10. Lucas Herrington (Australien)
Eigentlich hätte es der Innenverteidiger knapp nicht in die Top Ten geschafft.
Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Deutschlands Youngster Lennart Karl rückte Herrington aber noch in die Liste der zehn jüngsten WM-Teilnehmer auf. Der Verteidiger ist Stammspieler bei den Colorado Rapids in der MLS und debütierte erst im März 2026 für Australien.
Sollte er bei der WM zum Einsatz kommen, wäre er der zweitjüngste WM-Spieler der australischen Geschichte. Garang Kuol war 2022 noch etwas jünger.
9. Rayan Elloumi (Tunesien)
Der Angreifer sorgt bereits zu Beginn seiner Karriere für eine außergewöhnliche Geschichte.
Elloumi debütierte im Jänner 2026 noch für Kanada, ehe er nur wenige Monate später erstmals für Tunesien auflief. Der in Kanada geborene Stürmer spielt für die Vancouver Whitecaps in der MLS und entschied sich letztlich für das Heimatland seiner Familie.
8. Kerim Alajbegovic (Bosnien-Herzegowina)
Der Flügelspieler war einer der wenigen Lichtblicke in einer schwierigen Saison bei Red Bull Salzburg.
Mit 17 Torbeteiligungen in 44 Pflichtspielen machte Alajbegovic in der ADMIRAL Bundesliga auf sich aufmerksam. Nach der WM kehrt der Bosnier zu Bayer Leverkusen zurück, das von einer Rückkaufoption Gebrauch macht.
Auch im Nationalteam weiß er zu überzeugen. Fünf Scorerpunkte in neun Länderspielen machen ihn zu einer wertvollen Joker-Option für Teamchef Sergej Barbarez.
7. Ayyoub Bouaddi (Marokko)
Der Mittelfeldspieler gilt seit Jahren als eines der größten Talente Frankreichs.
Bereits mit 15 Jahren unterschrieb Bouaddi seinen ersten Profivertrag beim OSC Lille. Mittlerweile steht er trotz seines jungen Alters bereits bei 96 Pflichtspielen für die "Doggen".
Lange spielte er für Frankreichs Nachwuchsnationalteams, ehe er sich im Mai 2026 dazu entschloss, künftig für Marokko aufzulaufen.
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6. Mladen Jurkas (Bosnien-Herzegowina)
Während die meisten Youngsters bei der WM eher Offensivspieler sind, fällt Jurkas aus der Reihe.
Der Torhüter spielte sich bei Borac Banja Luka in dieser Saison zur Nummer eins und gewann die bosnische Meisterschaft. Nationaltrainer Sergej Barbarez belohnte die Leistungen mit einer überraschenden WM-Nominierung.
Ein Länderspiel für Bosnien-Herzegowina hat der Keeper bislang noch nicht absolviert.
5. Bara Sapoko Ndiaye (Senegal)
Der zentrale Mittelfeldspieler wechselte im Winter 2026 zum FC Bayern München und durfte bereits vier Mal in der Bundesliga auflaufen.
Damit gewann Ndiaye nicht nur das Double mit den Münchnern, sondern erfüllte sich Ende Mai auch den Traum vom Nationalteam-Debüt. Beim Testspiel gegen die USA stand er direkt über die volle Distanz auf dem Platz.
4. Hamza Abdelkarim (Ägypten)
Der Angreifer ist wohl die größte Überraschung im ägyptischen WM-Kader.
Abdelkarim spielt aktuell noch für die U19 des FC Barcelona und besitzt bislang keinerlei Profi-Erfahrung. Dennoch setzt Teamchef Hossam Hassan auf das Offensivtalent.
Sein Debüt für die "Pharaonen" feierte er erst vor wenigen Tagen beim 1:0-Testspielsieg gegen Russland.
3. Ibrahim Mbaye (Senegal)
Der Flügelspieler gehört zu den aufregendsten Talenten der Weltmeisterschaft.
Mbaye kommt beim frisch gekrönten Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain immer häufiger zum Zug und absolvierte in der vergangenen Saison bereits 32 Pflichtspiele. Dabei gelangen ihm sechs Scorerpunkte.
Geboren in Frankreich und ausgebildet in den Nachwuchsteams der "Equipe Tricolore", entschied sich Mbaye letztlich für den Senegal. Für die "Löwen von Teranga" hält er nach zehn Länderspielen bereits bei acht Torbeteiligungen.
2. Hugo Sochurek (Tschechien)
Kaum ein Spieler sorgte vor der WM für eine größere Überraschung.
Nationaltrainer Miroslav Koubek nominierte den Mittelfeldspieler, obwohl dieser zuvor noch nie für das Nationalteam berücksichtigt worden war. Sein Debüt feierte Sochurek erst am 31. Mai beim 2:1-Erfolg gegen den Kosovo.
In der Rückrunde spielte sich der 17-Jährige bei Sparta Prag in die erste Mannschaft und gewann die Vizemeisterschaft. Sollte er bei der WM zum Einsatz kommen, würde er Petr Cech als jüngsten tschechischen WM-Spieler aller Zeiten ablösen.
1. Gilberto Mora (Mexiko)
Der jüngste Spieler der WM 2026 gilt als das größte Talent Mexikos.
Mora debütierte bereits mit 15 Jahren für Club Tijuana und schrieb ein Jahr später erneut Geschichte. Beim Gold Cup 2025 wurde er zum jüngsten mexikanischen Nationalspieler aller Zeiten und gewann direkt den Titel mit "El Tri".
Der offensive Mittelfeldspieler begeistert mit seiner Technik, seinem tiefen Körperschwerpunkt und seiner Kreativität am Ball. Bei der WM wird Mora zudem einen historischen Rekord brechen: Manuel Rosas war 1930 mit 18 Jahren bislang der jüngste mexikanische WM-Spieler.
Den Rekord als jüngster WM-Spieler aller Zeiten wird der Mexikaner allerdings knapp verfehlen. Dieser gehört weiterhin dem Nordiren Norman Whiteside, der 1982 noch etwas jünger war.