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Perez über Red-Bull-Zeit: "Undankbarster Job in der Formel 1"

Der Mexikaner ist 2026 mit dem neuen Team Cadillac zurück in der Königsklasse. Zuvor packt der 35-Jährige darüber aus, wie er sich als Verstappen-Stallgefährte gefühlt hat.

Perez über Red-Bull-Zeit: "Undankbarster Job in der Formel 1" Foto: © GETTY

Sergio Perez hatte mit seinem ehemaligen Arbeitgeber Red Bull Racing offenbar noch eine Rechnung offen. Der Routinier fuhr vier Saisonen an der Seite von Max Verstappen beim britisch-österreichischen Rennstall. An dieser Aufgabe verzweifelte der Mexikaner genauso wie seine Vorgänger - und Nachfolger.

Perez plagte das Gefühl, es niemandem recht machen zu können: "War ich schneller, war das ein Problem. War ich langsamer als Max, war es genauso ein Problem", schildert der 35-Jährige im "Cracks"-Podcast von Oso Trava.

Kompliziertes Team und unüberwindbare Hürde Verstappen

Der Vizeweltmeister von 2023 wusste aber von Beginn an, worauf er sich einlässt. Schon in einem der ersten Gespräche klärte ihn der damalige Teamchef Christian Horner über seine Rolle auf: "Er hat mir ganz offen gesagt: 'Wir setzen zwei Autos ein, weil wir es müssen. Aber dieses Projekt ist für Max gebaut, er ist unser Talent.'"

Der Mexikaner bestätigt diese Situation: "Ich saß zwar im besten Auto, aber in einem extrem komplizierten Team. Max’ Teamkollege zu sein, ist ohnehin schon schwer. Aber sein Stallgefährte bei Red Bull zu sein, ist der undankbarste Job in der ganzen Formel 1."

Das bekamen auch die Nachfolger von Perez zu spüren. Liam Lawson wurde nach nur zwei Rennen durch Yuki Tsunoda ersetzt. Auch der Japaner konnte im Saisonverlauf nicht überzeugen.

Im letzten Gespräch soll Perez Horner eindringlich mit den Worten "du wirst sie alle verheizen" gewarnt haben. Der mittlerweile abgewanderte Teamchef entgegnete: "Ja, ich weiß."

2026 darf sich Isack Hadjar versuchen.

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