Für Trump bricht die FIFA beim WM-Finale ihre eigene Regel
Für den US-Präsidenten macht die FIFA beim Endspiel der Weltmeisterschaft 2026 eine große Ausnahme. Schon bei der Klub WM 2025 sorgte Trump für Aufsehen.
Beim WM-Finale am 19. Juli in East Rutherford wird US-Präsident Donald Trump dem neuen Fußball-Weltmeister den Pokal überreichen.
Dafür macht die FIFA eine Ausnahme von einer ihrer bekanntesten Regeln.
Grundsätzlich dürfen nämlich nur Weltmeister die goldene Trophäe berühren.
FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte jedoch bereits beim Weltwirtschaftsforum in Davos klargestellt, dass auch der US-Präsident den Pokal anfassen dürfe, um ihn an den Sieger zu übergeben.
Trump sorgte schon bei Klub-WM für Aufregung
Das Endspiel der WM 2026 findet im MetLife Stadium in East Rutherford nahe New York statt.
Die Siegerehrung werden Infantino und Trump gemeinsam vornehmen.
Bereits bei der Klub-WM 2025 hatte Trump für Aufregung gesorgt. Nach der Übergabe der Goldmedaillen an die Spieler des FC Chelsea blieb er während der Feierlichkeiten auf dem Siegerpodest stehen.
Trump und Infantino pflegen seit Monaten enge Kontakte.
Bei der Auslosung der WM-Gruppen in Washington im vergangenen Dezember erhielt Trump den FIFA-Friedenspreis, was international auf Kritik stieß.
FIFA legt Regel im Normalfall strikt aus
Ob auch Vertreter der beiden weiteren WM-Gastgeber Kanada und Mexiko in die Siegerehrung eingebunden werden, ist bislang nicht bekannt.
Wie strikt die FIFA diese Regel normalerweise auslegt, zeigte sich nach der WM 2022 in Katar.
So wurde der Influencer "Salt Bae" von FIFA-Veranstaltungen ausgeschlossen, nachdem er bei den Feierlichkeiten der argentinischen Nationalmannschaft mehrfach den Pokal in die Hände genommen hatte.