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Vor ÖFB-Spiel: Torhüterdiskussion bei Algerien

Vor dem richtungsweisenden WM-Duell gegen Österreich sorgen Berichte über einen angeblichen mannschaftsinternen Aufstand gegen Luca Zidane für Aufsehen.

Vor ÖFB-Spiel: Torhüterdiskussion bei Algerien Foto: © IMAGO / ZUMA Press Wire

Zwei Tage vor dem entscheidenden WM-Gruppenspiel gegen Österreich (im LIVE-Ticker) sieht sich Algerien mit Unruhegerüchten konfrontiert.

Mehrere Medien hatten berichtet, dass führende Spieler der "Fennecs" Nationaltrainer Vladimir Petkovic zu einem Gespräch gebeten hätten, um einen Wechsel auf der Torhüterposition einzufordern. Demnach hätten Teile der Mannschaft Zweifel an Stammkeeper Luca Zidane geäußert und stattdessen Oussama Benbot zwischen den Pfosten sehen wollen.

Wie nun mehrere der algerischen Nationalmannschaft nahestehende Quellen betonen, soll es ein solches Treffen allerdings nie gegeben haben.

"Diese Sitzung konnte gar nicht stattfinden"

Gegenüber algerischen Medien wird die Darstellung entschieden zurückgewiesen. Nach dem jüngsten WM-Spiel gegen Jordanien sei die Mannschaft unmittelbar zurückgereist und habe nach der Ankunft lediglich Zeit zum Umziehen gehabt, bevor bereits die nächste Trainingseinheit angesetzt gewesen sei.

"Diese Sitzung konnte gar nicht stattfinden", wird eine Quelle zitiert. Man frage sich, wann ein solches Treffen überhaupt möglich gewesen sein soll.

Die Gerüchte hatten in den sozialen Medien rasch an Fahrt aufgenommen und Spekulationen über Spannungen innerhalb des algerischen Kaders ausgelöst.

Petkovic hält an Luca Zidane fest

Innerhalb der Nationalmannschaft sollen die Vorwürfe gegen den Sohn von Frankreich-Legende Zinedine Zidane zudem auf wenig Verständnis stoßen.

Der 28-Jährige gilt seit seinem Debüt für Algerien als klare Nummer eins unter Petkovic. Bereits beim Afrika-Cup 2025 stand Luca Zidane im Tor und behauptete seinen Stammplatz auch nach einer längeren Verletzungspause infolge eines Kieferbruchs.

"Luca hat mehrere wichtige Spiele für die Nationalmannschaft bestritten. Man wird nicht von heute auf morgen zu einem schlechten Torhüter", erklärte eine weitere Quelle aus dem Umfeld der Mannschaft.

Keine Änderungen gegen Österreich erwartet

Auch die Stimmung innerhalb des Teams wird als positiv beschrieben. Zwar seien die Spieler von Kritik in sozialen Netzwerken und TV-Diskussionen nicht völlig unberührt, von internen Konflikten könne jedoch keine Rede sein.

Daher deutet derzeit alles darauf hin, dass Petkovic im Schlüsselspiel gegen Österreich an seinem Stammtorhüter festhalten wird. Größere personelle Veränderungen in der Startelf werden laut den Berichten nicht erwartet.

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