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Irans Kapitän wütet über Umstände in den USA: "Ist ein Desaster"
Der Iran bestreitet die WM 2026 unter außergewöhnlichen Umständen. Nun hat Kapitän Mehdi Taremi deutliche Kritik an der Behandlung seiner Mannschaft und an der FIFA geäußert.
Der Iran bestreitet die Weltmeisterschaft unter schwierigen Rahmenbedingungen.
Nach dem 2:2-Remis im ersten Gruppenspiel gegen Neuseeland (Alle Infos>>>) in Los Angeles musste die Mannschaft noch am selben Abend zurück in ihr Teamcamp im mexikanischen Tijuana reisen.
Wie Kapitän Mehdi Taremi auf der Pressekonferenz nach der Partie berichtete, war ursprünglich für Dienstagvormittag noch eine Regenerationseinheit geplant. Erst danach sollte das Team wieder nach Mexiko aufbrechen. Stattdessen wurde die Mannschaft zur umgehenden Abreise angewiesen.
Taremi klagt über unfaire Behandlung
"Das ist nicht für uns und den Fußball", kritisiert Taremi. Die Situation rund um die Nationalmannschaft sei insgesamt ein "Desaster". "Wir haben unser Medienteam nicht, wir haben unseren Verbandspräsidenten nicht, auch Teile vom Staff, die so wichtig sind für uns", klagte Taremi.
Bei einer Weltmeisterschaft müsse eine Mannschaft jedoch die Möglichkeit haben, sich optimal auf das nächste Spiel vorzubereiten.
"FIFA könnte uns mehr helfen"
Der Angreifer von Olympiakos Piräus bemängelt zudem die aus seiner Sicht fehlende Unterstützung für sein Team, auch durch den Weltverband FIFA.
"Die FIFA könnte uns mehr helfen", sagt Taremi. Gleichzeitig berichtet er von einem Besuch von FIFA-Präsident Gianni Infantino in der Kabine der Iraner. Dieser könne die Situation offenbar nur begrenzt beeinflussen.
"Natürlich will er uns helfen. Aber es geht auch um andere Dinge", so Taremi.
Politische Umstände überschatten WM-Teilnahme
Bereits im Vorfeld des Turniers hatte der Angreifer betont, dass die Freude auf die Weltmeisterschaft durch die besonderen politischen Umstände rund um die iranische Nationalmannschaft überschattet werde.
"Wir haben nicht dasselbe, schöne Erlebnis wie bei vorherigen Weltmeisterschaften", sagt der 33-Jährige.