Pöltl traut ÖFB-Team bei WM einiges zu
Österreichs Basketball-Star glaubt an eine erfolgreiche Weltmeisterschaft der Rangnick-Elf. Besonders in K.o.-Spielen sieht Jakob Pöltl Chancen für eine Überraschung.
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Jakob Pöltl blickt der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 mit Optimismus entgegen – zumindest aus österreichischer Sicht.
Der NBA-Profi der Toronto Raptors verfolgte Anfang Juni die Generalprobe des ÖFB-Teams gegen Tunesien (1:0) und traut der Mannschaft von Teamchef Ralf Rangnick einiges zu.
"Es war jetzt nicht die beste Partie, die ich gesehen habe, aber ich traue ihnen grundsätzlich einiges zu", sagte Pöltl bei einem Heimatbesuch in Wien. "Ich glaube, dass sie das Zeug dazu haben, bei der WM auch ein bisschen aufzuzeigen."
"Eher schwerere Gruppe"
Mit Jordanien, Argentinien und Algerien wartet auf Österreich allerdings eine anspruchsvolle Vorrundengruppe. Zum WM-Spielplan >>>
Pöltl sprach deshalb von einer "eher schwereren Gruppe", hofft aber dennoch auf den Aufstieg in die K.-o.-Phase. "Ich hoffe, dass sie die Gruppe überstehen. In den K.-o.-Spielen kann dann viel passieren."
Der 30-Jährige weiß aus seiner eigenen Karriere, wie wichtig mentale Stärke in Turnierformaten sein kann. Während in der NBA meist Best-of-seven-Serien über Aufstieg oder Ausscheiden entscheiden, geht es in College-Turnieren oft um alles oder nichts.
Pöltl nennt Erfolgsrezept
Gerade deshalb sieht der Wiener einen entscheidenden Faktor für einen erfolgreichen WM-Verlauf. "Mentale Stärke ist umso wichtiger, wenn es in einem Spiel um alles geht", betont Pöltl.
Aus seiner Sicht sollte das ÖFB-Team dabei vor allem auf die eigenen Stärken vertrauen.
"Da jetzt versuchen neue Sachen zu erfinden, bringt oft nichts. Es geht darum, seiner Linie treu zu bleiben, nochmal mental alles zu geben – und dann auch im richtigen Moment das nötige Glück zu haben."
Scherzhafter Weltmeister-Tipp
Auf die Frage nach seinem Weltmeister-Tipp nennt Pöltl zunächst augenzwinkernd Österreich, ehe er sich doch für Frankreich entscheidet.
Die WM wird der Basketball-Star trotz seiner Wahlheimat Toronto allerdings aus einiger Entfernung verfolgen. Von der Vorfreude auf das Turnier habe er zuletzt bei seinem Aufenthalt in Wien sogar mehr mitbekommen als in Kanada.
Dem ÖFB-Team drückt Pöltl dennoch die Daumen – und traut der Rangnick-Elf durchaus zu, bei der Weltmeisterschaft für Schlagzeilen zu sorgen.