In der Innenverteidigung ist gut möglich, dass David Alaba kein drittes Spiel in so kurzer Zeit absolvieren muss, um dann in einem möglichen Sechzehntelfinale wieder voll da zu sein.
Ein Duo aus dem Trio Philipp Lienhart, Kevin Danso und Marco Friedl erscheint sinnvoll. Wenn Rangnick gegen spielstarke Algerier viel Wert auf den Spielaufbau legt, werden wohl Friedl als Linksfuß und Lienhart rechts den Vorzug bekommen.
Wer spielt neben Seiwald?
In der defensiven Mittelfeld-Zentrale ist Nicolas Seiwald wie immer gesetzt. Neben ihm ist Xaver Schlager die logische Lösung, doch auch Laimer oder Paul Wanner sind ein Thema.
Marcel Sabitzer als linker Zehner steht nicht zur Diskussion. Auf der rechten Seite erhielt bis jetzt stets Romano Schmid den Vorzug, eventuell darf sich diesmal Patrick Wimmer versuchen.
Die Zehner-Frage
Die Baumgartner-Rolle hinter der Spitze ist eine der zentralen Fragen dieser WM. Laimer war gegen Jordanien dran – wenn Rangnick gegen die für ihren gepflegten Spielaufbau bekannten Algerier wieder auf intensives Pressing setzt, wäre er wohl die bevorzugte Variante.
Geht es mehr um spielerische Lösungen, ist Paul Wanner ein heißer Kandidat. Doch auch Carney Chukwuemeka darf sich Hoffnungen auf einen Startplatz machen, hat als Joker seine Sache bisher gut gemacht.
Wer stürmt?
An vorderster Front ist alles offen. Marko Arnautovic traut der Teamchef keine 90 Minuten zu, auch Sasa Kalajdzic hat mit der hohen Intensität gegen Jordanien so seine Probleme gehabt.
Michael Gregoritsch war gegen Argentinien gegen den Ball sehr gut unterwegs, im Spiel mit dem Ball hielt sich sein Impact aber in Grenzen.
Rangnick erwartet jedenfalls "einen spielstarken Gegner, der uns aber auch körperlich vor bestimmte Aufgaben stellen wird".