Jugendliche bei WM-Feier in Frankreich gestorben
Die Feierlichkeiten in Frankreich nach dem Einzug der Équipe Tricolore ins WM-Halbfinale wurden von einem tragischen Unfall überschattet.
Die Feiern in Frankreich zum Einzug der Équipe Tricolore ins Halbfinale der Fußball-WM sind von einem tragischen Unfall überschattet worden.
In der nordfranzösischen Kleinstadt Aulnoye-Aymeries starb eine 17-Jährige. Sie war auf eine Sattelzugmaschine geklettert, stürzte herunter und wurde überrollt, berichtete der Sender "Europe 1".
Ein Jugendlicher, der Zeuge des Unfalls wurde, kam mit einem Schock ins Krankenhaus. Der Fahrer des Sattelschleppers wurde festgenommen.
Feierlichkeiten insgesamt ruhig verlaufen
Die französische Nationalmannschaft um ihre Superstars Kylian Mbappé und Ousmane Dembélé war in Boston durch ein 2:0 gegen Marokko in die Runde der letzten vier gekommen (zu den Highlights>>>).
Die Feierlichkeiten danach verliefen in Frankreich insgesamt ruhig und friedlich. Obwohl mit Marokko Konfliktpotenzial gegeben war - in Frankreich leben viele Marokkaner oder Menschen mit marokkanischen Wurzeln - , habe es nur wenige Probleme gegeben, berichteten französische Medien.
Selbst im Großraum Paris kam es kaum zu Vorfällen. Vereinzelt wurde Feuerwerk gezündet, es kam zu kleineren Rangeleien und zehn Menschen wurden festgenommen, berichtete der Sender RMC Sport unter Verweis auf die Polizei.
Vorsorglich waren die Ordnungshüter in der Hauptstadt und anderenorts mit einem Großaufgebot präsent gewesen, um mögliche Ausschreitungen zu beenden.