Österreich Österreich AUT
Jordanien Jordanien JOR
Endstand
3:1
1:0 , 2:1
NEWS

Großer Schritt ist gemacht! "Sind sehr erleichtert"

Das ÖFB-Team fährt gegen ein "stärker als erwartetes" Jordanien drei ganz wichtige Zähler ein und legt damit den Grundstein für den Aufstieg.

In den Tagen vor dem Spiel wurden ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick und seine Spieler nicht müde, vor Jordanien zu warnen.

Nach dem 3:1-Sieg zum WM-Auftakt (Spielbericht>>>) geben sich alle aber dann doch ein wenig überrascht.

"Für uns stand mehr auf dem Spiel als für Jordanien. Das hat man denen auch angemerkt. Die sind um ihr Leben gelaufen. Ich habe sie stark erwartet, aber sie haben stärker gespielt, als wir erwartet haben", sagt der Teamchef.

Auch Romano Schmid erklärt, das Spiel sei "noch schwerer" gewesen, als erwartet.

Große Erleichterung

Letztendlich ist es aber gut ausgegangen, der Sieg wurde eingefahren. "Wir sind alle sehr erleichtert", atmet David Alaba durch.

"Das Spiel hat wieder gezeigt, dass wir die Fähigkeit haben, zu leiden, durchzuhalten und auf das zu vertrauen, was in uns steckt", erklärt Alexander Schlager.

"Weitermachen, weitermachen, weitermachen"

Tatsächlich war es über weite Strecken nicht gerade die beste ÖFB-Partie der Ära Rangnick. Nach einer guten Anfangsphase hatten die Österreicher mit den gefährlichen Kontern der Jordanier zu kämpfen. Der zwischenzeitliche Ausgleich war nicht unverdient.

"Es ist nicht alles in unsere Richtung gelaufen in dem Spiel, und wir haben trotzdem immer versucht, weiterzumachen, weiterzumachen, weiterzumachen", beschreibt Konrad Laimer das Mindset dieses Teams.

Als dann auch noch das vermeintliche 2:1 durch Marko Arnautovic wegen eines Handspiels aberkannt wurde, hätte die Partie gut und gerne kippen können.

Rangnick: "Ein ganz wichtiger Schritt"

Tat sie aber nicht, weil nach einer ewig langen Wartezeit auf den VAR und der unmittelbar darauf folgenden Cooling Break praktisch in der nächsten Aktion aus einem Corner dann doch das 2:1 fiel.

"Nach dem 1:1 hat man schon gemerkt, dass das ein Wirkungstreffer war. Dann kam das Tor, das nicht gegeben wird. Dann im nächsten Eckball direkt ein Tor zu machen, war schon richtig gut", freut sich Rangnick.

Der Teamchef nimmt zufrieden zur Kenntnis: "Das war enorm wichtig, ein ganz wichtiger Schritt."

Wie gut kennst du Marko Arnautovic?

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