Mercedes-Sieg dank Vettel-Aus in Russland

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Der Erfolgslauf von Ferrari endet beim Grand Prix von Russland! Mercedes-Pilot Lewis Hamilton gewinnt in Sotschi nach einem turbulenten Rennverlauf vor Teamkollege Valtteri Bottas und Charles Leclerc.

Sebastian Vettel geht gleich am Start an Hamilton und vor Kurve eins – offenbar nach Absprache - an Pole-Setter Leclerc vorbei. Nach einer Teamorder und einigen Diskussionen am Funk werden nach den ersten Stopps in Runde 27 wieder die Plätze getauscht.

Eine Runde später muss Vettel seinen Ferrari aufgrund technischer Probleme abstellen. Mercedes profitiert vom anschließenden Virtuellen Safety Car: Hamilton kommt zu seinem ersten Stopp an die Box und bleibt in Führung – die Rennentscheidung.

In einer weiteren Safety-Car-Phase infolge eines Russell-Crashs kurz darauf wird Leclerc an die Box geholt und verliert damit Rang zwei an Valtteri Bottas. Nach dem Re-Start gelingt es dem Monegassen trotz DRS nicht, Bottas zu überholen.

Max Verstappen im Red Bull kämpft sich von Startplatz neun auf Rang vier nach vorne, gefolgt von seinem aus der Boxengasse gestarteten Teamkollege Alex Albon.

Carlos Sainz (McLaren), Sergio Perez (Racing Point), Lando Norris (McLaren), Kevin Magnussen (Haas) und Nico Hülkenberg (Renault) komplettieren die Top Ten.

Für Mercedes ist es der sechste Sieg in Russland, für Hamilton persönlich der vierte. Der Brite vergrößert mit seinem 9. Saisonsieg und 82. GP-Sieg seinen Vorsprung in der WM auf 73 Punkte auf Bottas.

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Stimmen der Top 3:

Lewis Hamilton: "Dieses Ergebnis ist unglaublich. Ferrari war vom Start weg so schnell, mit ihnen mitzuhalten war hart. Es fühlt sich so gut an!"

Valtteri Bottas: "Als Vierter zu starten und als Zweiter ins Ziel zu kommen ist ein gutes Ergebnis. Der Doppelsieg ist großartig fürs Team. Wir haben daran geglaubt, dass wir die Renn-Pace haben und wir haben gezeigt, dass wir es können."

Charles Leclerc: "Es ist schön, wieder auf dem Podest zu sein, aber schade für das Team, dass wir nicht zwei Autos am Podest haben. Ich vertraue dem Team immer, aber ich muss mit ihnen reden, um zu verstehen, warum das Rennen so gelaufen ist."

Textquelle: © LAOLA1.at

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