Verstappen nach Start-Chaos: "Ich kann auch Rallye fahren"
Ein Dreher nach nur wenigen Metern wirft den Niederländer weit zurück. Trotz eines großen Kampfes bleibt er aber letztlich ohne Podium.
Turbulentes Racing bei Max Verstappen!
Der Red-Bull-Star hoffte nach seinem starken Qualifying vom zweiten Startplatz aus auf sein erstes Erfolgserlebnis in dieser Saison (zum Rennbericht).
Allerdings kam es am Ende anders. Der vierfache Champion drehte sich nach dem Start bereits in Kurve 2 und setzte den Grand Prix nach einer 360-Grad-Drehung aber fort.
Schließlich bekommt er sogar einige Stunden nach dem Rennende noch eine Zeitstrafe (das ist der Grund)
Verstappen mit Ironie: "Ich kann sonst auch noch Rallye fahren"
Dabei konnte sich Verstappen auch noch glücklich schätzen, dass er nicht in der Streckenbarriere gelandet ist.
"Ich habe einen ordentlichen 360er hingelegt", scherzte der 28-Jährige. "Wenn es mit der F1 nicht klappt, kann ich immer noch Rallye fahren", fügte er auf ironische Weise hinzu.
Nach dem Dreher entschloss sich die Red-Bull-Crew in der einzigen Safety-Car-Phase, ausgelöst nach dem Crash des zweiten Red-Bull-Piloten Isack Hadjar, nach nur sechs Runden für den Reifenwechsel auf die harte Mischung.
Nur Schadensbegrenzung nach einer starken Aufholjagd
Zunächst profitierte er von diesem frühen Boxenstopp und führte das Rennen für wenige Momente sogar an.
Doch gegen Rennende verlor Verstappen natürlich immer mehr an Grip und wurde letztlich durchgereicht. Schließlich genügte es immerhin für den fünften Platz.
Somit liegt Verstappen nach nur vier der 22 Saisonrennen bei 26 Punkten schon satte 74 Zähler hinter dem WM-Leader Kimi Antonelli zurück.