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"Diesmal ohne Mexiko und Kanada" - Trump will WM 2038

Gemeinsam mit FIFA-Präsident Gianni Infantino lobt der US-Präsident die Endrunde 2026 in Nordamerika. Eine neuerliche Bewerbung der USA ist Thema.

"Diesmal ohne Mexiko und Kanada" - Trump will WM 2038 Foto: © IMAGO / EPA

US-Präsident Donald Trump und FIFA-Chef Gianni Infantino haben die WM in Kanada, Mexiko und den USA als großen Erfolg gelobt.

"Das war das erfolgreichste Sportevent, vielleicht in der Geschichte der Welt. Es war großartig", schwärmte Trump bei einem FIFA-Empfang in New York an der Seite Infantinos.

Er deutete eine erneute Bewerbung seines Landes um eine Fußball-WM an. "Ich sage, wir sollten wieder die USA auswählen. Dieses Mal lassen wir Mexiko und Kanada draußen."

Infantino habe aber noch eine andere Idee gehabt. Der Weltverbandschef habe gesagt, dass die USA beim nächsten Mal einen gemeinsamen Anlauf mit China unternehmen könnten. Wie ernst Trump diese Aussage über die unrealistische Kombination meinte, blieb unklar.

"Das wären schöne kurze Flüge zwischen den Spielen", scherzte er. "Die Spieler würden es lieben."

Mögliche US-Bewerbung um WM 2038

Zuletzt hatte bereits Andrew Giuliani, Leiter der FIFA-Taskforce des Weißen Hauses zur WM, eine mögliche Bewerbung der USA für die WM 2038 mit 64 Teams ins Spiel gebracht. Trump sagte an Infantino gerichtet, dass er ihn so verstanden habe, dass der FIFA-Chef die WM "beim nächsten Mal noch größer machen" werde.

Zuletzt hatte Infantino erneut eine baldige WM-Erweiterung von aktuell 48 auf 64 Mannschaften nicht ausgeschlossen. Zwei Tage vor dem Finale zwischen Spanien und Argentinien in East Rutherford sprach Infantino wie gewohnt als persönliche Bilanz von der "großartigsten WM der Geschichte".

"Es ist das größte menschliche, soziale und kulturelle Ereignis, das die Menschheit je erlebt und gesehen hat, und wir alle sind Teil davon", sagte der Chef des Weltverbands. Als Beleg für seine These führte Infantino unter anderem die Zuschauerzahlen in den Stadien und vor dem Fernseher an. "Der amerikanische Traum, Herr Präsident, ist wahr geworden."

Infantino und Trump dankten sich gegenseitig für die Unterstützung. "Sie brauchen niemanden, der Ihnen Komplimente macht, Herr Präsident. Aber diese Weltmeisterschaft wäre ohne Sie nicht ein so unglaublicher Erfolg gewesen", sagte Infantino.

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