WM-Finale im ORF: 2,25 Millionen sahen Spanien-Triumph
Damit ist das Finale die meistgesehene ORF-Sendung seit 2020.
Das Finale der Fußballweltmeisterschaft hat am Sonntagabend Österreich vor dem Fernseher versammelt. Im Schnitt verfolgten 2,25 Millionen Menschen die zweite Halbzeit zwischen Spanien und Argentinien in ORF 1. Der Marktanteil betrug 73 Prozent.
Damit mauserte sich das WM-Finale zur meistgesehenen ORF-Sendung seit 2020, als eine "Zeit im Bild" zum Thema Corona Rekorde brach. Die Quotenspitze hält aber das Sechszehntelfinalaus für Österreich bei ServusTV mit 2,32 Mio. Zusehern.
Und die rot-weiß-roten Fußballfans bewiesen durchaus Sitzfleisch, waren doch auch in der zweiten Halbzeit der Verlängerung gegen Mitternacht immer noch 2,14 Millionen Fans im Schnitt mit von der Partie (Marktanteil 79 Prozent).
Hinzu kommen die Videostreams via ORF ON. Hier zählte man am Sonntag 65 Millionen Nutzungsminuten und eine Durchschnittsreichweite von 351.000 während der zweiten Halbzeit.
Finale an der Spitze
Damit stand - wenig überraschend - die Finalübertragung auch an der Quotenspitze der abgelaufenen WM im ORF, der sich die Übertragungsrechte mit ServusTV teilte. Auf Platz 2 findet sich das Halbfinale Frankreich gegen Spanien, das in der 2. Halbzeit auf durchschnittlich 1,71 Millionen Menschen Reichweite kam.
Das erste Gruppenspiel Österreichs gegen Jordanien erreichte mit 1,25 Millionen einen Stockerlplatz im ORF.
ServusTV knackte mit zwei übertragenen Österreich-Spielen zu guten Sendezeiten zweimal die 2-Millionen-Marke. So verfolgten das Gruppenspiel gegen Argentinien im Schnitt 2,1 Mio. Zuseher. Das Sechzehntelfinale gegen Spanien, das das Aus für die österreichische Nationalelf bedeutete, gar 2,32 Mio. in der ersten Halbzeit, womit es knapp vor dem im ORF gezeigten Finale des Turniers lag.
Insgesamt war die Seherschaft bei der Fußball-WM im ORF männer- und bundeslanddominiert. So lag der Marktanteil bei den weiblichen Fans bei 34 Prozent. Und die eifrigsten Zuseher der WM fanden sich in der Steiermark (43 Prozent Marktanteil) vor jenen aus Kärnten und Oberösterreich mit je 40 Prozent Marktanteil.