"Lord" Bendtner akzeptiert seine Haftstrafe

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Nicklas Bendtner muss ins Gefängnis. Der dänische Stürmer in Diensten von Salzburgs Europa-League-Gegner Rosenborg Trondheim wurde Anfang des Monats in Kopenhagen wegen schwerer Körperverletzung zu 50 Tagen Gefängnis verurteilt.

Der 30-Jährige soll am 9. September einen Taxifahrer so heftig geschlagen und getreten haben, dass dieser einen Kieferbruch erlitt. Aufgrund der Schwere der Verletzungen des Taxifahrers, wurde die Strafe gegen den "Lord" nicht zur Bewährung ausgesetzt.

Jetzt teilt die Staatsanwaltschaft in Kopenhagen mit, dass Bendtner seine Haftstrafe antreten wird.

Verein zieht keine Konsequenzen

Zunächst hatte Bendtners Anwalt noch angekündigt, dass sein Mandant gegen das Urteil in Berufung gehen wird. Er habe sich nur verteidigt, so Bendtner damals.

Jetzt entschloss sich der 81-fache dänische Teamspieler dazu, seine Verurteilung doch nicht anzufechten.

"Nicklas stimmt der Entscheidung des Stadtgerichts nicht zu, hat aber beschlossen, den Fall hinter sich zu lassen", schreibt sein Anwalt Anders Nemeth in einer SMS an die Nachrichtenagentur "Ritzau".

Somit muss er seine Gefängnisstrafe antreten.

Sein Verein Rosenborg Trondheim distanzierte sich von den Vorfällen des Skandalprofis. Konsequenzen hinsichtlich seines Vertrages soll es aber nicht geben.

Textquelle: © LAOLA1.at

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