PATRICK PENTZ
90 Minuten
In der ersten Hälfte musste er kaum eingreifen. Zeigte sich aber sicher, wenn er mal gebraucht wurde. Nach einem kniffligen Kopfball-Rückpass von Laimer passte er gut auf, leitete damit sogar Wimmers Halbchance (41.) ein.
Pentz konnte zwei Mal nach der Pause stark parieren, als Südkorea etwas zwingender wurde. Einen letztendlich abgepfiffenen Schuss von Son entschärfte er souverän. Im Nachfassen hielt er auch die beste Chance der Südkoreaner in der 84. Minute.
KONRAD LAIMER
bis zur 78. Minute
Österreichs Fußballer des Jahres wirkte vor allem in den ersten 20 Minuten recht unsicher. In dieser Phase unterlief Laimer der eine oder andere Fehlpass, der glücklicherweise aber zu keinem Gegentor führte.
Während die rechte Seite bis zur Pause noch Probleme hatte, lief es danach besser. Der Bayern-Star wurde in der Halbzeit von der Rechtsverteidiger- auf die rechte Zehnerposition vorgezogen. In offensiverer Position hatte er gute Läufe, wurde aber kaum von seinen Mitspielern gefunden.
PHILIPP LIENHART
bis zur 61. Minute, Gelb
Bis zu seiner Auswechslung mit den meisten Aktionen am Ball. Der Freiburg-Legionär übernahm etwas mehr vom Spielaufbau als sein Partner Friedl.
In der Luft gewann Lienhart vier seiner sechs Duelle. Negativ zu erwähnen ist eigentlich nur die unnötige Gelbe Karte, die er sich für einen Ellenbogencheck nach einem ÖFB-Standard abholte.
MARCO FRIEDL
bis zur 61. Minute
Der Werder-Legionär hatte zwar etwas weniger Aufgaben im Spielaufbau als sein Partner in der Abwehrzentrale, gegen den Ball war Friedl allerdings der bessere.
Der Linksfuß verteidigte immer wieder gut nach vorne und war auch mit einigen Blocks zu Stelle.
PHILLIPP MWENE
bis zur 78. Minute
Keine großen Highlights des Linksverteidigers, jedoch auch keine Fehler. Mwene ist eben nicht "flashy", hatte einen grundsoliden Auftritt.
PAUL WANNER
bis zur 61. Minute
Wenn er am Ball war, strahlte er zwar Ruhe aus, wirklich lenken konnte der Neo-ÖFB-Kicker das Spiel im Gegensatz zu jenem am Freitag allerdings nicht. Defensiv war Wanners Auftritt in Ordnung.
XAVER SCHLAGER
bis zur 78. Minute, Vorlage
Wohl der Mann des Spiels. Teilweise war der Rückkehrer als alleiniger Sechser im Aufbau unterwegs.
Gegen den Ball war Schlager aber auf alle Fälle der beste ÖFB-Kicker. Dazu kamen immer wieder gute Offensivaktionen, auch als Ballträger spielte er eine wichtige Rolle.
Nach 48 Minuten belohnte er sich für einen insgesamt guten Auftritt mit der Vorlage zum 1:0, indem der Bundesliga-Kicker aus der Drehung Sabitzer assistierte.
PATRICK WIMMER
bis zur 46. Minute
Auf einer rechten Seite, die sich in Halbzeit eins insgesamt schwer tat, kam er kaum zu Offensivaktionen. Seine eigentlich große Stärke, das Dribbling, brachte er ebenso nicht auf den Rasen.
Trotzdem setzte er nach einer Pentz-Klärungsaktion gut nach, nur Kim Minjae verhinderte einen klaren Torabschluss.
CHRISTOPH BAUMGARTNER
bis zur 78. Minute
Wie man es mittlerweile von "Baumi" gewohnt ist, trat er auch in diesem Spiel mit guten Aktionen gegen den Ball in Erscheinung.
Wenn es gerade in der ersten Hälfte mal halbwegs gefährlich wurde, war er meistens beteiligt. Der Leipziger versuchte mit Tiefenläufen immer wieder, die stabile Südkorea-Defensive auseinander zu ziehen.
MARCEL SABITZER
bis zur 78. Minute, Tor
Gerade bis zur Pause noch mit einer ausbaufähigen Leistung (nur 1/4 Flanken angekommen). Und dennoch darf der ÖFB vor allem wegen "Sabi" über den 13. Heimsieg am Stück jubeln.
Bei seinem Goldtor machte der BVB-Kicker alles richtig, als er mit einer starken Direktabnahme ins Eck traf. Damit steht er bei 25 Toren in Rot-Weiß-Rot.
MARKO ARNAUTOVIC
bis zur 61. Minute
Musste in der Anfangsphase sogar hinten aushelfen, als er nach einem Standard per Kopf klärte.
Vorne konnte sich Arnautovic allerdings wenig in Szene setzen. Nur bei einer Chance war er beteiligt, als er per Kopfballvorlage Baumgartner bediente.
In Laufduellen, etwa gegen Bayerns Kim Minjae, merkte man ihm durchaus das fehlende Tempo an. Auch deshalb trat der ÖFB-Star vorne quasi nicht in Erscheinung. Die ernüchternde Bilanz: Eine Ballaktion im Sechzehner in einer Stunde.
STEFAN POSCH
Ab der 46. Minute
Wenige Minuten erst am Feld und schon leitete der Rechtsverteidiger das 1:0 ein. Nach einem guten Diagonallauf ins Zentrum fand er Schlager, der den Torschützen Sabitzer in Szene setzte.
Posch fiel auch danach immer wieder mit guten Szenen auf, vorne wie hinten.
DAVID ALABA
ab der 61. Minute
Die Fähigkeiten des Kapitäns im Spielaufbau hat in Österreich ansonsten einfach niemand. Das stellte der Real-Star auch bei seiner Rückkehr unter Beweis.
Allerdings mit einem Haken: In der Nachspielzeit brachte Alaba Pentz mit einem riskanten Rückpass ordentlich in Handlungsnot, doch der Goalie entschärfte.
NICOLAS SEIWALD
ab der 61. Minute
Ein seltenes Bild: Der ÖFB-Dauerbrenner kam gegen Südkorea tatsächlich nur von der Bank. In einer halben Stunde brachte Seiwald jeden seiner zehn Pässe an.
MICHAEL SVOBODA
ab der 61. Minute
Machte es neben Alaba grundsolide. Der Venezia-Kapitän schaltete sich vereinzelt aber auch in die Offensive ein, wie bei seinem Energieanfall kurz nach seiner Einwechslung.
Die größte Chance für Südkorea verschuldete er mit einem heftigen Fehlpass an der Mittellinie aber ebenso - nicht zum ersten Mal in dieser Partie, dass Svoboda etwas zu riskant spielte.
MICHAEL GREGORITSCH
ab der 61. Minute
Nur vier Ballaktionen weniger als beim 5:1-Sieg über Ghana, allerdings war der WM-Quali-Held diesmal weitaus ungefährlicher unterwegs.
CARNEY CHUKWUEMEKA
ab der 78. Minute
für eine Bewertung zu kurz eingesetzt.
SASA KALAJDZIC
ab der 78. Minute
für eine Bewertung zu kurz eingesetzt.
ALEXANDER PRASS
ab der 78. Minute
für eine Bewertung zu kurz eingesetzt.
ROMANO SCHMID
ab der 78. Minute
für eine Bewertung zu kurz eingesetzt.
FLORIAN GRILLITSCH
ab der 78. Minute
für eine Bewertung zu kurz eingesetzt.