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Leclerc endlich wieder oben: "Probleme haben mich viel gekostet"

Nach fast zwei Jahren kann der Monegasse wieder siegen: Geduld ist eine Tugend, wenn man für Ferrari fährt. Das muss auch der Teamkollege erfahren.

Leclerc endlich wieder oben: "Probleme haben mich viel gekostet" Foto: © IMAGO / NurPhoto

Unverhofft kommt... manchmal!

Charles Leclerc durfte in Silverstone zum ersten Mal seit Austin 2024 wieder auf das oberste Treppchen stolzieren. Drei Wochen nach dem Premierensieg für Teamkollege Lewis Hamilton in Rot unterstrich der Monegasse, dass Ferrari zur Spitze so gut wie aufgeschlossen hat.

In Spielberg verhinderte das Reifenmanagement ein besseres Ergebnis, diesmal sprang das Unglück der Konkurrenz mit dem Defekt bei Kimi Antonelli ("das darf nicht brechen">>>) und dem Dreher von Max Verstappen ("f*** dieses Auto!">>>) zur Hilfe.

Den Doppelsieg verschenkte die Scuderia nur mit der falschen Einschätzung in der abschließenden Safety-Car-Phase, die Rang zwei für Lewis Hamilton kostete.

Sorgen bis zum Schluss

Leclerc war das verständlicherweise egal, er freute sich nach einem perfekten Start über ein fehlerfreies eigenes Rennen. Nicht der Standard für ihn und sein Team.

"Es war schon so, dass mir einige Probleme viel gekostet haben. Aber ich versuche, diese Narrative Lügen zu strafen und zu zeigen, immer noch fähig zu sein, gut und zielgerichtet zu arbeiten", war der nun neunfache Grand-Prix-Sieger erleichtert, dass es beim ganzen Team vorangeht.

Er war sich der glücklichen Umstände dabei bewusst. Obwohl die Ferraris am Start an Kimi Antonelli vorbeizogen, holte der Italiener vor seinem Defekt kontinuierlich auf: "Er war sehr schnell, als er näher kam. Es wäre schwer geworden, den ersten Platz zu verteidigen."

Auch ein Restart nach dem Safety Car, der dann nicht mehr erfolgte, bereitete Sorgen: "Meine Reifen waren komplett kalt. Natürlich war es für die Fans so nicht optimal, aber unter dem Helm war ich froh darüber."

Hamilton: "Rundum kein gelungener Sonntag"

Der Teamkollege schaute angesichts der finalen Umstände trotz eines Podests weniger glücklich drein. Der "König von Silverstone", der alleine auf dieser Strecke so viele Siege holte, wie Leclerc in seiner Karriere insgesamt, musste auch um den dritten Platz lange bangen.

Im Endeffekt gab es als Ergebnis der Untersuchung wegen einer ignorierten Gelben Flagge nur eine Verwarnung: Hamilton konnte diese laut Untersuchung nicht rechtzeitig sehen.

"Das war rundum kein gelungener Sonntag", bilanzierte er dennoch.

Zum Trost haben sich die Chancen, doch in den Titelkampf eingreifen zu können, für den siebenfachen Weltmeister drastisch verbessert: Der Rückstand auf Leader Antonelli beträgt nur mehr 32 Punkte.

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