NEWS

Toto Wolff kontert Verstappen-Kritik am neuen F1-Reglement

Der Österreicher nennt die Performance des RB22 als Grund für den Frust von Max Verstappen. Das neue Reglement sorge aus Unterhaltungssicht für "ein gutes Rennen - mit vielen Überholmanövern".

Toto Wolff kontert Verstappen-Kritik am neuen F1-Reglement Foto: © GETTY

Der Frust von Max Verstappen ist bereits nach zwei Rennen deutlich spürbar. Zuletzt kritisierte er offen das neue Reglement in der Formel 1.

"Chaos hoch und runter" - Verstappen-Kritik an neuer Königsklasse >>>

Deutlich besser läuft es für Mercedes rund um Teamchef Toto Wolff. Der Österreicher hat sich nun zur anhaltenden Kritik des vierfachen Weltmeisters geäußert.

Er führt den Frust des Niederländers auf die Performance des RB22 zurück: "Ich meine, Max steckt wirklich in einer Horror-Show. Wenn man sich die Onboard-Aufnahmen vom Qualifying ansieht, ist das einfach nur grauenhaft zu fahren."

Bei vielen anderen Teams sei das jedoch nicht der Fall, weshalb er die Pauschalkritik am neuen Reglement nicht so stehen lassen will. "Aus Unterhaltungssicht war das heutige Duell zwischen Ferrari und Mercedes meiner Meinung nach ein gutes Rennen - mit vielen Überholmanövern", meint der 54-Jährige.

Neues F1-Reglement: "Alle Daten zeigen, dass die Fans es lieben"

Einzig beim Qualifying sieht Wolff noch Handlungsbedarf.

In Melbourne sei vor allem das "Lift-and Coast" problematisch gewesen, weil die Fahrer dort nur wenig Energie zurückgewinnen konnten. "Aus Fahrersicht ist die Vollgas-Qualifying-Runde natürlich etwas anderes", weiß der Mercedes-Teamchef.

"Ich bin mir sicher, für jemanden wie Max, der immer voll angreift, ist das schwer zu verkraften. Aber es ist eher ein fahrzeugspezifisches Problem, das die Sache noch verschärft."

Wolff selbst ist der Überzeugung, dass "wenn man vor dem Fernseher oder Bildschirm sitzt, selbst Max sagen würde, dass das Rennen an der Spitze interessant war."

Das erste Fazit des Österreichers fällt demnach positiv aus, auch weil "alle Daten zeigen, dass die Fans es lieben".

Die F1-Teamkollegen mit den meisten Doppelsiegen

Kommentare