Nach Stripfing-Aus: Lösung für den Nachwuchs
Lange Zeit war unklar, was nach der Insolvenz des Zweitligisten mit dem Nachwuchszentrum Stripfing/Wiener Neustadt passiert. So soll es nun weitergehen:
Vom Aus des Zweitligisten SV Stripfing waren nicht nur die Profis betroffen. Auch die Zukunft des Nachwuchszentrums Stripfing/Wiener Neustadt stand auf der Kippe. Alle Infos >>>
Wie der 1. Wiener Neustädter SC am Samstag via Social Media mitteilte, hat man nun eine Lösung gefunden.
Der Landesliga-Verein wird ab Jänner 2026 die organisatorische und wirtschaftliche Verantwortung übernehmen. Die mündliche Zusage des ÖFB liege bereits vor, die schriftliche Bestätigung soll in Kürze folgen.
Gespräche mit RLO-Klub
An sich bräuchte es einen Trägerverein, der mindestens in der Regionalliga spielt. LAOLA1-Informationen zufolge soll es auch Gespräche mit RLO-Klub Traiskirchen gegeben haben. Daraus wurde letztlich nichts.
Dass der WNSC das NWZ alleine führt, wird aufgrund einer im ÖFB-Regularium festgehaltenen Ausnahmeregelung möglich. Diese besagt, dass die Lizenz zwar nicht übertragbar ist, jedoch "vom Lizenzgeber unter sinngemäßer Anwendung der Lizenzkriterien auf einen Kooperationspartner übertragen werden" kann, der "den Betrieb mit der Lizenz des Lizenznehmers innerhalb des Vier-Jahres-Zyklus fortführt".
Die laufende Saison ist die zweite des Neustädter NWZ in der Jugend-Regionalliga.
Betrieb geht nahtlos weiter
Das neu geführte Zentrum ist kein Rechtsnachfolger der bisherigen Struktur, übernimmt aber das bestehende Trainerteam sowie die ÖFB-Lizenz. Der Trainings- und Spielbetrieb läuft ohne Unterbrechung weiter, alle Kosten trägt ab sofort der WNSC.
Der bisherige Kooperationsvertrag mit Stripfing ist damit Geschichte.