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Burgenländischer Landesligist kassiert bei Millionentransfer mit
Der SV Eberau aus der Burgenlandliga profitiert vom Wechsel eines ungarischen Nationalspielers. Dank des FIFA-Solidaritätsbeitrags könnte der Klub einen sechsstelligen Betrag kassieren.
Der ungarische Nationalspieler Barnabas Varga wechselt zu AEK Athen. 4,5 Millionen Euro soll der Transfer des Stürmers von Ferencvaros kosten.
Davon soll auch der burgenländische Unterhaus-Klub SV Eberau profitieren! Laut FIFA-Reglement erhält der Landesligist einen Solidaritätsbeitrag für die Ausbildung des Spielers.
Die Höhe des Beitrags richtet sich nach der Transfersumme, der Dauer von Vargas Engagement beim Verein und seinem Alter zu dieser Zeit.
Eberau könnte deshalb sogar einen sechsstelligen Betrag kassieren. Noch sei aber kein Geld geflossen, berichtet der "ORF Burgenland".
Von 2010 bis 2016 bei Eberau aktiv
Sechs Jahre spielte Varga bei Eberau, ehe er zu Mattersburg wechselte. Auch der ehemalige Bundesligist hätte den Solidaritätsbeitrag erhalten können - nach dem Konkurs wird der Nachfolgeverein jedoch kein Geld kassieren. Das wird von der FIFA ausgeschlossen.
Stattdessen geht der Beitrag an den ÖFB, der das Geld für die Nachwuchsförderung verwenden muss.
Barnabas Varga hat bereits 28 Spiele für die ungarische Nationalmannschaft absolviert, in denen er 13 Tore erzielte. 2016 debütierte er für Mattersburg in der Bundesliga und wechselte 2019 zu Lafnitz in LigaZwa, ehe er 2020 seine Karriere in Ungarn fortsetzte.