NEWS

Nächster Red-Bull-Hammer: Geht jetzt auch die Chef-Strategin?

Beim Rennstall von Max Verstappen brodelt es gewaltig. Wie ein Ex-Mitarbeiter verrät, steht die nächste Spitzenkraft vor einem Abgang.

Nächster Red-Bull-Hammer: Geht jetzt auch die Chef-Strategin? Foto: © GETTY

Der personelle Aderlass bei Red Bull Racing scheint kein Ende zu nehmen. Zahlreiche Spitzenkräfte haben den österreichisch-britischen Rennstall in den letzten zwölf Monaten verlassen, ein Ende der Entwicklung ist nicht absehbar.

Kenny Handkammer, ehemaliger Chef-Mechaniker von Red Bull Racing, deutet im "The Two Mechanics"-Podcast an, dass die nächste Spitzenkraft vor dem Personalchaos flüchtet. Konkret handelt es sich um Chef-Strategin Hannah Schmitz. Gerüchten zufolge soll die britische Ingenieurin bei Ferrari hoch im Kurs stehen.

Handkammer: "Das bereitet einem wirklich Kopfzerbrechen"

"Es sieht so aus, dass es Berichte gibt, nach denen Hannah Schmitz ebenfalls gehen wird. All diese ganzen Schlüsselpersonen und Diskussionen, dass noch mehr folgen werden. Das bereitet einem wirklich Kopfzerbrechen. Wie stellt man das Team neu auf?", zeigt sich der ehemalige Chef-Mechaniker besorgt über die Entwicklungen bei seinem früheren Arbeitgeber.

Der Niedergang des österreichisch-britischen Rennstalls sei "ziemlich traurig", urteilt Handkammer. "Wenn ich der Red-Bull-CEO wäre, würde ich ins Nachdenken kommen."

Der Abgang von Schmitz, die seit 2009 für Red Bull Racing arbeitet, würde schwer wiegen. Die 40-jährige Britin hat als einfache Ingenieurin in der Strategieabteilung begonnen, mittlerweile ist sie die übergeordnete Strategiechefin und demnach für die Entscheidungen während des Rennens zuständig. Als langjährige Mitarbeiterin kennt sie die teaminternen Abläufe in- und auswendig.

Kommentare