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"Spricht alles für ihn" - Helmut Marko gibt WM-Prognose ab

Der ehemalige Motorsportberater von Red Bull Racing äußert sich zu den aktuellen Kräfteverhältnissen, den Titelchancen seines Ex-Teams und der Situation von Adrian Newey.

"Spricht alles für ihn" - Helmut Marko gibt WM-Prognose ab Foto: © GETTY

Seit seinem Rückzug aus der Formel 1 ist es ruhig um Helmut Marko geworden. Im Interview mit "oe24" hat sich der 82-jährige Grazer nun aber zu den brennendsten Themen in der Königsklasse des Motorsports geäußert.

Aston Martin zählt zu den großen Verlierern des Saisonstarts. Als Teamchef ist mit Adrian Newey ein langjähriger Weggefährte des Österreichers unfreiwillig zum Gesicht der Krise geworden. Marko deutete an, dass die letzten Wochen Spuren beim Star-Ingenieur hinterlassen haben: "Mit ihm hatte ich Kontakt. Es geht ihm nicht gut." Es gebe "Probleme, die nicht so schnell zu lösen sein werden", so die Einschätzung des 82-Jährigen.

Doch nicht nur für Aston Martin verlief der Saisonauftakt bescheiden, auch Red Bull Racing hinkt den eigenen Erwartungen deutlich hinterher. Es sei jedoch noch zu früh, den österreichisch-britischen Rennstall abzuschreiben. "Red Bull ist bekannt dafür, dass sie rasch und effektiv aufholen können. So gesehen ist noch alles möglich", zeigt sich Marko optimistisch.

Marko: "Mein Formel-1-Aus ist in Kernöl gegossen"

Zu den favorisierten Teams zählen aber definitiv andere. Ein Rennstall imponiert dem Grazer besonders: "Mercedes ist eine Klasse für sich. Dabei zeigen die noch nicht einmal alles." Sein Favorit auf den WM-Titel? - "Da spricht schon alles für Russell, der hat die Routine."

Für Helmut Marko selbst ist das Kapitel Formel 1 abgeschlossen, wie er neuerlich betont: "Mein Statement: Ich mache nichts mehr in der Formel 1, ist angekommen. Oder wie ich gesagt haben soll: Mein Formel-1-Aus ist in Kernöl gegossen."

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