Endstand
2:1
1:1 , 1:0
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Lamine Yamal: "Wenn sich Frankreich fürchten muss, dann vor uns"

Die Spanier blicken nach dem knappen Sieg über Belgien schon in Richtung Halbfinale. "Man gewöhnt sich daran", sagt "Wiederholungstäter" Merino.

Zum zweiten Mal nach 2010 steht Spanien in einem WM-Halbfinale.

Gegen Belgien setzt sich die "Furia Roja" mit 2:1 durch. Dabei fällt die Entscheidung wie schon gegen Portugal erst ziemlich spät, und wie gegen die Mit-Iberer ist Mikel Merino der entscheidende Mann.

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Dabei spielen die Spanier wie gewohnt dominant, doch im Gegensatz zu den Spielen zuvor können sie sich kaum richtig gefährliche Chancen rausspielen.

"Überglücklicher" Matchwinner

In der 30. Minute geht sie dennoch durch Fabian Ruiz in Führung, doch Belgien kann kurze Zeit später mit seinem ersten Angriff durch Charles De Ketelaere ausgleichen.

Dannach laufen die Iberer weiter an, doch Belgien kann sie immer wieder am Torerfolg hindern. So ist wieder Mikel Merino der nicht mal zwei Minuten nach seiner Einwechslung für die späte Entscheidung sorgt.

"Ich bin überglücklich, aber man gewöhnt sich langsam daran. Wieder bin ich rein gekommen und wieder hab ich kurz vor Schluss den entscheidenden Treffer gemacht", sagt der Matchwinner nach der Partie.

Yamal zeigt sich kampfeslustig

Im Halbfinale kommt es jetzt zur Neuauflage des EM-Semifinals von 2024. Die Spanien konnten sich damals gegen Frankreich durchsetzen und sich später den EM-Titel sichern.

Merino sagt über den nächsten Gegner: "Jetzt haben wir noch zwei Spiele und dann hoffen wir, dass unser Traum in Erfüllung geht. Wir wissen ganz genau, dass das ganze Land hinter uns steht. Jetzt gegen Frankreich erwarten wir uns ein enges Spiel gegen ein absolutes Topteam."

Lamine Yamal gibt sich da um einiges kampfeslustiger: "Wenn sich Frankreich vor irgendjemandem fürchten muss, dann vor uns. Wir haben sie schon letztes Mal rausgeschmissen."

"Haben einen Fehler zu viel gemacht"

Während Spanien weiter um ihren zweiten WM-Titel kämpft, ist das Turnier für Belgien vorbei. Beim womöglich letzten Turnier der "Goldenen Generation" um De Bruyne und Lukaku verpassen sie ihren zweiten Halbfinaleinzug innerhalb von acht Jahren.

Belgien hatte dabei ziemliches Pech. Kurz vor Spielbeginn fiel Kapitän Youri Tielemans verletzungsbedingt aus und während dem Spiel mussten sowohl Thibaut Courtois als auch Kevin De Bryune verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

Teamchef Rudi Garcia sagt über die Verletzungen: "Das hat uns nicht wirklich geholfen, aber das Spiel war lange Zeit offen und wir haben versucht, in die Verlängerung zu kommen. Am Ende haben wir aber einen Fehler zu viel gemacht."

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