Arnautovic lebt mit "Hatern" - Stoke wundert ihn

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Der Einstand bei seinem neuen Arbeitgeber West Ham ist für Marko Arnautovic nicht nach Wunsch verlaufen.

Das Team aus London steht in der Premier League immer noch ohne Punkt da, der um 27,9 Millionen Euro verpflichtete ÖFB-Star selbst flog in der 2. Runde gegen Southampton mit einer Roten Karte vom Platz.

Ob die Rekordablöse in diesem Zusammenhang für zusätzlichen Druck gesorgt und Übermotivation ausgelöst hat?

Arnautovic kann sich dieser Theorie nicht anschließen: "Du hast immer 'Hater'! Die wirst du dein ganzen Leben lang haben. Auch die Besten der Besten haben das, so ist es nun mal im Fußball-Geschäft. Aber ich weiß mit Druck umzugehen. Ich spüre das nicht."

Er würde immer versuchen, seiner Mannschaft zu helfen: "Aber selbst wenn du ein überragendes Spiel machst, zwei, drei Tore schießt und ein paar auflegst, hast du immer noch ein, zwei, drei, vier oder fünf Neider. Das wird es immer geben. Deswegen habe ich das längst abgehakt. Ich konzentriere mich nur auf den Fußball und nicht darauf, was irgendwelche Leute sagen, schreiben und meinen, weil es eh nichts bringt."

Verwunderung wegen Stoke

Dass die Nachrede bei seinem Ex-Verein Stoke City nicht die freundlichste ist, hat Arnautovic aber sehr wohl registriert und zeigt sich deshalb bei seinem ÖFB-Medientermin vor dem Gastspiel in Wales verwundert:

"Es ist normal, dass Stoke sauer ist. Aber ich kann eine Sache nicht verstehen: Ich bin längst weg und man redet immer noch von mir."

Marko Arnautovic

"Es ist normal, dass Stoke sauer ist. Aber ich kann eine Sache nicht verstehen: Ich bin längst weg und man redet immer noch von mir. Das heißt, denen tut es weh, deswegen haben sie auch diesen Hass. Aber so ist nun einmal das Fußball-Geschäft."

Kritiker, die einwenden, dass der Wechsel von Stoke zu West Ham kein großer Fortschritt gewesen sei, versucht der 28-Jährige wiefolgt zu widerlegen: "West Ham hat mir ein gutes Gefühl gegeben. Ich habe vollestes Vertrauen in die Mannschaft, sehe da viel Qualität. Der Trainer hat mir ein gutes Gefühl gegeben, deswegen habe ich mich so entschieden."

"Es hat auch keiner verstanden, warum Neymar zu Paris Saint-Germain geht, wenn er schon bei Barcelona war. Es ist halt einmal so! Wenn sich einer entscheidet, weil er bei einer anderen Mannschaft ein besseres Gefühl hat, dann tut er das auch. Genau so habe ich dort ein besseres Gefühl gehabt. Ich bereue auch nichts - im Gegenteil. Es geht auch nicht darum, wer den besseren Namen hat. Ich habe viel Qualität gesehen und bin noch immer überzeugt davon."

Harte Tage nach dem Ausschluss

Aufgrund seiner Sperre kann Arnautovic derzeit seine Qualität nicht in London präsentieren. "Wenn er aufrecht steht, erwische ich ihn nicht dort, wo ich ihn erwischt habe. Es war unglücklich, aber es ist passiert", meint Arnautovic zur Roten Karte.

Inzwischen habe er diese Szene abgehakt: "In den ersten Stunden und Tagen war es natürlich hart für mich, weil ich neu dabei war und mich gleich beweisen wollte. Vor der Roten Karte habe ich auch zwei Hundertprozentige vergeben. Aber ich komme mit dieser Situation klar, bin vollfit und bereit für die zwei Spiele im Nationalteam."

Das Video der Roten Karte gegen Southampton:





Textquelle: © LAOLA1.at

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