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NEWS
Nach öffentlichem Zwist: Ex-Salzburger zurück im Schweiz-Kader
Der Ex-Salzburger kritisierte öffentlich die Schweizer Kaderpolitik. Nach eineinhalb Jahren ist er unverhofft wieder zurück.
Noah Okafor und das Schweizer Nationalteam haben eine schwierige Vorgeschichte. Die Beziehung zu Teamchef Murat Yakin gilt als kompliziert.
Kurz vor der EM 2024 beschwerte sich der Angreifer hinter dem Rücken des Trainers beim Verband über mangelnde Einsatzeiten. Während des Turniers kam er dann gar nicht zum Zug und soll sich fragwürdig verhalten haben. Der Vorwurf: Okafor sei kein Teamplayer.
Okafor mit Kritik-Interview
Die Türe zurück ins Nationalteam galt lange als zu. Im November schoss er in einem Interview mit "The Athletic" gegen den Verband: "Für mich ergibt das keinen Sinn. Ich kann sagen, es macht mich traurig, weil sie mir nicht einmal schreiben oder anrufen, um zu sehen, wie es mir geht."
Okafor sei auf der Abrufliste gewesen, ohne ihn zu fragen, ob er überhaupt fit sei. Nach einem laut "Blick" konstruktiven Gespräch im Februar gibt es jetzt die Rückkehr. Nati-Direktor Pierluigi Tami, Teamchef Yakin und Okafor hätten die Dinge wieder geklärt.
Jetzt wurde er für den verletzten Filip Ugrinic nachnominiert. Erst kürzlich feierte Okafor für Leeds United die Rückkehr aus einer Verletzungspause.