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NEWS
40 Jahre nach der "Hand Gottes": Shilton vergibt Maradona
Der ehemalige englische Nationaltorhüter hegt keinen Groll mehr.
40 Jahre nach dem Tor mit der "Hand Gottes" hat Englands früherer Nationaltorhüter Peter Shilton mit Diego Maradona nun doch seinen Frieden gemacht.
"Es ist Zeit, den Groll hinter sich zu lassen", sagte der inzwischen 76-jährige Ex-Keeper gegenüber dem Boulevardblatt "The Sun".
Der 2020 gestorbene Maradona hatte beim 2:1 im WM-Viertelfinale 1986 beide Tore für den späteren Fußball-Weltmeister Argentinien erzielt, das 1:0 gegen Shilton aber eindeutig mit der Hand.
Emotionales Treffen
"Seit diesem Ereignis sind 40 Jahre vergangen. Und wissen Sie, ich habe Argentinier getroffen, die mir gegenüber sehr herzlich und freundlich waren", erklärte Shilton.
"Vor nicht allzu langer Zeit habe ich bei den Dreharbeiten zu einer Dokumentation einige der argentinischen Spieler getroffen, und das war wirklich sehr emotional. Sie waren wirklich großartig zu mir." Daher wolle er die Sache nun beilegen.
Shilton beklagte Maradonas fehlenden Sportsgeist
Vor wenigen Jahren klang Shilton nicht ganz so versöhnlich. "Ich bin traurig, von seinem Tod in so jungem Alter zu hören. Er war zweifellos der größte Spieler, dem ich je gegenüberstand", schrieb er zwar in einer Kolumne für die "Daily Mail", beklagte aber zugleich Maradonas fehlenden Sportsgeist mit Blick auf das Handspiel von 1986.
"Zu keinem Zeitpunkt hat er gesagt, dass er betrogen hat und dass er sich entschuldigen möchte. Stattdessen benutzte er seine 'Hand Gottes'-Aussage. Das war nicht richtig", meinte Shilton damals.