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Erfahrener Nationaltrainer soll Tunesiens WM retten

Nach der 1:5-Pleite gegen Schweden musste Trainer Lamouchi seinen Hut nehmen, nun hat Tunesien offenbar schon einen Nachfolger.

Erfahrener Nationaltrainer soll Tunesiens WM retten Foto: © IMAGO / EPA

Coach Herve Renard soll die FIFA WM 2026 für Tunesien retten.

Nach dem Aus von Nationaltrainer Sabri Lamouchi, der nach der 1:5-Pleite gegen Schweden in Monterrey seinen Hut nehmen musste, kommt nun der Franzose Renard zum Zuge. Das berichtete das staatliche Fernsehen Tunesiens unter Berufung auf Verbandspräsident Moez Nasri.

Renard soll am Dienstag im Teamcamp eintreffen, um die Vorbereitung auf das zweite Spiel gegen Japan am Sonntag (06.00 Uhr MESZ) zu übernehmen.

Laut dem TV-Bericht hat Lamouchi das Quartier der Nationalmannschaft in Mexiko verlassen, nachdem man sich auf die Beendigung des Vertragsverhältnisses geeinigt hatte. Die deutliche Niederlage gegen Schweden war zu viel für den 54-Jährigen.

Zweifacher Sieger des Africa-Cups

Seit seiner Verpflichtung als Teamchef im Jänner hatte es nur einen Sieg beim 1:0 gegen Haiti gegeben. In der Vorbereitung auf die WM verlor Tunesien vor zwei Wochen in Wien 0:1 gegen das ÖFB-Team sowie bei der Generalprobe mit 0:5 gegen Belgien.

Renard war zuletzt als Trainer Saudi-Arabiens tätig. Er besitzt bereits einige Erfahrung als Coach afrikanischer Nationalteams und führte Sambia sowie die Elfenbeinküste zum Afrika-Cup-Titel.

In den verbleibenden beiden WM-Vorrundenspielen steht Tunesien gegen Japan und gegen die Niederlande in der Gruppe F stark unter Druck.

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