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Nach Falkland-Banner: US-FIFA-Beauftragter verteidigt Argentinien

Andrew Giuliani beruft sich auf die Meinungs- und Redefreiheit in den USA. Die britische Regierung fordert hingegen eine Untersuchung.

Nach Falkland-Banner: US-FIFA-Beauftragter verteidigt Argentinien Foto: © IMAGO / NurPhoto

Der FIFA-Beauftragte des Weißen Hauses, Andrew Giuliani, hat Argentiniens Fußball-Nationalmannschaft nach deren Provokation im WM-Halbfinale in Schutz genommen.

"Was die Möglichkeit betrifft, öffentliche Aussagen zu machen, haben sie das Recht, dies in den Vereinigten Staaten zu tun", sagte der von Präsident Donald Trump eingesetzte Giuliani und berief sich auf die Meinungs- und Redefreiheit in den USA.

Nach ihrem 2:1-Sieg im Halbfinale gegen England in Atlanta hatten die Südamerikaner ein Banner hochgehalten. "Las Malvinas son Argentinas" ("Die Falklandinseln sind argentinisch") war darauf zu lesen.

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Die Aktion sorgte für reichlich Wirbel und Diskussionen. Die Regierung der Falklandinseln rief den Fußball-Weltverband FIFA zum Handeln auf.

Britische Regierung fordert Untersuchung

Zuvor hatte auch schon die britische Regierung erklärt, dass sie von der FIFA eine Untersuchung verlange. Der Weltverband verbietet Spielern und Offiziellen rund um die WM-Spiele, politische Botschaften zu präsentieren. Deshalb droht dem argentinischen Team nun Ärger.

Großbritannien und Argentinien hatten im Falkland-Krieg 1982 einen bewaffneten Konflikt mit Hunderten Toten um die Kontrolle der Inselgruppe ausgetragen.

Dem britischen Militär gelang es damals, die argentinischen Angreifer von dem dünn besiedelten Überseegebiet zu vertreiben.

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