee), Cameron Wake (DE, Tennessee), Frank Gore (RB, Buffalo), Laremy Tunsil (OL, Houston), Robert Quinn (DE, Dallas), Kenny Stills (WR, Houston), Danny Amendola (WR, Detroit), Kiko Alonso (LB, New Orleans), Josh Sitton (OL, Rücktritt), Ja’Wuan James (OL, Denver)

Miami befindet sich in dieser Saison im "Rebuild-Modus". Stützen, die die Franchise über Jahre geprägt haben, wie Quarterback Ryan Tannehill oder Pass-Rusher Cameron Wake, wurden ausgebootet, um Platz für die jüngere Generation zu schaffen. Mit Josh Rosen hat man sich kurz nach dem Draft einen Spielmacher geholt, der dem Team sehr lange erhalten bleiben soll und im Idealfall Titel mitbringt. Allerdings höchstwahrscheinlich nicht in dieser Saison. Zum einen, weil der Roster der Dolphins nicht Schritt halten kann. Zum anderen, weil Josh Rosen nicht als Starting-QB eingeplant ist. Veteran Ryan Fitzpatrick wird die Dolphins in der kommenden Saison anführen. Hoffnungsschimmer bei den Dolphins: Brian Flores, ehemaliger Linebacker-Coach der Patriots, übernimmt ab heuer das Ruder. Mal sehen, ob er seinem alten Team ein Bein stellen kann.

31. Arizona Cardinals

Vorjahres-Record: 3-13

Namhafte Neuzugänge: Kyler Murray (QB, 1st Round Pick, Oklahoma), Michael Crabtree (WR, Baltimore), Jordan Hicks (LB, Philadelphia), D.J. Swearinger (S, Washington), Terrell Suggs (LB, Baltimore), Marcus Gilbert (OL, Pittsburgh), Charles Clay (TE, Buffalo), Byron Murphy (CB, 2nd Round Pick, Washington), Andy Isabella (WR, 2nd Round Pick, UMass)

Namhafte Abgänge: Josh Rosen (QB, Miami), Ricky Seals-Jones (TE)

Die Cardinals waren - wenn man es nach den nackten Zahlen beurteilt - das schlechteste Team in der vergangenen Regular-Season. Immerhin bekommt man nicht ohne Grund die Chance als erstes Team im Draft zu wählen. In diesem hat sich Arizona mit Quarterback Kyler Murray einen College-Star gesichert. Doch genau dieser Star, der schon vor dem Draft mit Lorbeeren überhäuft wurde, hat in der Preseason einen kleinen Stotterstart hingelegt. Die Cardinals müssen wohl akzeptieren, dass Murray nicht der sofortige Heilsbringer, sondern einfach ein Rookie ist, der Zeit braucht, um sich auf die NFL einzustellen. Mit Kliff Kingsbury gibt es in Glendale zudem einen neuen Head Coach, der bereits auf College-Ebene Probleme hatte Siege einzufahren. Man hat es allerdings auch geschafft, mehrere routinierte Spieler nach Arizona zu holen, die dem Mannschaftsgefüge rund um den unerfahrenen Quarterback Halt geben sollen.

30. Cincinnati Bengals

Vorjahres-Record: 6-10

Namhafte Neuzugänge: Jonah Williams (OL, 1st Round Pick, Alabama), Ryan Finley (QB, 4th Round Pick, NC State)

Namhafte Abgänge: Vontaze Burfict (LB, Cincinnati)

Auch bei den Cincinnati Bengals ist mit Zac Taylor - letztes Jahr noch Quarterback-Coach der L.A. Rams - ein neuer Head Coach am Steuer. Es ist ein Neustart in Cincinnati, Ohio, wo Marvin Lewis nach 15 Jahren sein Amt als Head Coach niederlegte. Ansonsten hat sich nicht viel getan bei den Bengals. Andy Dalton geht wieder einmal als Starting-QB in die Regular Season, Star-Wide-Receiver A.J. Green hat wieder einmal mit Verletzungen zu kämpfen und man wird wohl wieder kein Playoff-Spiel gewinnen können. Hauptsächlich deshalb, weil man mit den Playoffs nichts am Hut haben wird. Man wird die Saison wohl als Übergangsjahr nützen, um mit dem neuen Head Coach warm zu werden. Vielleicht ab nächstem Jahr auch schon mit einem neuen Quarterback. Rookie Ryan Finley machte in der Preseason eine gute Figur, Andy Dalton muss zwar noch nicht um seinen Job bangen, wird allerdings das ein oder andere Mal öfter über seine Schulter blicken müssen.

29. Tampa Bay Buccaneers

Vorjahres-Record: 5-11

Namhafte Neuzugänge: Ndamukong Suh (DE, Los Angeles Rams), Devin White (LB, 1st Round Pick, LSU), Shaquil Barrett (LB, Denver), Darian Stewart (S, Denver)

Namhafte Abgänge: Gerald McCoy (DE, Carolina), DeSean Jackson (WR, Philadelphia), Kwon Alexander (LB, San Francisco), Adam Humphries (WR, Tennessee), Noah Spence (LB)

Die Bucs haben ihrem Coaching-Staff in der Offseason einige interessante Impuse setzen können. Mit der Verpflichtung von Quarterback-Flüsterer Bruce Arians entging Tampa dem Trend junge Head Coaches ins kalte Wasser zu werfen und holte sich stattdessen einen der erfahrensten Männer auf dem Markt. Mit dem ehemaligen Jets-Head-Coach Todd Bowles konnten sich die Buccaneers zudem einen bewährten Defensive Coordinator unter den Nagel reißen. Jetzt müssen nur noch die Spieler mitspielen. Allerdings lag genau da das Problem in den letzten Jahren. Die Karriere von Quarterback Jameis Winston hat in den letzten Jahren beispielsweise einen deutlichen Knacks hinnehmen müssen. Bleibt für alles Buccaneers-Fans nur zu hoffen, dass Bruce Arians seinem Ruf gerecht wird und den strauchelnden Winston wieder in die richtige Richtung manövriert.

28. New York Giants

Vorjahres-Record: 5-11

Namhafte Neuzugänge: Jabrill Peppers (S, Cleveland), Kevin Zeitler (OL, Cleveland), Golden Tate (WR, Detroit), Daniel Jones (QB, 1st Round Pick, Duke), Dexter Lawrence (DE, 1st Round Pick, Clemson), Deandre Baker (CB, 1st Round Pick, Georgia)

Namhafte Abgänge: Odell Beckham (WR, Cleveland), Olivier Vernon (DE, Cleveland), Landon Collins (S, Washington), D.J. Fluker (OL, Seattle), Kyle Lauletta (QB, Philadelphia)

Nicht nur Baker Mayfield konnte es kaum glauben, als die New York Giants Quarterback Daniel Jones mit ihrem 6th-Overall-Pick im diesjährigen Draft auswählten. Immerhin hielten viele Experten Jones für zu schlecht, um überhaupt in der ersten Runde gedraftet zu werden. Doch der 22-jährige Spielmacher hat es bereits geschafft, Pat Shurmur und den Verantwortlichen bei den Giants das Vertrauen, das man in ihn setzte, zurückzugeben. Eine tolle Preseason-Leistung nach der anderen hat wohl einen jeden Giants-Fan davon überzeugt, dass Jones der Mann der Zukunft ist. Allerdings nicht der Gegenwart. Denn die heißt noch immer Eli Manning. Wohl kaum einer traut den Giants den ganz großen Wurf zu, so lange Manning noch immer als Passgeber im Big Apple agiert, da kann auch Running-Back-Wunderknabe Saquon Barkley nicht viel ausrichten. Auch bei den Giants ist ein kleiner Umbruch bereits eingeleitet worden, immerhin lässt man Pro-Bowler wie Odell Beckham, Olivier Vernon oder Landon Collins nicht ohne Grund ziehen.

27. Washington Redskins

Vorjahres-Record: 7-9

Namhafte Neuzugänge: Landon Collins (S, New York Giants), Case Keenum (QB, Denver), Dwayne Haskins (QB, 1st Round Pick, Ohio State), Montez Sweat (DE, 1st Round Pick, Mississippi State), Terry McLaurin (WR, 3rd Round Pick, Ohio State), Donald Penn (OL, Oakland), Dominique Rodgers-Cromartie (CB, Oakland)

Namhafte Abgänge: Ha Ha Clinton-Dix (S, Chicago), D.J. Swearinger (S, Arizona), Preston Smith (LB, Green Bay), Zach Brown (LB, Philadelphia), Jamison Crowder (WR, New York Jets), Josh Doctson (WR)

Wenn man an die Washington Redskins der vergangenen Saison denkt, dann wahrscheinlich am ehesten an "Was wäre, wenn ... ?". Was wäre, wenn sich Starting-QB Alex Smith nicht das Schien- und Wadenbein gebrochen hätte? Die Antwort: Vielleicht sogar die Playoffs. Denn die Redskins standen bis zu diesem Zeitpunkt wirklich ordentlich da, hätten sich durchaus vor den Eagles platzieren können, die sich per Wild-Card für die Postseason qualifizierten. Heuer steht die Quarterback-Diskussion in Washington unter einem ganz anderen Stern. 1st-Round-Pick Dwayne Haskins ist neu in D.C., wird aber wohl nicht zum Zug kommen. Mit Case Keenum hat Head Coach Jay Gruden einen erfahreneren Mann als Starter bestimmt. Es ist wohl die sicherere Entscheidung von Gruden, der bereits seit 2014 Head Coach der Washington Redskins ist. Denn sollten die Ergebnisse der Redskins ähnlich schlecht sein wie die Platzierung in diesem Ranking, dann könnte es auch gut und gerne die letzte Saison von Gruden in der US-Hauptstadt sein.

26. Oakland Raiders

Vorjahres-Record: 4-12

Namhafte Neuzugänge: Antonio Brown (WR, Pittsburgh), Vontaze Burfict (LB, Cincinnati), Lamarcus Joyner (S, Los Angeles Rams), Trent Brown (OL, New England), Tyrell Williams (WR, Los Angeles Chargers), Clelin Ferrell (DE, 1st Round Pick, Clemson), Josh Jacobs (RB, 1st Round Pick, Alabama), Jonathan Abram (S, 1st Round Pick, Mississippi State)

Namhafte Abgänge: Jared Cook (TE, New Orleans), Marshawn Lynch (RB, Rücktritt), Jordy Nelson (WR, Rücktritt), Kelechi Osemele (OL, New York Jets), Donald Penn (OL, Washington), Dominique Rodgers-Cromartie (CB, Washington)

General Manager Mike Mayock und Head Coach Jon Gruden haben mit ihren Picks beim Draft wohl die ein oder andere Augenbraue hochziehen lassen. Speziell mit Pass-Rusher Clelin Ferrell (4th Overall) haben wohl die wenigsten gerechnet. Womit allerdings jeder gerechnet hat, ist, dass sich die Raiders neu aufstellen, und zwar für Las Vegas, wo die Franchise ja bekanntlich in der nächsten Saison hinziehen wird. So sehr sich die Fans in Oakland auch eine weitere Super Bowl wünschen, wird dies wohl nicht passieren. Die erste Saison unter Jon Gruden als Head Coach in der vegangenen Saison hatte ihre Höhen und Tiefen. In der zweiten Saison soll allerdings ein Schritt vorwärts zu erkennen sein. Nachdem sich die Raiders-Fans in der letzten Saison von Lieblingen Khalil Mack und Amari Cooper verabschieden mussten, haben sie nun mit Antonio Brown einen neuen Heilsbringer in der Stadt. Natürlich kann ein Wide-Receiver alleine nicht das Ruder rumreißen, mit solider Arbeit im Draft und einem Derek Carr bei alter Stärke könnte die Situation bei den Raiders allerdings schon bald viel rosiger ausschauen.

25. Detroit Lions

Vorjahres-Record: 6-10

Namhafte Neuzugänge: Trey Flowers (DE, New England), C.J. Anderson (RB, Los Angeles Rams), Danny Amendola (WR, Miami), T.J. Hockenson (TE, 1st Round Pick, Iowa), Jahlani Tavai (LB, 2nd Round Pick, Hawaii) Jesse James (TE, Pittsburgh), Justin Coleman (CB, Seattle)

Namhafte Abgänge: Golden Tate (WR, New York Giants), Ezekiel Ansah (DE, Seattle), T.J. Lang (OL, Rücktritt), Glover Quin (S, Rücktritt)

Matt Patricia geht in sein zweites Jahr als NFL-Head-Coach, und es hat den Anschein, als würde der ehemalige Defense-Coordinator der New England Patriots immer mehr versuchen, sich Detroit so hinzubiegen, dass es seinem alten Team immer mehr ähnelt. Mit Trey Flowers und Danny Amendola kamen zwei ehemalige Patriots-Leistungsträger nach Michigan. Mit T.J. Hockenson hat man sich im Draft den besten All-Purpose-Tight-End gekrallt, der - wenn auch ein bisschen weit hergeholt - noch am ehesten das kopieren kann, was Rob Gronkowski bei den Patriots über Jahre perfektioniert hat. Kurzum, Patricia will die Lions erfolgreich machen. Allerdings haben schon einige Coaches mit Patriots-Vergangenheit versucht, das Erfolgsrezept bei einer anderen Franchise zu installieren, geklappt hat bis jetzt aber nur in New England.

24. Buffalo Bills

Vorjahres-Record: 6-10

Namhafte Neuzugänge: Frank Gore (RB, Miami), Ed Oliver (DE, 1st Round Pick, Houston), Cody Ford (OL, 2nd Round Pick, Oklahoma), Devin Singletary (RB, 3rd Round Pick, Florida Atlantic), Cole Beasley (WR, Dallas), John Brown (WR, Baltimore), Quinton Spain (OL, Tennessee), T.J. Yeldon (RB, Jacksonville), Mitch Morse (OL, Kansas City)

Namhafte Abgänge: LeSean McCoy (RB, Kansas City), Charles Clay (TE, Arizona)

Die Bills sind - wie jedes Jahr - in einer schwierigen Position die Playoffs zu erreichen. Hauptsächlich deswegen, weil man in derselben Division wie die New Englans Patriots spielt. Ob dieses Bills-Team das Zeug dazu hat, den Patriots heuer gefährlich zu werden, muss sich zwar erst zeigen. Überraschungspotenzial hat dieser Roster aber allemal. Head Coach Sean McDermott, der in sein zweites Jahr mit den Bills geht, ist ein feines Team zusammengebastelt worden, das vor allem mit einem dominaten Running-Game auftrumpfen könnte. LeSean McCoy wurde nicht ohne Grund für zu schwach empfunden in dieser Running-Back-Gruppe Schritt zu halten und daher entlassen. Veteran Frank Gore, Rookie Devin Singletary und nicht zu vergessen Quarterback Josh Allen, der bereits unter Beweis gestellt hat, dass er laufen kann, werden bestimmt mehreren Teams um die Ohren laufen.

23. San Francisco 49ers

Vorjahres-Record: 4-12

Namhafte Neuzugänge: Dee Ford (LB, Kansas City), Nick Bosa (DE, 1st Round Pick, Ohio State), Deebo Samuel (WR, 2nd Round Pick, South Carolina), Jalen Hurd (WR, 3rd Round Pick, Baylor), Kwon Alexander (LB, Tampa Bay), Tevin Coleman (RB, Atlanta), Jason Verrett (CB, Los Angeles Chargers)

Namhafte Abgänge: Pierre Garcon (WR)

Die große Frage bei den San Francisco 49ers in diesem Jahr ist: Kann Jimmy Garoppolo wieder dort ansetzen, wo er in seinem ersten Jahr aufgehört hat? Der Quarterback hat in seinem ersten Jahr in der Bay Area einen regelrechten Hype ausgelöst und alle seine Spiele bis zu Saisonende gewonnen. Dieser Hype hat im letzten Jahr einen kleinen Knacks bekommen, als sich "Jimmy G" im September das Kreuzband gerissen hat. Dementsprechend ernüchternd fällt auch die Bilanz der vergangenen Spielzeit bei den 49ers aus. Heuer bietet sich allerdings die Chance wieder zu zeigen, aus welchem Holz man geschnitzt ist. Mit Tight End George Kittle und dem Rookie-WR-Duo Deebo Samuel und Jalen Hurd hat Garoppolo zudem einen besseren Receiving-Corps als 2017. Head Coach Kyle Shanahan kann zudem auf einen der am dichtesten besetzten Defensive-Lines der NFL zurückgreifen, die dem ein oder anderen Quarterback bestimmt noch das Fürchten lehren wird.

Die besten Bilder von Super Bowl LIII:

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22. New York Jets

Vorjahres-Record: 4-12

Namhafte Neuzugänge: Le’Veon Bell (RB, Pittsburgh), C.J. Mosley (LB, Baltimore), Quinnen Williams (DE, 1st Round Pick, Alabama), Kelechi Osemele (OL, Oakland), Jamison Crowder (WR, Washington), Brian Poole (CB, Atlanta), Ryan Kalil (OL, Carolina), Derrick Kindred (S, Cleveland), Ty Montgomery (RB, Baltimore)

Namhafte Abgänge: Jason Myers (K, Seattle), James Carpenter (OL, Atlanta)

Bei den New York Jets wurde nach dem Umbruch, den man bereits vor zwei Jahren begann, nun die nächste Phase eingeleitet und dem Roster dringend benötigte Star-Spieler hinzugefügt. Mehrfache Pro-Bowler wie Le'Veon Bell und C.J. Mosley verleihen dem Team gleich eine ganz andere Strahlkraft als noch vor einem Jahr. Quarterback Sam Darnold, der in sein zweites NFL-Jahr geht, freut sich bestimmt über die zusätzliche Hilfe, die ihm heuer aus dem Backfield zur Seite steht. Mit Adam Gase ist im "Big Apple" zudem ein neuer Head Coach am Werk. Einer, der als ehemaliger Coach der Miami Dolphins die Division allerdings nur zu gut kennt, und auch schon mehr als nur einmal bewiesen hat, dass man den Patriots ein Bein stellen kann.

21. Denver Broncos

Vorjahres-Record: 6-10

Namhafte Neuzugänge: Joe Flacco (QB, Baltimore), Noah Fant (TE, 1st Round Pick, Iowa), Drew Lock (QB, 2nd Round Pick, Missouri), Dalton Risner (OL, 2nd Round Pick, Kansas State), Ja’Wuan James (OL, Miami), Bryce Callahan (CB, Chicago), Kareem Jackson (CB, Houston)

Namhafte Abgänge: Case Keenum (QB, Washington), Brandon Marshall (LB), Bradley Roby (CB, Houston), Matt Paradis (OL, Carolina)

Die Denver Broncos gehen wieder einmal mit einer etwas gedämpften Erwartungshaltung in die neue NFL-Saison. Hauptgrund ist vermutlich, dass man es seit dem Rücktritt von Peyton Manning nicht geschafft hat, Ruhe auf der Quarterback-Position einzubringen. Trevor Siemian, Brock Osweiler, Paxton Lynch und Case Keenum waren allesamt nicht die erwünschten Heilsbringer, die den Zielen der Denver Broncos gerecht werden. Ob der ehemalige Super-Bowl-MVP Joe Flacco die Lösung für das Problem Denvers ist, sei mal dahingestellt. Mit Drew Lock hat man übrigens einen Spielmacher in der zweiten Runde gedraftet - für Spielminuten wird es heuer allerdings wohl noch nicht reichen. Also muss es bei den Broncos, wo mit Vic Fangio, ehemaliger Defense-Coordinator der Bears, ein neuer Head-Coach am Start ist, wohl wieder die Defense richten, um Spiele zu gewinnen. Diese ist ja mit Stars wie Von Miller, Chris Harris und Bradley Chubb bekanntlich nicht so schlecht besetzt.

20. Tennessee Titans

Vorjahres-Record: 9-7

Namhafte Neuzugänge: Cameron Wake (DE, Miami), Ryan Tannehill (QB, Miami), Jeffrey Simmons (DE, 1st Round Pick, Mississippi State), A.J. Brown (WR, 2nd Round Pick, Ole Miss), Rodger Saffold (OL, Los Angeles Rams), Adam Humphries (WR, Tampa Bay)

Namhafte Abgänge: Brian Orakpo (DE, Rücktritt), Quinton Spain (OL, Buffalo), Taywan Taylor (WR, Cleveland)

Die Tennessee Titans sind wieder einmal eines der am schwersten einzuschätzenden Teams in der NFL. Im Grunde kann man nie wirklich wissen, mit welchem Gesicht sie sich präsentieren. Quarterback Marcus Mariota gilt als Sinnbild für die in der Vergangenheit eher schwankenden Leistungen der Titans. Vielleicht auch das ein Grund, warum man mit Ryan Tannehill einen sehr hochwertigen Backup-Quarterback verpflichtet hat. Mariota sollte zum Saisonstart zwar noch immer das Vertrauen von Head Coach Mike Vrabel genießen, doch auch Mariota weiß, was die Verpflichtung Tannehills zu bedeuten hat. Die Titans werden mit dem Ziel, die Playoffs zu erreichen, in die Regular-Season gehen. Warum auch nicht? Die AFC South ist nach dem Rücktritt von Andrew Luck (Colts-QB) offener als noch vor wenigen Wochen gedacht.

19. Carolina Panthers

Vorjahres-Record: 7-9

Namhafte Neuzugänge: Gerald McCoy (DE, Tampa Bay), Brian Burns (DE, 1st Round Pick, Florida State), Greg Little (OL, 2nd Round Pick, Ole Miss), Chris Hogan (WR, New England), Matt Paradis (OL, Denver), Bruce Irvin (LB, Atlanta)

Namhafte Abgänge: Julius Peppers (DE, Rücktritt), Thomas Davis (LB, Los Angeles Chargers), Devin Funchess (WR, Indianapolis), Ryan Kalil (OL, New York Jets)

Panthers-Fans können durchatmen - Quarterback Cam Newton scheint nach seiner in der Preseason zugezogenen Mittelfußverstauchung rechtzeitig für den Start der Regular-Season fit zu werden. Das ist gut, denn Carolina braucht Newton unbedingt - am besten in seiner Form von 2015 - um mit den Playoffs etwas am Hut zu haben. Denn die Panthers scheinen gefühlsmäßig ziemlich weit vom Division-Titel - sprich den New Orleans Saints - weg zu sein. Key-Spieler wie Christian McCaffrey und Luke Kuechly, so toll sie auch sein mögen, können das Spiel nicht alleine entscheiden. Interessant zu beobachten wird Rookie Brian Burns sein, der in der Preseason mehr als nur einmal mit dem gegnerischen Quarterback Bekanntschaft machen durfte.

18. Jacksonville Jaguars

Vorjahres-Record: 5-11

Namhafte Neuzugänge: Nick Foles (QB, Philadelphia), Josh Allen (DE, 1st Round Pick, Kentucky), Jawaan Taylor (OL, 2nd Round Pick, Florida)

Namhafte Abgänge: Blake Bortles (QB, Los Angeles Rams), Telvin Smith (LB, ein Jahr Auszeit), Malik Jackson (DE, Philadelphia), Tashaun Gipson (S, Houston), Donte Moncrief (WR, Pittsburgh), Jamaal Charles (RB, Rücktritt), T.J. Yeldon (RB, Buffalo)

Blake Bortles ist Geschichte. Die Jacksonville Jaguars stehen vor einem neuen Zeitalter - der Nick-Foles-Ära. Der Mann, der die Philadelphia Eagles zu deren erster Super Bowl führte, soll dieses Kunststück nun mit den Jaguars wiederholen. Dennoch scheint ein Tritt auf die Bremse mehr als angebracht, denn bis auf die Quarterback-Situation hat sich in Jacksonville nicht viel geändert. Zugegeben, die Defense sieht noch immer nach einem Championship-Kaliber aus, doch die Offense besitzt einfach zu wenig Skill-Spieler, die auch tatsächlich den Unterschied ausmachen können. Denn nicht alles, was bei den Jaguars in den letzten Jahren schlecht lief, lag an Bortles.

17. Indianapolis Colts

Vorjahres-Record: 10-6 (Playoff-Aus in der Divisional-Round)

Namhafte Neuzugänge: Justin Houston (LB, Kansas City), Devin Funchess (WR, Carolina), Rock Ya-Sin (CB, 2nd Round Pick, Tempe), Parris Campbell (WR, 2nd Round Pick, Ohio State), Ben Banogu (LB, 2nd Round Pick, TCU)

Namhafte Abgänge: Andrew Luck (QB, Rücktritt)

Es tut ehrlich gesagt etwas weh, die Indianapolis Colts so weit hinten in diesem Raking zu sehen. Hätte die Regular-Season vor zwei Wochen begonnen, würden die Colts mindestens (!) zehn Plätze weiter vorne zu finden sein. Doch der blitzartige Rücktritt von Franchise-Quarterback Andrew Luck hat die Erwartungen in Indianapolis von "Angriff auf die Super Bowl" zu "irgendwie die Playoffs erreichen" kippen lassen. Und es ist vor allem deshalb schade, weil die Colts in diesem Jahr vielleicht sogar einen noch ausgewogeneren Roster haben als noch zu Peyton-Manning-Zeiten. Mit Frank Reich hat Indianapolis zudem einen der interessantesten jungen Head Coaches in der gesamten Liga. Ausschließen, dass Backup-Quarterback Jacoby Brissett, der neben Luck auch schon als Backup für Tom Brady agierte, die Colts heuer in die Playoffs führt, wäre unangemessen - immerhin darf Brissett hinter einer der besten Offensive-Lines der NFL schalten und walten. Die Aufgabe wird sich nur um einiges schwieriger gestalten, als noch vor ein paar Wochen gedacht.

16. Atlanta Falcons

Vorjahres-Record: 7-9

Namhafte Neuzugänge: Adrian Clayborn (DE, New England), Allen Bailey (DE, Kansas City), James Carpenter (OL, New York Jets), Chris Lindstrom (OL, 1st Round Pick, Boston), Kaleb McGary (OL, 1st Round Pick, Washington)

Namhafte Abgänge: Tevin Coleman (RB, San Francisco), Brian Poole (CB, New York Jets), Bruce Irvin (LB, Carolina)

Die Super-Bowl-Träume der Atlanta Falcons wurden in den letzten beiden Jahren vom Verletzungsteufel zunichte gemacht. Wenn das Team von Head Coach Dan Quinn eine Saison ohne gröbere Ausfälle übersteht, besteht überhaupt kein Zweifel daran, dass man mit den Falcons zu rechnen hat. Der Draft hat gezeigt, wo die Prioritäten in Atlanta liegen - nämlich Matt Ryan zu schützen. Mit Chris Lindstrom und Kaleb McGary wurden gleich zwei Offensive-Linemen in der ersten Runde nach Georgia geholt. Das Vertrauen in den NFL-MVP von 2016 ist also immer noch groß - und warum auch nicht? Mit Hilfe von Julio Jones hat Matt Ryan definitiv erneut das Zeug dazu, eine MVP-Saison hinzulegen.

15. Minnesota Vikings

Vorjahres-Record: 8-7-1

Namhafte Neuzugänge: Garrett Bradbury (OL, 1st Round Pick, North Carolina State), Irv Smith Jr. (TE, 2nd Round Pick, Alabama)

Namhafte Abgänge: Sheldon Richardson (DE, Cleveland), Latavius Murray (RB, New Orleans), Andrew Sendejo (S, Philadelphia), Matt Kalil (OL, Houston), Laquon Treadwell (WR)

Quarterback Kirk Cousins steht in seiner zweiten Saison in Minneapolis unter großer Beobachtung. Die erste Saison von Cousins als Viking gestaltete sich zu einer Achterbahnfahrt. Auch wenn die Statistiken von Cousins durchaus in Ordnung waren, so gewannen die Vikings doch deutlich weniger Spiele als noch unter der Führung von Case Keenum im Jahr davor. Head Coach Mike Zimmer baut in Minnesota auf viel Kontinuität. Die Puzzleteile, um eine Saison, wie noch 2017 zu spielen, sind also alle noch an Ort und Stelle. Wenn Cousins und seine Offensive-Line jetzt noch einen Gang zulegen, ist Minnesota allemal für eine Überraschung gut.

14. Baltimore Ravens

Vorjahres-Record: 10-6 (Playoff-Aus in der Wild-Card-Round)

Namhafte Neuzugänge: Earl Thomas (S, Seattle), Marquise Brown (WR, 1st Round Pick, Oklahoma), Justice Hill (4th Round Pick, Oklahoma State), Mark Ingram (RB, New Orleans)

Namhafte Abgänge: Joe Flacco (QB, Denver), Terrell Suggs (LB, Arizona), Eric Weddle (S, Los Angeles Rams), C.J. Mosley (LB, New York Jets), Za’Darius Smith (LB, Green Bay), Michael Crabtree (WR, Arizona), John Brown (WR, Buffalo), Ty Montgomery (RB, New York Jets)

Mann, haben die Ravens einen Umbruch hinter sich. Mit Joe Flacco, Terrell Suggs, Eric Weddle und C.J. Mosley haben gleich einige Key-Player der vergangenen Jahre die Franchise verlassen. Lange Zeit war nicht klar, ob Head Coach John Harbaugh weiter das Team anführen soll, letztlich wurde der Super-Bowl-Sieger von 2013 aber doch mit dem Umbruch, der Quarterback Lamar Jackson als den neuen Spielmacher im Baltimore vorsieht, betraut. Der dynamische Quarterback übernahm bereits in der vergangenen Spielzeit das Amt von Joe Flacco, nun darf er erstmals über die gesamte Regular-Season ran. Gemeinsam mit den Running Backs Mark Ingram und Justice Hill wird der laufstarke Quarterback wohl genau dort ansetzen wollen, wo er letzte Saison aufgehört hat - gegnerische Teams in Grund und Boden zu laufen. Die stark umgebaute Defense hat zumindest auf einer Position ein Upgrade bekommen - Earl Thomas, sollte er verletzungsfrei bleiben, ist eine tolle Addition für die Ravens-Abwehr.

13. Houston Texans

Vorjahres-Record: 11-5 (Playoff-Aus in der Wild-Card-Round)

Namhafte Neuzugänge: Laremy Tunsil (OL, Miami), Kenny Stills (WR, Miami), Duke Johnson (RB, Cleveland), Bradley Roby (CB, Denver), Tashaun Gipson (S, Jacksonville), Jahleel Addae (S, Los Angeles Chargers), Matt Kalil (OL, Minnesota), Carlos Hyde (RB, Kansas City), Tytus Howard (OL, 1st Round Pick, Alabama State), Lonnie Johnson (CB, 2nd Round Pick, Kentucky)

Namhafte Abgänge: Jadeveon Clowney (DE, Seattle), Demaryius Thomas (WR, New England), Tyrann Mathieu (S, Kansas City), Shane Lechler (P, Rücktritt), Kareem Jackson (CB, Denver)

Die Trades, die die Houston Texans wenige Tage vor Start der Regular Season abwickelte (Clowney nach Seattle, dafür kamen Tunsil & Stills aus Miami), standen ganz unter dem Motto, Quarterback Deshaun Watson mehr zu helfen und zu schützen. Denn nach der Verletzung von Running Back Lamar Miller sah es lange Zeit so aus, als würde den Texans eine schwere Saison bevorstehen. Nun hat man aber gemerkt, dass es deutlich mehr braucht als Deshaun Watson und den ohnehin immer überragenden Wide Reveiver DeAndre Hopkins, um einmal etwas weiter in den Playoffs vorzudringen. Natürlich muss dabei auch die Defense mitspielen, die, wenn J.J. Watt verletzungsfrei bleibt, definitiv eine ist, die sich in der NFL nicht zu verstecken braucht.

12. Seattle Seahawks

Vorjahres-Record: 10-6 (Playoff-Aus in der Wild-Card-Round)

Namhafte Neuzugänge: Jadeveon Clowney (DE, Houston), Ezekiel Ansah (DE, Detroit), D.J. Fluker (OL, New York Giants) L.J. Collier (DE, 1st Round Pick, TCU), Jason Myers (K, New York Jets), DK Metcalf (WR, 2nd Round Pick, Ole Miss), Cody Barton (LB, 3rd Round Pick, Utah)

Namhafte Abgänge: Earl Thomas (S, Baltimore), Frank Clark (DE, Kansas City), Doug Baldwin (WR, Rücktritt), Sebastian Janikowski (K, Rücktritt), Justin Coleman (CB, Detroit)

Quarterback Russell Wilson scheint in dieser Saison mehr auf sich alleine gestellt als je zuvor. Doch wer kann schon besser mit Druck umgehen, wenn er völlig auf sich alleine gestellt ist, als Russell Wilson? Man frage mal bei den unzähligen Pass-Rushern nach, die trotz der in sich zusammenfallenden Pocket daran scheiterten, den quirligen Spielmacher unter Kontrolle zu kriegen. Mit Doug Baldwin hat Wilsons verlässlichste Anspielstation die Schuhe an den Nagel gehängt. In der Defense hat Anführer Earl Thomas die Seahawks in Richtung Baltimore verlassen, und dennoch glaubt man in Seattle weiter daran, dass Head Coach Pete Carroll eine weitere Championship nach Seattle bringt. Wenn Stützen wie Russell Wilson und Bobby Wagner weiter liefern, ist das auch kein Ding der Unmöglichkeit.

Das große LAOLA1-Ranking aller 61 Quarterbacks, welche die Ehre hatten, mindestens eine Super Bowl zu bestreiten:

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61. Rex Grossmann - Chicago Bears

Grossmann hatte in seiner NFL-Karriere nur drei Jahre, in denen er mehr als drei Spiele starten durfte. Grossmann war den größten Teil seiner Karriere Backup-QB. Immerhin durfte sich "Sexy Rexy" über eine solide Saison freuen, in der ihn die Bears-Defense in die Super Bowl (2007) schleppte, doch Peyton Manning und die Colts waren definitiv eine Stufe zu groß.

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60. David Woodley - Miami Dolphins

Woodley ist wohl eher dafür bekannt, die Brücke zwischen den Spielzeiten der Hall-of-Fame-Quarterbacks Bob Griese und Dan Marino bei den Miami Dolpins gewesen zu sein. In diesen Jahren erreichte er, natürlich auch dank der Leitung des legendären Coaches Don Shula, einmal die Super Bowl (1983), unterlag allerdings den Washington Redskins.

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59. Tony Eason - New England Patriots

Eason entspringt aus der gleichen Draft-Class wie John Elway, Jim Kelly und Dan Marino. Seine Zeit in der NFL war allerdings deutlich kürzer. Zwischen 1984 und 1986 war er der Starting-QB der Patriots - 1986 erreichte er sogar die Super Bowl. Allerdings wurden die Träume von einem Super-Bowl-Ring durch eine der besten Defenses aller Zeiten, die der Chicago Bears, jäh zerschlagen.

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58. Vince Ferragamo - Los Angeles Rams

Ferragamo erreichte 1980 mit den Rams die Super Bowl. Es war die erste Saison, in der der Quarterback starten durfte. Allerdings konnten die Rams den letzten Schritt nicht mehr gehen - man unterlag den Steelers klar. Ferragamo hatte statistisch gesehen einige gute Jahre in der NFL, allerdings auf zu kurzem Zeitraum.

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57. Trent Dilfer - Baltimore Ravens

Dilfer darf sich als erster QB in dieser Liste Super-Bowl-Champion nennen, hatte im Jahr 2001 allerdings große Hilfe von seiner Defense. Dilfer wurde im Jahr 1994 hoch gedraftet, konnte jedoch den Erwartungen in Tampa nicht gerecht werden. Auch nach dem Triumph mit den Ravens, bei denen Dilfer eigentlich bloß als Backup eingeplant war, bekam er nie wieder einen Job als Starter.

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56. Stan Humphries - San Diego Chargers

Humphries konnte in den fünf Jahren als Starting-Quarterback der Chargers durchaus auf sich aufmerksam machen. Die Chargers konnten einige Male in die Playoffs einziehen, dies gipfelfte im Jahr 1995 mit einer Super-Bowl-Teilnahme - der einzigen in der Geschichte der Chargers. Diese sollte jedoch mit 26:49 gegen San Francisco verloren gehen. Humphries musste aufgrund von einigen Kopfverletzungen bereits zwei Jahre später zurücktreten.

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55. Joe Kapp - Minnesota Vikings

Kapps Zeit in der NFL war eine sehr kurze. Lediglich vier Jahre spielte Kapp für die Minnesota Vikings und die Boston Patriots. Kapp wusste in seinen wenigen Jahren dennoch zu überzeugen und führte die Vikings in deren erste Super Bowl (1970). Dort mussten sich die Vikings allerdings den Kansas City Chiefs geschlagen geben. Kapp kehrte nach einem Vertragsstreit 1970 nicht mehr in die NFL zurück.

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54. Jim McMahon - Chicago Bears

McMahon verbrachte 15 Jahre als NFL-Quarterback. Die ersten sieben davon waren mit Abstand seine erfolgreichsten. Als Bears-Quarterback hatte es McMahon in den 1980ern leicht, Spiele zu gewinnen, immerhin hatte er Hall of Famer Walter Payton im Backfield und eine Monster-Defense im Rücken. Dies führte u.a. zum Super-Bowl-Shootout im Jahr 1986, als die Bears die Patriots vernichtend schlugen.

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53. Doug Williams - Washington Redskins

Doug Williams schrieb im Jahr 1988 Geschichte, als er als erster afroamerikansischer Quarterback in einer Super Bowl starten durfte. Williams, der die meiste Zeit bei den Redskins als Backup verbrachte, nützte die Gunst der Stunde und zeigte eine der besten Super-Bowl-Performances aller Zeiten, welche ihm die Ehre des Super-Bowl-MVP's einbrachte.

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52. Jake Delhomme - Carolina Panthers

Der ungedraftete Delhomme ging einen ungewöhnlichen Karriereweg über die Niederlande und Deutschland (NFL Europe), um im Jahr 2004 plötzlich Starter in einer Super Bowl zu sein. Diese ging allerdings in letzter Sekunde gegen die New England Patriots verloren. Delhomme hielt sich noch einige Jahre in der NFL und startete sieben Spielzeiten für die Carolina Panthers, die er leider nicht immer gesund überstehen konnte.

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51. Colin Kaepernick - San Francisco 49ers

Kaepernick wurde im Jahr 2011 von den 49ers gedraftet und entwickelte sich vor allem zu Fuß zu einem der gefährlichsten NFL-Spielmacher. Er hält mit 181 Yards u.a. auch den Rekord für die meisten Rushings-Yards in einem Spiel. 2013 führte er San Francisco sogar in die Super Bowl, wo man allerdings den Baltimore Ravens unterlag. Zurzeit befindet sich der 31-Jährige auf der Suche nach einem Team.

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50. Neil O'Donnell - Pittsburgh Steelers

O'Donnell wurde im Jahr 1990 von den Steelers gedraftet - ein Jahr später durfte er erstmals starten. In den darauffolgenden Jahren führte er die Steelers zweimal in die Playoffs, im Jahr 1996 sogar in die Super Bowl, welche allerdings gegen die Dallas Cowboys verloren ging. O'Donnell startete im Jahr darauf zwar nochmal für die New York Jets, doch verblasste bald darauf zu einem Backup.

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49. Nick Foles - Philadelphia Eagles

Nick Foles war die Cinderella-Story des vergangenen Jahres. Der eigentliche Eagles-Quarterback Carson Wentz hatte eine MVP-Kaliber-Saison. Die Eagles wären mit Wentz der haushohe Favorit auf die Super Bowl gewesen, doch Wentz verletzt sich gegen Ende der regulären Saison und der Rest ist Geschichte: Nick Foles führt die Eagles zum Titel. Der Backup kürte sich dank einer herausragenden Leistung gegen New England nicht nur zum Super-Bowl-Champion, sondern auch zum MVP.

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48. Jeff Hostetler - New York Giants

Hostetler war ein weiterer Backup-QB, der von einer Verletzung eines Starters profitiert hatte. Als Phil Simms mit einer Fußverletzung ausfiel, wurden die Schlüssel an Jeff Hostetler weitergereicht, der die Giants sensationell zum SB-Triumph über die Buffalo Bills führte (1991). Danach musste er den Job als Starter allerdings wieder Simms überlassen. In den Jahren darauf durfte er sich bei den Raiders und Redskins als Starter beweisen - mit mäßigem Erfolg.

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47. Joe Flacco - Baltimore Ravens

Flacco dürfte wohl der beste Quarterback in der Franchise-Geschichte der Ravens sein, immerhin führte er Baltimore 2013 zum Super-Bowl-Triumph über San Francisco und erreichte fünf weitere Male die Playoffs. Dennoch hat man das Gefühl, als ob Flacco aus seinem Talent, oder dem Talent seines Teams, einfach zu wenig herausholt. Bleibt abzuwarten, ob Flacco noch weitere Chancen in der NFL erhält. Heuer hat er seinen Starting-Job ja bekanntlich an Lamar Jackson verloren.

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46. Mark Rypien - Washington Redskins

Rypien war der erste Kanadier, der die Position des Quarterbacks in der NFL bekleidete. Der in Calgary geborene Spielmacher war für seinen starken Arm bekannt, der die Redskins im Jahr 1992 auch zu einem Super-Bowl-Sieg über die Buffalo Bills führte. Rypien hatte nach dem SB-Triumph immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, die ihn davon abhielten Full-Time-Starter zu sein.

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45. Brad Johnson - Tampa Bay Buccaneers

Johnson wurde 1994 spät von den Minnesota Vikings gedraftet und kam dort gegen Ende der 90er auch regelmäßig zu Einsätzen. Doch sein größter Erfolg kam definitiv im Jahr 2003, als er die Tampa Bay Buccaneers zum SB-Triumph über die Oakland Raiders führte - freilich auch dank der Hilfe seiner tollen Defense und des Bucs-Head-Coaches Jon Gruden. Johnson konnte diesen Erfolg allerdings nie wiederholen.

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44. Billy Kilmer - Washington Redskins

Kilmer reifte Anfang der 1960er Jahre bei den San Francisco 49ers und den New Orleans Saints zu einem NFL-Starter, ehe er im Jahr 1973 als Quarterback der Washington Redskins seine beste Zeit in der Liga erlebte. Allerdings musste man sich im Super Bowl den ungeschlagenen Miami Dolphins beugen. Kilmer blieb daraufhin noch eine Weile in Washington, agierte zum Schluss jedoch nur mehr als Backup für Joe Theismann.

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43. Chris Chandler - Atlanta Falcons

Chandler spielte in seiner NFL-Karriere für acht verschiedene Teams, ist aber bestimmt am ehesten dafür bekannt, die Atlanta Falcons im Jahr 1999 in ihre erste Super Bowl geführt zu haben. John Elway und die Denver Broncos erwiesen sich allerdings als eine Nummer zu groß. In seinen fünf Jahren in Atlanta durfte Chandler auch über zwei Pro-Bowl-Teilnahmen jubeln.

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42. Jim Plunkett - Oakland/Los Angeles Raiders

Lange Zeit sah es danach aus, als könnte Jim Plunkett dem Druck der NFL nicht Stand halten. An Nummer eins von den Patriots gedraftet, zerbrach er unter jenem Druck. Erst ganze zehn Jahre später drängt ihn eine Verletzung bei den Raiders in die Position des Starters - dieses Mal konnte er sein Talent unter Beweis stellen (1981). Und nicht nur das, denn Plunkett sollte dieses Kunststück als Backup wiederholen und sogar zwei Super-Bowl-Titel holen (1984).

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41. Jared Goff - Los Angeles Rams

Der aktuelle Quarterback der Los Angeles Rams steht kurz vor seiner ersten Super-Bowl-Teilnahme. Der erst 24-jährige Goff, der im NFL-Draft des Jahres 2016 an erster Stelle gedraftet wurde, konnte in seinen ersten drei NFL-Spielzeiten bereits auf sich aufmerksam machen und erreichte auch zweimal die Pro Bowl. Auf alle Fälle ein vielversprechender Start, bleibt abzuwarten wo seine Reise hingeht ...

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40. Kerry Collins - New York Giants

Collins hat in seiner 17 Jahre langen NFL-Karriere einige relativ erfolgreiche Stationen in seiner Vita stehen. So schaffte er es u.a. mit den Carolina Panthers und den Tennessee Titans in die Playoffs, doch sein größter Erfolg war definitiv mit den New York Giants, mit denen er im Jahr 2001 die Super Bowl erreichte. Diese ging allerdings gegen die bärenstarke Defense der Baltimore Ravens verloren.

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39. Craig Morton - Dallas Cowboys/Denver Broncos

Morton ist neben Kurt Warner und Peyton Manning der einzige Quarterback, der das Privileg hatte, zwei Franchises in der Super Bowl zu vertreten. Doch im Vergleich zu seinen jüngeren Kollegen verlor Morton sowohl als Cowboys-QB (1971), als auch als QB der Broncos (1978). Pikantes Detail: Im Jahr 1978 unterlag er im Spiel des Jahres seinen ehemaligen Mitstreitern: dem Team der Dallas Cowboys.

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38. Matt Hasselbeck - Seattle Seahawks

Hasselbeck agierte am Beginn seiner Karriere als Backup für Brett Favre bei den Green Bay Packers, ehe er 2001 zu den Seattle Seahawks wechselte, um dort durchzustarten. In seinen zehn Jahren mit den Seahawks führte er sein Team sechsmal in die Playoffs, wobei er einmal in die Super Bowl (2006) einzog. Dort musste man allerdings eine Niederlage gegen die Pittsburgh Steelers einstecken.

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37. Drew Bledsoe - New England Patriots

Drew Bledsoe ist heutzutage eher dafür bekannt, der Typ zu sein, den Tom Brady Anfang der 2000er ersetzt hat. Doch Bledsoe war in den 1990ern ein sehr angesehener Quarterback, der die Patriots im Jahr 1997 sogar in eine Super Bowl führte. Diese ging gegen Brett Favres Packers allerdings klar verloren. Bledsoe sollte die Super Bowl im Jahr 2002 sogar noch gewinnen - doch als Backup für Tom Brady.

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36. Ron Jaworski - Philadelphia Eagles

Jaworski wechselte nach eher erfolgslosen Jahren bei den LA Rams nach Philadelphia, um den Starting-Job bei den Eagles im Sturm zu erobern. Jaworski erreichte mit den Eagles einige Male die Playoffs, doch sein größtes Jahr sollte 1981 sein. Der Eagles-QB führte sein Team in die Super Bowl, musste sich dort allerdings den Oakland Raiders geschlagen geben.

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35. Phil Simms - New York Giants

Simms verbrachte seine gesamte Karriere bei den New York Giants. Der Spielmacher darf sich zweifacher Super-Bowl-Champion nennen. 1987 war er mit seinem perfekten Spiel gegen die Broncos maßgeblich am Erfolg beteiligt. 1991 setzte Simms eine Fußverletzung außer Gefecht - doch Jeff Hostetler brachte die Trophäe nach Hause. 1986 durfte sich Simms zudem über die Auszeichnung zum NFL-MVP freuen.

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34. Joe Theismann - Washington Redskins

Theismann erreichte in den Jahren 1983 und 84 Back-to-Back Super Bowls mit den Washington Redskins. Gewinnen konnte er allerdings nur die erste gegen die Miami Dolphins. Im Jahr darauf musste man sich den Raiders beugen. Der League-MVP von 1983 spielte zwölf Jahre für die Redskins, ehe der legendäre Giants-Linebacker Lawrence Taylor Theismanns Karriere mit einem brutalen Tackle beendete.

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33. Cam Newton - Carolina Panthers

Cam Newton wurde von den Carolina Panthers an der ersten Stelle des NFL-Drafts 2011 ausgewählt. In seinen acht Jahren als Starter erreichte er dreimal die Pro Bowl. Sein bis heute bestes Jahr erlebte Newton 2015, als er mit 35 Passing-TDs und 10 Rushings-TDs zum NFL-MVP gewählt wurde und die Panthers souverän in die Super Bowl führte. Dort musste sich die beste Offense der Liga allerdings der besten Defense, den Denver Broncos, geschlagen geben.

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32. Rich Gannon - Oakland Raiders

Rich Gannon wurde in seiner 17 Jahre langen NFL-Karriere als Quarterback der Minnesota Vikings, Kansas City Chiefs und Oakland Raiders viermal in die Pro Bowl gewählt. Diese erreichte er allerdings erst im Spät-Herbst seiner Karriere - als QB der Raiders. Seine Karriere gipfelte im Jahr 2003, als er die Raiders in die Super Bowl führte und zum NFL-MVP ausgezeichnet wurde. In der Super Bowl setzte es allerdings eine Blow-Out-Niederlage gegen Tampa Bay.

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31. Eli Manning - New York Giants

Eli Manning ist ein zweimaliger Super-Bowl-Champion und das kann ihm niemand mehr nehmen. Der 1st-Overall-Pick der Giants im Jahr 2004 schaffte gleich zweimal das Unfassbare und bezwang die New England Patriots sowohl 2008 als auch 2012 in der Super Bowl. Manning wird wohl eines Tages in die Hall of Fame einziehen, doch seine Konstanz lässt oft zu wünschen übrig - eine Playoff-Teilnahme in den letzten sieben Jahren ist aus Giants-Sicht deutlich zu wenig.

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30. Steve McNair - Tennessee Titans

Steve McNair verpasste den Triumph in seiner einzigen Super Bowl (2000) um ein lächerliches Yard. Die Titans bekamen es nicht gebacken, den Ball in die Endzone zu befördern und mussten sich den St. Louis Rams geschlagen geben. Der dreimalige Pro Bowler und NFL-MVP des Jahres 2003 konnte jedoch auf eine solide Karriere zurückblicken. McNair verstarb im jungen Alter von 36 Jahren an Schussverletzungen.

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29. Russell Wilson - Seattle Seahawks

Der aktuelle Quarterback der Seattle Seahawks kann trotz seiner relativ jungen 30 Jahre bereits auf eine tolle Karriere zurückblicken. Wilson erreichte mit den Seahawks in seinen sieben Jahren als Starter sechsmal die Playoffs - zweimal davon die Super Bowl. 2014 blieb der sechsmalige Pro Bowler gegen Peyton Mannings Broncos noch siegreich, doch im Jahr darauf musste er sich Tom Bradys Patriots, nach einem herzzerreißenden Finale, geschlagen geben.

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28. Earl Morrall - Baltimore Colts

Morrall spielte in seiner 20 Jahre langen Karriere für sechs verschiedene Teams, doch seine erfolgreichsten Karriere-Stationen waren komischerweise die, die er als Backup verbrachte. 1969 führte er die Colts, nachdem Unitas verletzt passen musste, in die Super Bowl, unterlag dort allerdings den New York Jets. 1973 ersetzte Morrall Dolphins-Legende Bob Griese und führte auch diese in die Super Bowl, wo dann allerdings wieder Griese übernahm.

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27. Matt Ryan - Atlanta Falcons

Der aktuelle Quarterback der Atlanta Falcons spielt bereits seit 2008 in der NFL. Der Falcons-Star schaffte es fünfmal in die Pro Bowl und wurde 2016 sogar zum NFL-MVP gewählt. In dieser Saison sollte er seine Franchise sogar in die Super Bowl führen. Obwohl man Mitte des dritten Viertels gegen die Patriots bereits 28:3 in Führung lag, gab man diese im letzten Viertel noch aus der Hand und musste sich letzten Endes in der Overtime geschlagen geben.

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26. Daryle Lamonica - Oakland Raiders

Lamonica spielte in einer Zeit, als die NFL einen Wandel vollzog. Der langjährige Quarterback der Buffalo Bills und der Oakland Raiders war einer der erfolgreichsten Spielmacher der damaligen AFL, ehe man die NFL und die AFL zusammenschloss. Im Jahr 1968, der zweiten Super Bowl überhaupt, spielte Lamonica sein einziges großes Endspiel. Dieses ging letztlich gegen die Green Bay Packers verloren.

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25. Boomer Esiason - Cincinnati Bengals

Esiason spielte 14 Jahre in der NFL, den größten Teil davon für die Cincinnati Bengals. In seiner Zeit mit den Bengals erreichte er im Jahr 1989 die Super Bowl. Im selben Jahr wurde Esiason übrigens zum League-MVP ausgezeichnet. In der Super Bowl mussten die Bengals allerdings eine Niederlage gegen Joe Montanas 49ers einstecken. Nach seiner Zeit in Cincinnati spielte Esiason noch einige Jahre für die Jets und Cardinals.

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24. Donovan McNabb - Philadelphia Eagles

Der sechsmalige Pro Bowler Donovan McNabb spielte zwischen 1999 und 2011 in der NFL. Elf dieser Jahre verbrachte er bei den Philadelphia Eagles. McNabb ist der vierte Quarterback nach Fran Tarkenton, John Elway und Steve Young, der mehr als 30.000 Passing-Yards, 200 TD-Pässe, 3.000 Rushing-Yards und 20 Rushing-TD's in seiner Karriere verbuchen konnte. McNabb verlor seine einzige Super Bowl im Jahr 2005 gegen New England.

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23. Ken Stabler - Oakland Raiders

Der Hall-of-Fame-Quarterback, der den größten Teil seiner Karriere bei den Oakland Raiders verbracht hatte, durfte sich neben zahlreichen Auszeichnungen, wie den Gewinn des League-MVPs im Jahr 1974, oder vier Pro-Bowl-Teilnahmen, auch über den Sieg einer Super Bowl (1977) freuen. Stabler setzte sich im Duell der Hall of Famer gegen Fran Tarkentons Vikings durch und gewann seine erste und einizige Championship.

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22. Ken Anderson - Cincinnati Bengals

Der viermalige Pro Bowler Ken Anderson verbrachte seine gesamte Karriere zwischen 1971 und 1986 bei den Cincinnati Bengals. Sein bestes Jahr war, ohne jeden Zweifel, 1981, als er auch zum MVP der NFL gewählt wurde. Anderson sollte die Bengals in diesem Jahr sogar in ihre erste Super Bowl führen. Im Endspiel setzte es jedoch eine Niederlage gegen Joe Montanas San Francisco 49ers.

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21. Joe Namath -  New York Jets

"Broadway Joe" wurde im Jahr 1965 von den Jets an erster Stelle gedraftet und mutierte zu einer echten Franchise-Ikone. Namath, der auch dafür bekannt war hin und wieder einen Pick zu werfen, war dennoch ein toller Leader, der sein Team 1969 in die Super Bowl führen sollte, um dort den Sieg über den haushohen Favoriten Baltimore zu garantieren - und wie jeder heute weiß, hielt Namath sein Versprechen.

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20. Jim Kelly - Buffalo Bills

Jim Kelly war zweifelsohne einer der feinsten Quarterbacks der 1980er und 1990er Jahre - deshalb ist Kelly auch ein verdienter Hall of Famer. Doch wenn es um Super Bowls geht, ist Kelly wahrlich nicht vom Glück verfolgt. Der fünfmalige Pro Bowler zog zwischen 1991 und 1994 gleich viermal hintereinander in die Super Bowl ein und verlor alle vier! Am denkbar knappsten ging es noch in der ersten Super Bowl zu, als Kicker Scott Norwood das entscheidende Field Goal Sekunden vor Schluss neben den rechten Außenpfosten setzte.

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19. Len Dawson - Kansas City Chiefs

Len Dawson ist ein weiterer Football-Veteran der 1950er und 1960er Jahre. Der Hall of Famer verbrachte seinen erfolgreichsten Teil davon mit den Kansas City Chiefs. Dawson bestritt sogar die allererste Super Bowl im Jahr 1967, verlor jedoch gegen die Green Bay Packers. 1970 allerdings gewann der dreifache AFL-Champion seine erste und auch einzige Super Bowl gegen die Minnesota Vikings.

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18. Bob Griese - Miami Dolphins

Hall-of-Fame-Quarterback Bob Griese erreichte in seiner 14 Jahre andauernden Karriere mit den Miami Dolphins dreimal die Super Bowl. Nur eines der drei Endspiele zwischen 1972 und 1974 ging verloren. Griese war der Quarterback des bis heute einzigen Teams, dass eine ganze Reguläre Saison (1972) ohne Niederlage durchgehalten hat, um dann auch noch die Super Bowl nachzulegen. Griese wurde im Jahr 1971 zudem NFL-MVP.

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17. Kurt Warner - St. Louis Rams/Arizona Cardinals

Die Geschichte des Kurt Warner ist legendär. Innerhalb kürzester Zeit kämpfte sich Kurt Warner vom Supermarkt-Kassierer zum NFL-MVP und Super-Bowl-Champion. Der ultimative American-Dream. Warner kam wie ein Phönix aus der Asche und versetzte die Liga, gemeinsam mit "The Greatest Show on Thurf" ins Staunen. Nach seinem ersten SB-Triumph (2000) folgten allerdings zwei Niederlagen: 2002 gegen den jungen Tom Brady und 2009 als QB der Arizona Cardinals.

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16. Terry Bradshaw - Pittsburgh Steelers

Wenn man sich die reinen Zahlen an Super-Bowl-Siegen der Pittsburgh Steelers in den 1970ern zu Gemüte führt, sollte man meinen, dass Terry Bradshaw in dieser Liste höher zu stehen hat. Immerhin gewann Bradshaw alle vier Super Bowls, in denen er auf dem Feld stand und wurde im Jahr 1978 NFL-MVP, doch Bradshaw besaß eine Menge Hilfe von einer Armada an Hall-of-Fame-Spielern in Pittsburgh. Bradshaw war zweifelsohne toll, doch nicht der beste Spieler seines Teams.

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15. Troy Aikman - Dallas Cowboys

Aikman war der Strippenzieher der erfolgreichen Dallas-Cowboys-Dynastie Mitte der 1990er Jahre. Der Hall-of-Fame-Quarterback führte "America's Team" zwischen 1993 und 1996 in drei Super Bowls, wovon Dallas alle drei Endspiele gewinnen konnte. Aikman bildete gemeinsam mit seinem Hall-of-Fame-Wide-Receiver Michael Irvin und seinem Hall-of-Fame-Running-Back Emmitt Smith eines der gefährlichsten Offensiv-Trios der NFL-Geschichte.

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14. Ben Roethlisberger - Pittsburgh Steelers

"Big Ben" schlug bereits in seinem Rookie-Jahr mit den Steelers (2004) ein wie eine Bombe. In seinem zweiten NFL-Jahr holte sich der sechsmalige Pro Bowler bereits eine erste Super Bowl gegen die Seattle Seahawks. Im Jahr 2009 konnte Roethlisberger die Vince-Lombardi-Trophy bereits zum zweiten Mal in den Nachthimmel stemmen. Der Steelers-QB, der 2011 auch eine SB-Niederlage verdauen musste, gilt als einer der besten Spielmacher, die die Liga zurzeit zu bieten hat.

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13. Fran Tarkenton - Minnesota Vikings

Der neunmalige Pro Bowler und NFL-MVP des Jahres 1975 war einer der besten Quarterbacks seiner Ära. Der Hall of Famer war vor allem für seine gute Beinarbeit bekannt. Zwischen 1974 und 1977 erreichte Tarkenton mit seinen Minnesota Vikings gleich dreimal die Super Bowl, verpasste es allerdings sich seinen Ring abzuholen. Tarkenton trat im Jahr 1978 nach 18 Jahren in der NFL zurück.

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12. Steve Young - San Francisco 49ers

Young musste Jahre lang hinter Joe Montana aushalten, um zuzusehen wie die 49ers das erfolgreichste Team der 80er waren. Youngs große Stunde schlug jedoch im Jahr 1991, nachdem Montana mit einer Ellenbogen-Verletzung passen musste. Von nun an war Young der Job als Starter nicht mehr zu nehmen. Der Hall of Famer wurde zweimal NFL-MVP und gewann im Jahr 1995 die Super Bowl mit einem klaren Sieg über San Diego.

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11. Bart Starr - Green Bay Packers

Der legendäre Packers-Quarterback Bart Starr wurde als erster Spieler überhaupt Super-Bowl-MVP. Starr durfte sich nämlich bei beiden Super-Bowl-Siegen in den Jahren 1967 und 1968 über diese Auszeichnung freuen. Starrs Stern wäre ohnehin noch viel leuchtender, denkt man an die vielen Titel der Green Bay Packers unter der Führung von Vince Lombardi, die man vor der Super-Bowl-Ära einheimsen konnte.

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10. Roger Staubach - Dallas Cowboys

Der legendäre Cowboys-Quarterback der 70er Jahre hielt sich verhältnismäßig kurz in der NFL auf. In gerade einmal zehn Jahren mit den Cowboys durfte Staubach gleich viermal in die Super Bowl einziehen. Zwei dieser Super Bowls konnte der sechsmalige Pro Bowler auch gewinnen. Sowohl 1972 gegen Miami, als auch 1978 gegen die Broncos blieben die von Tom Landry gecoachten Cowboys siegreich.

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9. Brett Favre - Green Bay Packers

Brett Favre hat die NFL im hohen Alter von 41 Jahren verlassen und ist mit den bedeutendsten Rekorden (All-Time Passing Yards & TDs) abgetreten. Auch wenn diese Rekorde mittlerweile gebrochen wurden, hat der dreifache NFL-MVP ein großes Vermächtnis hinterlassen. Favre erreichte in den 90ern zwei Super Bowls, wovon er einen (1997) für sich und Green Bay entscheiden konnte.

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8. Dan Marino - Miami Dolphins

Kein anderer Quarterback, der in seiner gesamten Karriere keine einzige Super Bowl gewinnen konnte, steht in dieser Liste höher als Dan Marino. Eigentlich ist es fast tragisch, dass sich der wohl beste Passgeber der NFL-Geschichte nie zum Champion krönen konnte. Seine einzige Super Bowl erreichte der Hall of Famer bereits in seinem zweiten Jahr (1985) als NFL-Profi, musste sich allerdings den 49ers geschlagen geben.

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7. Aaron Rodgers - Green Bay Packers

Aaron Rodgers musste lange warten, um seine Chance in der NFL zu kriegen. Lange Zeit musste er hinter Brett Favre aushalten, um dann zu explodieren. Rodgers ist ein Modell-Athlet und einer der talentiertesten Passgeber aller Zeiten. Der zweifache NFL-MVP führte seine Green Bay Packers in eine Super Bowl (2011), die man letzten Endes auch verdient gegen die Pittsburgh Steelers gewinnen konnte.

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6. Drew Brees - New Orleans Saints

Drew Brees stand lange im Schatten der beiden NFL-Größen Peyton Manning und Tom Brady. Dennoch schaffte es Brees sich still und heimlich sein eigenes Denkmal zu setzen. Mittlerweile ist Brees der erfolgreichte Passgeber der Liga-Geschichte - niemand hat für so viele Yards geworfen wie er. Doch sein größter Erfolg bleibt zweifelsohne der Super-Bowl-Triumph im Jahr 2010, als die Saints unter der Führung ihres MVPs den Sieg davontragen konnten.

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5. John Elway - Denver Broncos

Die Broncos-Legende John Elway schaffte es gegen Ende seiner Karriere noch einmal das Ruder rumzureißen. John Elway erreichte zwar fünf Super Bowls, ging in seinen ersten drei allerdings als Verlierer vom Platz. In den Jahren 1998 und 1999 gelang ihm allerdings der große Befreiungsschlag. Der NFL-MVP des Jahres 1987 verabschiedete sich mit zwei Super-Bowl-Ringen in die verdiente Football-Pension.

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4. Johnny Unitas - Baltimore Colts

Der langjährige Spielmacher der Colts hat die Position des Quarterbacks in den 1950ern revolutioniert. Unitas' größte Erfolge liegen in einer Zeit, in der die Super Bowl noch nicht existierte. Als die Super Bowl im Jahr 1967 das erste Mal ausgetragen wurde, war Unitas schon in den letzten Jahren seiner erfolgreichen Karriere. Dennoch gelang es ihm, die begehrte Trophäe in seiner einzigen Super Bowl (1971) erfolgreich davonzutragen.

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3. Peyton Manning - Indianapolis Colts/Denver Broncos

Der ältere Bruder von Eli Manning ist so ziemlich der beste Regular-Season-Quarterback, den es je gab. Fünfmal den League-MVP gewonnen zu haben oder die Liga heute noch mit den meisten Touchdown-Pässen aller Zeiten anzuführen - das spricht eine deutliche Sprache. Manning stand viermal in der Super Bowl, gewann zwei - einmal mit den Indianapolis Colts und einmal mit den Denver Broncos.

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2. Joe Montana - San Francisco 49ers

"Joe Cool" hat eine perfekte Super-Bowl-Bilanz vorzuweisen. In seinen 14 Jahren mit den San Francisco 49ers erreichte Montana viermal das Spiel des Jahres und ging viermal als Sieger vom Platz. Der zweimalige NFL-MVP und dreimalige Super-Bowl-MVP ist ohne jeden Zweifel einer der besten Clutch-Perfomer aller Zeiten. Lange Zeit galt er auch als der vielleicht beste Quarterback, den es je gab, doch dann kam ...

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1. Tom Brady - New England Patriots

Wer hätte es sonst sein sollen? Den langjährigen Patriots-Quarterback prägt eine tolle Geschichte: Vom 199. Pick des NFL-Drafts im Jahr 2000 zum erfolgreichten Quarterback aller Zeiten. Brady spielt dieses Jahr bereits seine neunte Super Bowl, fünf konnte er bereits gewinnen. Zu seinen größten Erfolgen zählt u.a. der dreimalige Gewinn des League-MVP sowie vier Auszeichungen zum Super-Bowl-MVP. Und wer Tom Brady kennt, der weiß, er hat noch lange nicht genug ...

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11. Green Bay Packers

Vorjahres-Record: 6-9-1

Namhafte Neuzugänge: Adrian Amos (S, Chicago), Za’Darius Smith (LB, Baltimore), Preston Smith (LB, Washington), Rashan Gary (DE, 1st Round Pick, Michigan), Darnell Savage (S, 1st Round Pick, Maryland)

Namhafte Abgänge: Clay Matthews (DE, Los Angeles Rams), Randall Cobb (WR, Dallas), Bashaud Breeland (CB, Kansas City)

In Green Bay ist man eine Saison, so wie man sich in der vergangenen präsentiere, überhaupt nicht gewoht. Die Playoffs verpasst, ein ausgearteter Streit zwischen dem Head Coach und dem Quarterback, der die ganze Saison überschattete, schlichtweg eine Saison zu vergessen. Mit Matt LaFleur, dem neuen Mann an der Front in Wisconsin, soll das alles anders werden. Green Bay ist die erste Head-Coaching-Station des 39-jährigen Trainers, der im Vorjahr noch Offensive-Coordinator der Tennessee Titans war. Star-QB Aaron Rodgers lechzt nach weiteren Super-Bowl-Titeln, um seinen Status als einer der Besten aller Zeiten zu bestätigen. Helfen soll dabei auch die rundum erneuerte Defense, die mit ein paar jungen und hungrigen Playmakern, wie Adrian Amos oder Za'Darius Smith, aufgefettet wurde.

10. Pittsburgh Steelers

Vorjahres-Record: 9-6-1

Namhafte Neuzugänge: Devin Bush (LB, 1st Round Pick, Michigan), Steven Nelson (CB, Kansas City), Donte Moncrief (WR, Jacksonville), Mark Barron (LB, Los Angeles Rams)

Namhafte Abgänge: Antonio Brown (WR, Oakland), Le’Veon Bell (RB, New York Jets), Jesse James (TE, Detroit), Marcus Gilbert (OL, Arizona)

Antonio Brown und Le'Veon Bell haben die "Killer-B's" der Pittsburgh Steelers um zwei "B's" ärmer gemacht. Auch wenn keiner in Pittsburgh die Klasse von Brown und Bell abstreitet, so ist man doch ein Stück weit erleichtert, dass mit den beiden auch das Drama aus Pittsburgh verschwindet. JuJu Smith-Schuster und James Conner haben schon bewiesen, dass sie toll mit Quarterback Ben Roethlisberger - der Letzte der "B's" - harmonieren können. Die restlichen Mannschaftsteile der Steelers agieren ebenso auf einem hohen Level (Rookie-Linebacker Devin Bush war ein Preseason-Standout), was die Hoffnungen der Steelers-Fans auf eine erneute Playoff-Teilnahme durchaus Leben lässt.

9. Cleveland Browns

Vorjahres-Record: 7-8-1

Namhafte Neuzugänge: Odell Beckham (WR, New York Giants), Kareem Hunt (RB, Kansas City), Sheldon Richardson (DE, Minnesota), Olivier Vernon (DE, New York Giants), Eric Murray (S, Kansas City), Greedy Williams (CB, 2nd Round Pick, LSU), Taywan Taylor (WR, Tennessee)

Namhafte Abgänge: Jabrill Peppers (S, New York Giants), Kevin Zeitler (OL, New York Giants), Jamie Collins (LB, New England), Duke Johnson (RB, Houston), Emmanuel Ogbah (DE, Kansas City), Tyrod Taylor (QB, Los Angeles Chargers), Derrick Kindred (S, Cleveland)

Es sieht so aus, als würden die Cleveland Browns heuer endlich ihr Klischee als "Prügelknabe der NFL" ablegen können. Quarterback Baker Mayfield, der in seiner Rookie-Saison bereits unter Beweis stellen konnte, warum ihn die Browns an erster Stelle des Drafts auswählten, bekommt in seiner zweiten Saison eine Menge an Spiezeugen, die sein Leben um einiges leichter machen werden. Wie z.B. NFL-Mega-Star Odell Beckham, dessen Trade von den New York Giants nach Cleveland die NFL erschütterte, oder auch Kareem Hunt, der zwar zuerst eine Acht-Spiele-Sperre absetzen muss, aber danach bestimmt zeigen wird, warum er die NFL in seiner Rookie-Saison in Sachen Rushing-Yards anführte. Bis Hunt wieder einsatzfähig ist, wird Nick Chubb, der vor einem Durchbruch-Jahr steht, als die Nummer Eins im Browns-Backfield agieren. Aber auch die Defense hat in der Offseason eine Menge an Qualität hinzugewonnen. Kurzum, mit den Browns ist heuer zu rechnen.

8. Dallas Cowboys

Vorjahres-Record: 10-6 (Playoff-Aus in der Divisional Round)

Namhafte Neuzugänge: Randall Cobb (WR, Green Bay), Jason Witten (TE, Rückkehr vom Ruhestand), Robert Quinn (DE, Miami), Tony Pollard (RB, 4th Round Pick, Memphis)

Namhafte Abgänge: Cole Beasley (WR, Buffalo)

Eine bärenstarke Defense und ein dominantes Running-Game. Das war das Erfolgsrezept der Dallas Cowboys in der vegangenen Saison. Wenn man sich die Offseason-Aktivitäten der Cowboys ansieht, dann merkt man, in Dallas legt man zurzeit viel Wert auf Kontinuität. Um Neuzugänge schert man sich in Dallas nicht wirklich, viel wichtiger ist, die bereits etablierten Leistungsträger an die Franchise zu binden. Deshalb dreht sich in Dallas kurz vor dem Saisonstart auch alles um die auslaufenden Verträge von Quarterback Dak Prescott, Wide Receiver Amari Cooper und Running Back Ezekiel Elliott. Letzterer drohte sogar mit einem "Holdout" à la Le'Veon Bell, sollten seine Vertragsforderungen nicht erfüllt werden. Auch wenn die Vertragsverlängerungen von Prescott und Cooper noch immer in der Schwebe sind, können Cowboys-Fans doch tief durchatmen, denn Owner Jerry Jones machte Elliott am Mittwoch zum bestbezahlten Running Back in der NFL-Geschichte und verlängerte dessen Vertrag gleich um satte sechs Jahre. Ein Deal, der Cowboys-Fans wieder beruhigter schlafen lässt, denn eines ist klar, eine Cowboys-Offense ohne Elliott ist eine für NFL-Verhältnisse unterdurchschnittliche Offense.

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7. Los Angeles Chargers

Vorjahres-Record: 12-4 (Playoff-Aus in der Divisional Round)

Namhafte Neuzugänge: Thomas Davis (LB, Carolina), Jerry Tillery (DE, 1st Round Pick, Notre Dame), Nasir Adderley (S, 2nd Round Pick, Delaware), Tyrod Taylor (QB, Cleveland)

Namhafte Abgänge: Jason Verrett (CB, San Francisco), Tyrell Williams (WR, Oakland), Jahleel Addae (S, Houston)

Die L.A. Chargers haben alles, was es braucht, um Footballspiele zu gewinnen. Einen erfahrenen Quarterback mit Philip Rivers, einen Go-to-Receiver mit Keenan Allen und eine dynamische Defense mit Star-Spielern wie Joey Bosa und Melvin Ingram. Allerdings ist bei den Chargers im Moment nicht alles eitel Wonne: Running Back Melvin Gordon droht ebenfalls mit einem "Holdout" sollten seine Vertragswünsche in Los Angeles nicht erfüllt werden - ein Trade für den Star-Running-Back steht im Raum. Zudem wird der vielleicht größte Star auf Seiten der Chargers-Defense, Safety Derwin James, der sich in seiner Rookie-Saison als einer der besten Safeties der Liga und Führungsspieler bei den Chargers etablierte, Los Angeles bis mindestens Dezember nicht zur Verfügung stehen können. Ein Rückschlag, wenn man bedenkt, wie wichtig James für die Chargers nach nur einem Jahr geworden ist. Nicht zu vergessen, dass die Chargers in der gleichen Division wie die Kansas City Chiefs spielen. Sprich, ein paar Ausrutscher zu viel und die Playoffs könnten futsch sein.

6. Chicago Bears

Vorjahres-Record: 12-4 (Playoff-Aus in der Wild-Card-Round)

Namhafte Neuzugänge: Ha Ha Clinton-Dix (S, Washington), Cordarrelle Patterson (WR, New England), David Montgomery (RB, 3rd Round Pick, Iowa State)

Namhafte Abgänge: Adrian Amos (S, Green Bay), Jordan Howard (RB, Philadelphia), Bryce Callahan (CB, Denver)

Defense, Defense, Defense. Für das standen die Chicago Bears in der vergangenen Spielzeit. Die beste Abwehr der vergangenen Saison, angeführt von Pass-Rusher Khalil Mack, wird auch heuer wieder für viel Kopfrauchen bei den Offensive Coordinators der gegnerischen Teams sorgen. Personellen Veränderungen musste sich die Defense kaum welchen unterziehen. Einzig Adrian Amos verlor man an die Green Bay Packers, wofür Ha Ha Clinton-Dix, seines Zeichen ein ehemaliger "Cheesehead", nach Illinois kam. Fragezeichen in Chicago bleibt die Offense. Quarterback Mitchell Trubisky hat eine passable Saison hinter sich, muss sein Game aber auf ein anderes Level bringen, will man in die Super Bowl einziehen. Head Coach Matt Nagy, der zum besten Trainer der vergangenen Saison gewählt wurde, wird wieder versuchen viel auf das Running-Game zu setzen: Aufgepasst auf das RB-Tandem Tarik Cohen und Rookie David Montgomery.

5. New Orleans Saints

Vorjahres-Record: 13-3 (Playoff-Aus im NFC-Championship-Game)

Namhafte Neuzugänge: Jared Cook (TE, Oakland), Kiko Alonso (LB, Miami), Latavius Murray (RB, Minnesota), Erik McCoy (OL, 2nd Round Pick, Texas A&M)

Namhafte Abgänge: Max Unger (OL, Rücktritt), Mark Ingram (RB, Baltimore), Alex Okafor (DE, Kansas City)

Die New Orleans Saints waren in der vergangenen Saison eine falsche Schiedsrichter-Entscheidung von der Super Bowl entfernt. Es wäre die zweite Super Bowl für das Head-Coach-Quarterback-Tandem Sean Payton und Drew Brees gewesen. Der Misserfolg des letzten Jahres hält das Duo allerdings nicht davon ab, auch heuer wieder nach den Sternen zu greifen. Running Back Alvin Kamara soll dabei eine größere Rolle zuteil werden. Die letzten beiden Jahre hat er sich noch mit Mark Ingram die Snaps teilen müssen, nun ist er die klare unumstrittene Nummer eins im Backfield. Eine klare unumstrittene Nummer eins gibt es auch im Receiving-Corps, wo sich Michael Thomas in den letzten Jahren zu einem der besten Passempfänger der Liga mauserte. Wenn die Defense auch noch halbwegs mitspielt, dürfen sich Saints-Fans wieder auf ein gutes Jahr einstellen.

4. Philadelphia Eagles

Vorjahres-Record: 9-7 (Playoff-Aus in der Divisional-Round)

Namhafte Neuzugänge: DeSean Jackson (WR, Tampa Bay), Jordan Howard (RB, Chicago), Andre Dillard (OL, 1st Round Pick, Washington State), Miles Sanders (RB, 2nd Round Pick, Penn State), Malik Jackson (DE, Jacksonville), Zach Brown (LB, Washington), Andrew Sendejo (S, Minnesota)

Namhafte Abgänge: Nick Foles (QB, Jacksonville), Michael Bennett (DE, New England), Jordan Hicks (LB, Arizona), Chris Long (DE, Rücktritt), Haloti Ngata (DE, Rücktritt), Jay Ajayi (RB), Wendell Smallwood (RB), Josh Adams (RB)

Quarterback Carson Wentz steht in der heurigen Spielzeit vermutlich unter mehr Druck als je zuvor. 2017 spielte Wentz das Jahr seines Lebens, war kurz davor NFL-MVP zu werden, ehe er von einer Verletzung gestoppt wurde. Nick Foles übernahm und führte die Eagles zur Super Bowl. Auch 2018 machte Wentz eine Verletzung zu schaffen, wieder übernahm Foles und führte Philly in die Playoffs. Nun ist Foles nicht mehr da, Wentz ist gefordert. Er muss zeigen, dass er die Eagles auch ohne fremde Hilfe in die Playoffs führen kann und sich dort anschließend natürlich auch beweisen. Doch nicht nur Wentz, sondern das ganze Team inklusive Head Coach Doug Pederson ist gefordert. Die Qualität im Roster ist da, war sie auch schon letztes Jahr, dennoch musste man sich in der NFC East deutlich hinter den Cowboys anstellen.

3. Los Angeles Rams

Vorjahres-Record: 13-3 (Super-Bowl-Niederlage)

Namhafte Neuzugänge: Eric Weddle (S, Baltimore), Clay Matthews (DE, Green Bay), Blake Bortles (QB, Jacksonville Jaguars), Taylor Rapp (S, 2nd Round Pick, Washington)

Namhafte Abgänge: Lamarcus Joyner (S, Oakland), C.J. Anderson (RB, Detroit), Rodger Saffold (OL, Tennessee), Mark Barron (LB, Pittsburgh)

Der Super-Bowl-Runner-Up der letzten Saison geht mit einem klaren Ziel in die neue Spielzeit: Das letzte Spiel der Postseason nicht nur zu erreichen, sondern es auch zu gewinnen. Alle Augen werden dabei wieder auf Head Coach Sean McVay gerichtet sein. Kaum ein anderer Trainer ist so ein großer Star wie der 33-jährige Wunderknabe. Aber natürlich braucht man auch Spieler, um Matches zu gewinnen. Mit Eric Weddle und Clay Matthews konnte man zwei Routiniers für die ohnehin schon gute Defense, angeführt von Sack-Maschine Aaron Donald, hinzugewinnen. Auf der anderen Seite des Balles muss Running Back Todd Gurley zeigen, dass er sich von seinem Postseason-Tief der letzten Saison erholt hat und wieder dort ansetzt, wo er in der Regular-Season aufgehört hat.

2. Kansas City Chiefs

Vorjahres-Record: 12-4 (Playoff-Aus im AFC-Championship-Game)

Namhafte Neuzugänge: Frank Clark (DE, Seattle), Tyrann Mathieu (S, Houston), LeSean McCoy (RB, Buffalo), Emmanuel Ogbah (DE, Cleveland), Bashaud Breeland (CB, Green Bay), Alex Okafor (DE, New Orleans), Mecole Hardman (WR, 2nd Round Pick, Georgia), Juan Thornhill (S, 2nd Round Pick, Virginia)

Namhafte Abgänge: Dee Ford (LB, San Francisco), Justin Houston (LB, Indianapolis), Steven Nelson (CB, Pittsburgh), Mitch Morse (OL, Buffalo), Allen Bailey (DE, Atlanta), Eric Murray (S, Kansas City), Eric Berry (S)

Patrick Mahomes, League-MVP der vergangenen Saison, steht vor einer schweren Saison. Nicht etwa, weil ihm viele Passempfänger genommen wurden, oder er mit Verletzungen zu kämpfen hat, sondern weil es vor Mahomes nur zwei Quarterbacks geschafft haben sowohl über 5.000 Yards als auch 50 Touchdown-Pässe zu werfen. Diesen Erfolg auf Anhieb zu wiederholen, wird eine nur schwer zu bewerkstellende Aufgabe. Verändert wurde auf Offense-Seite so gut wie gar nichts, sie sieht noch immer genauso aus, wie sie Mahomes in der letzten Saison hinterlassen hat. Hinzu kommt mit LeSean McCoy eine große Präsenz im Backfield. Also eigentlich wäre alles angerichtet, um eine weitere Rekorde-Saison nachzulegen. Zusätzlich wurde die Defense der Chiefs komplett auf den Kopf gestellt. Mit Eric Berry, Justin Houston und Dee Ford haben tragende Säulen das Franchise verlassen, dafür kam mit Frank Clark und Tyrann Mathieu frisches Blut, mit welchem Head Coach Andy Reid seine erste Super Bowl in Angriff nimmt, in die Mannschaft.

1. New England Patriots

Vorjahres-Record: 11-5 (Super-Bowl-Champion)

Namhafte Neuzugänge: Michael Bennett (DE, Philadelphia), Jamie Collins (LB, Cleveland), Demaryius Thomas (WR, Houston), N’Keal Harry (WR, 1st Round Pick, Arizona State), Chase Winovich (DE, 3rd Round Pick, Michigan), Jakobi Meyers (WR, Undrafted, North Carolina State), Benjamin Watson (Rückkehr vom Ruhestand)

Namhafte Abgänge: Rob Gronkowski (TE, Rücktritt), Trey Flowers (DE, Detroit), Chris Hogan (WR, Carolina), Trent Brown (OL, Oakland), Cordarrelle Patterson (WR, Chicago), Adrian Clayborn (DE, Atlanta), Ryan Allen (P)

Ja, es sind die Patriots. Sich in der aktuellen Situation allerdings nicht für den amtierenden Super-Bowl-Champion zu entscheiden, wäre grob fahrlässig. Auch wenn Spieler wie Trey Flowers, Trent Brown und natürlich vor allem Rob Gronkowski sehr abgehen werden, so muss man doch festhalten, dass Bill Belichick, der einzige NFL-Head-Coach, der auch gleichzeitig als General Manager agiert, in der Offseason wieder viel richtig gemacht hat. Defense-Routiniers wie Michael Bennett und Jamie Collins bringen definitiv viel Klasse in die Mannschaft, doch vor allem die Rookies haben in der Preseason mächtig Eindruck hinterlassen. Chase Winovich auf Defense-Seite und Jakobi Meyers, der nicht einmal gedraftet wurde, auf der Offense-Seite waren absolute Standouts. Hinzu kommt natürlich der aktuell noch verletzte 1st-Round-Pick N'Keal Harry, der, wenn er wieder genesen ist, gemeinsam mit Super-Bowl-MVP Julian Edelman, Rückkehrer Josh Gordon und Veteran Demaryius Thomas einen der besten Receiving-Corps abrundet, mit denen Tom Brady (Ja, er spielt noch immer, auch mit 42 Jahren) je das Vergnügen hatte zu arbeiten. Einzig auf der Tight-End-Position konnten die Patriots keinen adäquaten Ersatz für Rob Gronkowski holen (Aber wer wäre das schon?), ansonsten ist New England wohl auf jeder Position ein Stück besser besetzt als noch im letzten Jahr.

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