Im Elfm.
2:3
0:0 , 1:1 , 0:0
Endstand 1:1
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Fehlschuss-Drama im Elferschießen! Marokko kegelt Oranje raus

Es kommt im zweiten Sechzehntelfinale in Folge zum Elferschießen. Nach einer intensiven Partie kann sich Marokko durchsetzen.

Fehlschuss-Drama im Elferschießen! Marokko kegelt Oranje raus Foto: © IMAGO / ZUMA Press Wire

Marokko löst das Achtelfinal-Ticket nach dem Elferschießen!

In der Runde der letzten 32 setzen sich die Marokkaner gegen die Niederlande mit 3:2 im Elfmeterschießen durch, nach 120 Minuten lautet der Spielstand 1:1.

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Von Beginn an ist die Partie umkämpft. Es gibt viele harte Zweikämpfe in der Anfangsphase, aber Schiedsrichter Wilton Pereira Sampaio lässt die Karten lange stecken.

Die ersten gefährlichen Chancen finden die Marokkaner vor. Neil El Aynaoui (20.) und Achraf Hakimi (20.) scheitern zweimal an Bart Verbruggen. Kurz vor der Halbzeit prüft Micky van de Ven erstmals Marokko-Schlussmann Yassine Bounou mit einem Schuss aus der zweiten Reihe, doch der Tormann kann den Ball über die Latte lenken (43.).

In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit verpassen Ounahi und Saibari den Führungstreffer für die Afrikaner nur knapp.

Gakpo lässt Emotionen freien Lauf

Marokko startet besser in die zweite Halbzeit. Hakimi kommt zweimal in eine gefährliche Abschlussposition, doch scheitert einmal an der Latte und einmal am grätschenden van de Ven.

In der 72. Minute verlängert der zuvor eingewechselte Weghorst einen Abschlag von Verbruggen auf Summerville, der sich im Laufduell durchsetzen kann. Summerville legt im letzten Moment und im Fallen quer auf Gakpo, der eiskalt zum 1:0 einschiebt.

Beim Jubel brechen die Emotionen über Gakpo herein, denn der Niederländer hatte im Verlauf der Woche bekannt gegeben, dass er und seine Frau ihr nicht geborenes Kind verloren haben.

Debüt-Tor zum Ausgleich

Als es in der Nachspielzeit bereits nach einem Oranje-Sieg aussieht, bringt der in der 86. Minute eingewechselte Talbi eine Flanke auf Issa Diop. Der Innenverteidiger köpft zu seinem ersten Nationalmannschafts-Tor ein und rettet Marokko in die Verlängerung.

In der 94. Minute hat Soufiane Rahimi einen vorzeitigen Matchball am Fuß. Der Joker wird von Saibari perfekt in Szene gesetzt, macht einen Haken und lässt damit den letzten Verteidiger ins Leere rutschen. Doch der Stürmer scheitert mit seinem Abschluss aus acht Metern am überragenden Verbruggen.

Fünf Fehlschüsse vom Punkt

Koopmeiners tritt als Erster für Oranje an und verwandelt sicher. Dem ersten Marrokaner, El Aynaoui versagen aber die Nerven - er trifft die Latte. Auch Kluivert, der erst gegen Ende der Verlängerung eingewechselt wird, scheitert am Aluminium - diesmal ist es die Stange.

Danach wird es für die Niederländer richtig bitter. Denn Verbruggen errät die Ecke und hält den Schuss von Rahimi eigentlich, er befördert die Kugel mit der Ferse aber ins eigene Tor. Weghorst schießt wuchtig ins Kreuzeck zum 3:2, Talbi gleicht ähnlich souverän wieder aus.

Quinten Timber kann daran nicht anknüpfen, sein Elfer rollt deutlich links am Tor vorbei. Aber Hakimi bestraft den Fehlschuss nicht, er trifft - wie schon Kluivert - die linke Stange. Und dann scheitert auch noch Summerville, beim zentralen Schuss kann sich Bono erstmals auszeichnen.

Saibari zeigt sich beim entscheidenden Versuch eiskalt, versenkt im linken unteren Eck und schießt Marokko so ins Achtelfinale

Dort treffen die Nordafrikaner am 4. Juli auf Kanada.

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