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NEWS
Teamchef leidet mit Verstappen: "Er darf unglücklich sein"
Laurent Mekies nimmt den vierfachen Weltmeister nach dem Ausfall in Silverstone in Schutz und zeigt Verständnis für dessen Frust.
Nur wenige Runden haben Max Verstappen in Silverstone auf sein zweites Podium in Folge gefehlt.
Ein günstiger Rennverlauf brachte den vierfachen Weltmeister nach einem enttäuschenden Qualifying bis auf den dritten Platz nach vorne, doch ein Problem an seinem Heckflügel führte zu einem folgenschweren Ausritt ins Kiesbett und dem jähen Rennende.
Frustriert funkte der vierfache Weltmeister: "Ich stecke fest. F*** dieses Auto, f***! Unglaublich. F*** this."
Nächster Abflug! Verstappen-Frust: "F*** dieses Auto!" >>>
Verständnis für Wutausbruch
Für Verstappens Wutausbruch zeigt Teamchef Laurent Mekies gegenüber "Motorsport.com" Verständnis.
"Er hat jedes Recht darauf, darüber nicht glücklich zu sein. Es ist für die Fahrer äußerst unangenehm, wenn ihr Auto sie bei zwei aufeinanderfolgenden Rennen in Highspeed-Kurven im Stich lässt, wenn auch aus zwei verschiedenen Gründen", leidet der Franzose mit.
Problem soll nicht wieder vorkommen
Bereits beim Qualifying in Spielberg war der Niederländer von der Strecke geflogen, als der Heckflügel sich nicht gänzlich geschlossen hatte. Wenngleich es sich nicht um exakt dasselbe Problem handelte, meint Verstappen: "Das kann natürlich nicht sein."
Mekies: "Für uns als Gruppe ist das auf einer viel kleineren Ebene auch äußerst unangenehm, unsere Fahrer ins Kiesbett zu schicken. Also ja, er hat jedes Recht darauf, unglücklich zu sein."
Der Teamchef betont: "Ich habe keine Zweifel daran, dass das Team alles, was notwendig ist, in Bewegung setzen wird, damit das nicht wieder vorkommt, auch, wenn wir das heute nicht geschafft haben. Wir nehmen das so ernst, wie man das nur ernst nehmen kann."