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Ein Jahr nach Red-Bull-Aus: Christian Horner zurück im Paddock

Brite tauchte in Silverstone auf. Ex-Red-Bull-Teamchef "genoss Auszeit".

Ein Jahr nach Red-Bull-Aus: Christian Horner zurück im Paddock Foto: © IMAGO / NurPhoto

Ein Jahr nach seinem Aus bei Red Bull Racing ist der frühere Teamchef Christian Horner erstmals wieder im Fahrerlager der Formel 1 aufgetreten.

Der ehemalige Boss von Max Verstappen besuchte ausgerechnet den Grand Prix von Großbritannien in Silverstone. Drei Tage nach dem letztjährigen Event hatte sich der Austro-Rennstall von Horner getrennt.

"Ich habe meine Auszeit genossen", sagte der 52-jährige Brite, der Red Bull Racing 20 Jahre als Teamchef geführt hatte.

Mit BYD zurück in die F1?

Dabei gewann der österreichisch-britische Rennstall achtmal die Fahrer-WM und sechsmal die Konstrukteurs-WM. "Das erste Mal hatte ich Zeit abseits des Hamsterrads."

Horner wird seit seinem Aus immer wieder mit anderen Teams in Verbindung gebracht: von Aston Martin bis Alpine. Unter anderem gibt es aber auch Spekulationen, er könnte einen möglichen Einstieg des chinesischen Autoriesen BYD als potenzieller zwölfter Rennstall in die Formel 1 begleiten.

Horner, der im Oktober zudem Memoiren mit dem Titel "Drive" veröffentlicht, will nach eigener Aussage "das Richtige machen", um mit einem Projekt "am Ende des Tages zu gewinnen." Er sei jedenfalls "nicht in Eile", beteuerte der Mann des ehemaligen Spice Girls Geri Halliwell beim TV-Sender "Sky Sports F1".

Verlierer im Machtkampf

Horners Aus bei Red Bull erfolgte inmitten einer sportlichen Krise. Seine Position war zusätzlich durch den Ärger um die Vorwürfe einer Mitarbeiterin geschwächt, die sich vom Teamchef unangemessen behandelt fühlte. Horner wurde jedoch bei einer internen Untersuchung freigesprochen.

Sein Aus war auch das Ende eines langen Machtkampfs bei Red Bull. Horner führte zudem die Technik- und Motorenabteilung und war verantwortlich für das Marketing.

Nach dem Tod des im Herbst 2022 gestorbenen Red-Bull-Gründers Dietrich Mateschitz wollte Horner seinen Einfluss ausweiten. Seine Gegner auf der Seite der Erben setzten sich aber durch.

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