Endstand
1:0
0:0 , 1:0
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Zwei Einser, mehrere Vierer: Die Noten zu ÖFB vs. Südkorea

Das Nationalteam knackt den Allzeitrekord mit dem nächsten Heimsieg. Gerade in Hälfte eins tut sich die Rangnick-Elf aber gegen stabile Südkoreaner schwer.

Zwei Einser, mehrere Vierer:  Die Noten zu ÖFB vs. Südkorea Foto: © GEPA

Das ÖFB-Nationalteam kann auch im letzten WM-Test auf heimischem Boden gewinnen. (zum Spielbericht >>>)

Mit dem 13. ungeschlagenen Heimspiel am Stück knackt die Mannschaft von Ralf Rangnick einen Allzeitrekord. Gegen defensiv kompakte Südkoreaner mühen sich die Österreicher aber vor allem bis zur Pause ab.

In der zweiten Hälfte steigert sich das ÖFB-Team aber - auch dank guter Impulse von der Bank. Zwei Teamspieler überragen gegen Heung-min Son und Co., ein paar andere erwischen nicht ihren besten Tag.

LAOLA1 analysiert die Leistung aller ÖFB-Akteure und verteilt Noten (1=Sehr Gut, 2=Gut, 3=Befriedigend, 4=Genügend, 5=Nicht Genügend, "-" = zu kurz eingesetzt).

Die Noten für die ÖFB-Kicker:

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PATRICK PENTZ

90 Minuten

In der ersten Hälfte musste er kaum eingreifen. Zeigte sich aber sicher, wenn er mal gebraucht wurde. Nach einem kniffligen Kopfball-Rückpass von Laimer passte er gut auf, leitete damit sogar Wimmers Halbchance (41.) ein.

Pentz konnte zwei Mal nach der Pause stark parieren, als Südkorea etwas zwingender wurde. Einen letztendlich abgepfiffenen Schuss von Son entschärfte er souverän. Im Nachfassen hielt er auch die beste Chance der Südkoreaner in der 84. Minute.

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KONRAD LAIMER

bis zur 78. Minute

Österreichs Fußballer des Jahres wirkte vor allem in den ersten 20 Minuten recht unsicher. In dieser Phase unterlief Laimer der eine oder andere Fehlpass, der glücklicherweise aber zu keinem Gegentor führte.

Während die rechte Seite bis zur Pause noch Probleme hatte, lief es danach besser. Der Bayern-Star wurde in der Halbzeit von der Rechtsverteidiger- auf die rechte Zehnerposition vorgezogen. In offensiverer Position hatte er gute Läufe, wurde aber kaum von seinen Mitspielern gefunden.

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PHILIPP LIENHART

bis zur 61. Minute, Gelb

Bis zu seiner Auswechslung mit den meisten Aktionen am Ball. Der Freiburg-Legionär übernahm etwas mehr vom Spielaufbau als sein Partner Friedl.

In der Luft gewann Lienhart vier seiner sechs Duelle. Negativ zu erwähnen ist eigentlich nur die unnötige Gelbe Karte, die er sich für einen Ellenbogencheck nach einem ÖFB-Standard abholte.

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MARCO FRIEDL

bis zur 61. Minute

Der Werder-Legionär hatte zwar etwas weniger Aufgaben im Spielaufbau als sein Partner in der Abwehrzentrale, gegen den Ball war Friedl allerdings der bessere.

Der Linksfuß verteidigte immer wieder gut nach vorne und war auch mit einigen Blocks zu Stelle.

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PHILLIPP MWENE

bis zur 78. Minute

Keine großen Highlights des Linksverteidigers, jedoch auch keine Fehler. Mwene ist eben nicht "flashy", hatte einen grundsoliden Auftritt.

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PAUL WANNER

bis zur 61. Minute

Wenn er am Ball war, strahlte er zwar Ruhe aus, wirklich lenken konnte der Neo-ÖFB-Kicker das Spiel im Gegensatz zu jenem am Freitag allerdings nicht. Defensiv war Wanners Auftritt in Ordnung.

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XAVER SCHLAGER

bis zur 78. Minute, Vorlage

Wohl der Mann des Spiels. Teilweise war der Rückkehrer als alleiniger Sechser im Aufbau unterwegs.

Gegen den Ball war Schlager aber auf alle Fälle der beste ÖFB-Kicker. Dazu kamen immer wieder gute Offensivaktionen, auch als Ballträger spielte er eine wichtige Rolle.

Nach 48 Minuten belohnte er sich für einen insgesamt guten Auftritt mit der Vorlage zum 1:0, indem der Bundesliga-Kicker aus der Drehung Sabitzer assistierte.

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PATRICK WIMMER

bis zur 46. Minute

Auf einer rechten Seite, die sich in Halbzeit eins insgesamt schwer tat, kam er kaum zu Offensivaktionen. Seine eigentlich große Stärke, das Dribbling, brachte er ebenso nicht auf den Rasen.

Trotzdem setzte er nach einer Pentz-Klärungsaktion gut nach, nur Kim Minjae verhinderte einen klaren Torabschluss.

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CHRISTOPH BAUMGARTNER

bis zur 78. Minute

Wie man es mittlerweile von "Baumi" gewohnt ist, trat er auch in diesem Spiel mit guten Aktionen gegen den Ball in Erscheinung.

Wenn es gerade in der ersten Hälfte mal halbwegs gefährlich wurde, war er meistens beteiligt. Der Leipziger versuchte mit Tiefenläufen immer wieder, die stabile Südkorea-Defensive auseinander zu ziehen.

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MARCEL SABITZER

bis zur 78. Minute, Tor

Gerade bis zur Pause noch mit einer ausbaufähigen Leistung (nur 1/4 Flanken angekommen). Und dennoch darf der ÖFB vor allem wegen "Sabi" über den 13. Heimsieg am Stück jubeln.

Bei seinem Goldtor machte der BVB-Kicker alles richtig, als er mit einer starken Direktabnahme ins Eck traf. Damit steht er bei 25 Toren in Rot-Weiß-Rot.

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MARKO ARNAUTOVIC

bis zur 61. Minute

Musste in der Anfangsphase sogar hinten aushelfen, als er nach einem Standard per Kopf klärte.

Vorne konnte sich Arnautovic allerdings wenig in Szene setzen. Nur bei einer Chance war er beteiligt, als er per Kopfballvorlage Baumgartner bediente.

In Laufduellen, etwa gegen Bayerns Kim Minjae, merkte man ihm durchaus das fehlende Tempo an. Auch deshalb trat der ÖFB-Star vorne quasi nicht in Erscheinung. Die ernüchternde Bilanz: Eine Ballaktion im Sechzehner in einer Stunde.

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STEFAN POSCH

Ab der 46. Minute

Wenige Minuten erst am Feld und schon leitete der Rechtsverteidiger das 1:0 ein. Nach einem guten Diagonallauf ins Zentrum fand er Schlager, der den Torschützen Sabitzer in Szene setzte.

Posch fiel auch danach immer wieder mit guten Szenen auf, vorne wie hinten.

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DAVID ALABA

ab der 61. Minute

Die Fähigkeiten des Kapitäns im Spielaufbau hat in Österreich ansonsten einfach niemand. Das stellte der Real-Star auch bei seiner Rückkehr unter Beweis.

Allerdings mit einem Haken: In der Nachspielzeit brachte Alaba Pentz mit einem riskanten Rückpass ordentlich in Handlungsnot, doch der Goalie entschärfte.

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NICOLAS SEIWALD

ab der 61. Minute

Ein seltenes Bild: Der ÖFB-Dauerbrenner kam gegen Südkorea tatsächlich nur von der Bank. In einer halben Stunde brachte Seiwald jeden seiner zehn Pässe an.

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MICHAEL SVOBODA

ab der 61. Minute

Machte es neben Alaba grundsolide. Der Venezia-Kapitän schaltete sich vereinzelt aber auch in die Offensive ein, wie bei seinem Energieanfall kurz nach seiner Einwechslung.

Die größte Chance für Südkorea verschuldete er mit einem heftigen Fehlpass an der Mittellinie aber ebenso - nicht zum ersten Mal in dieser Partie, dass Svoboda etwas zu riskant spielte.

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MICHAEL GREGORITSCH

ab der 61. Minute

Nur vier Ballaktionen weniger als beim 5:1-Sieg über Ghana, allerdings war der WM-Quali-Held diesmal weitaus ungefährlicher unterwegs.

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CARNEY CHUKWUEMEKA

ab der 78. Minute

für eine Bewertung zu kurz eingesetzt.

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SASA KALAJDZIC

ab der 78. Minute

für eine Bewertung zu kurz eingesetzt.

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ALEXANDER PRASS

ab der 78. Minute

für eine Bewertung zu kurz eingesetzt.

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ROMANO SCHMID

ab der 78. Minute

für eine Bewertung zu kurz eingesetzt.

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FLORIAN GRILLITSCH

ab der 78. Minute

für eine Bewertung zu kurz eingesetzt.

Diese ÖFB-Teamspieler debütierten bisher unter Rangnick

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