ALEXANDER SCHLAGER
bis zur 46. Minute
Der Torhüter von Red Bull Salzburg hatte in den ersten 45 Minuten relativ wenig zu tun. Auszeichnen musste er sich kein einziges Mal. Ansonsten mit Ball sehr sicher. Ein ordentlicher Auftritt der etatmäßigen Nummer eins im ÖFB-Team.
STEFAN POSCH
90 Minuten, Gelb
Defensiv hatte der Bologna-Legionär mit Manchester-City-Star Antoine Semenyo den vermutlich härtesten Gegenspieler, verteidigte aber alles souverän weg. Offensiv versuchte er sich immer wieder einzubauen, der große Output blieb aber aus. Passquote ebenfalls ausbaufähig. Nach Seitenwechsel mit einer Steigerung, zuerst scheiterte er noch im eins gegen eins, dann traf er nach einer Ecke selbst.
KEVIN DANSO
bis zur 46. Minute
Der Innenverteidiger holte den Elfmeter zum Führungstreffer mit einem guten Offensivlauf heraus. Ansonsten in der Defensive nicht so sattelfest wie gewohnt. Leistete sich zweimal Aussetzer, die einmal von Marco Friedl und einmal von Nicolas Seiwald ausgebügelt werden mussten.
MARCO FRIEDL
bis zur 61. Minute
Sein Nebenmann lieferte einen blitzsauberen Auftritt ab. Mit Ball stark und auch in den Zweikämpfen kompromisslos. Der Bremen-Kapitän konnte in der ohnehin umkämpften Innenverteidigung auf sich aufmerksam machen.
PHILIPP MWENE
bis zur 46. Minute
Solide, mehr aber auch nicht. Der Mainz-Kicker schaltete sich zwar immer wieder vorne mit ein, seine Flanken fanden jedoch selten die Mitspieler.
FLORIAN GRILLITSCH
bis zur 46. Minute
Der Portugal-Legionär lieferte genau das, was von ihm erwartet wird. Sicherheit im Spiel mit dem Ball, eine gute Passquote und die nötige Übersicht im Aufbau. Hatte zudem die meisten Ballkontakte in der ersten Hälfte. Rettete außerdem einmal als letzter Mann mit einer starken Grätsche.
NICOLAS SEIWALD
90 Minuten
Das Herz des ÖFB-Teams knüpfte nahtlos an seine guten Leistungen bei RB Leipzig an. Wie immer wichtig im Gegenpressing und im Spielaufbau. Bügelte zudem einmal einen Fehler von Kevin Danso als letzter Mann aus. Krönte seine Leistung in der Schlussphase mit seinem sehenswerten ersten Länderspiel-Treffer.
CHRISTOPH BAUMGARTNER
bis zur 61. Minute
"Baumi" wie immer viel unterwegs. Der Leipzig-Spieler versuchte, viel zu initiieren. Zudem ein sehr guter Kopfball, der den Weg jedoch nicht ins Tor fand. Bereitete zudem nach Seitenwechsel eine Topchance von Stefan Posch vor.
MARCEL SABITZER
90 Minuten
Der Kapitän erzielte vom Punkt den Führungstreffer für das ÖFB-Team. Probierte immer wieder viel über seine linke Seite, bereitete zudem den Kopfball von Baumgartner mustergültig vor. Nach Seitenwechsel lieferte er den Assist zum 2:0 durch Gregoritsch und dem 4:1 durch Debütant Chukwuemeka.
ROMANO SCHMID
bis zur 46. Minute
In der Anfangsphase der beste Österreicher, sehr aktiv sowohl im Pressing als auch mit Ball. Leitete zudem den Elfmeter mit einem starken Ball in die Tiefe ein. Danach etwas abgetaucht und mit weniger Ballberührungen.
MICHAEL GREGORITSCH
bis zur 61. Minute
Tor und Vorlage und das mit nur 14 Ballkontakten. Der Stürmer hatte einen schweren Stand als Solo-Spitze. War aber wie immer da, wenn er gebraucht wurde. Erzielte das 2:0 nach Sabitzer-Vorarbeit und bereitete den dritten Treffer durch Stefan Posch per Kopf vor.
FLORIAN WIEGELE
ab der 46. Minute
Solides Debüt für den Torhüter. Beim einzigen Gegentor konnte er nichts machen.
PATRICK WIMMER
ab der 46. Minute
Wie immer engagiert und viel unterwegs. Jedoch mit weniger Durchschlagskraft. Holte sich zudem bei einem Zweikampf eine blutige Nase ab.
ALEXANDER PRASS
ab der 46. Minute
Offensiv hui, defensiv pfui. Der Hoffenheim-Legionär mit einer durchschnittlichen Leistung, Highlights gab es nur im Spiel nach vorne.
PHILIPP LIENHART
ab der 46. Minute
Dem Freiburg-Legionär war die längere Verletzungspause anzumerken. War beim Gegentor zu passiv und kam so nicht in den Zweikampf.
PAUL WANNER
ab der 46. Minute
Starker Einstand von der "Neuerwerbung". Von Beginn an sehr engagiert und mit klugen Pässen. Leitete zudem das 3:0 durch Posch mit seiner Ecke ein. Zeigte auf der Doppelsechs eine mehr als ansprechende Leistung. Kategorie: Macht Lust auf mehr.
CARNEY CHUKWUEMEKA
ab der 61. Minute
Ähnlich wie bei Wanner ein perfektes Debüt für den Dortmund-Legionär. Leitete das 4:1 selbst ein und schloss eiskalt unter die Latte ab.
MARKO ARNAUTOVIC
ab der 61. Minute
Wie immer mit viel Spielfreude. Leider ging ihm offensiv nicht viel auf.
MICHAEL SVOBODA
ab der 61. Minute
Solider Auftritt vom Innenverteidiger, mehr aber auch nicht.
SASA KALAJDZIC
ab der 80. Minute
Zu kurz eingesetzt.
DAVID AFFENGRUBER
ab der 80. Minute
Zu kurz eingesetzt.