Foda-Verständnis für Wutrede von Andreas Herzog

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Happy Birthday Andreas Herzog zum 51. Geburtstag!

Einen Tag vor seinem Ehrentag war Österreichs Rekordinternationaler in seiner Funktion als Teamchef von Israel angesichts der bitteren 2:3-Last-Miute-Niederlage in Slowenien alles andere als happy.

Nach der Pleite ließ der Wiener seinem Frust in einer Wutrede freien Lauf. ÖFB-Coach Franco Foda zeigt Verständnis für die Reaktion seines Teamchef-Kollegen und Gruppen-Gegners in der EM-Qualifikaton:

"Ich habe das Interview selbst noch nicht gesehen, aber natürlich schon davon gehört. Das gehört halt auch dazu. Früher war ich auch sehr emotional. Heutzutage gehe ich die Sache nach einem Spiel doch schon etwas ruhiger an. Ich glaube, es ist immer wichtig, nach dem Schlusspfiff kurz abzuschalten und runterzukommen, um dann die richtigen Antworten zu geben."

Dass Herzog sauer ist, kann der 53-Jährige nachvollziehen: "Für Israel ging es um sehr viel. Sie sind nach wie vor voll dabei, aber mit dem Punktgewinn wäre die Ausgangssituation sicher noch besser gewesen."

Tränen in der Kabine

Laut Medienberichten soll Herzog nicht nur vor dem TV-Mikrofon die Beherrschung verloren haben, sondern auch in der Kabine derart harte Worte gefunden haben, dass Spieler sogar geweint hätten.

Wie israelische Medien berichteten, soll Herzog aus Wut gegen Flaschen und einen Tisch getreten haben. Seine Spieler seien naiv, würden dumme Fehler machen und würden so nie etwas erreichen, soll Herzog gebrüllt haben.

Israel ist weiter Vierter in der Tabelle, punktgleich mit dem Fünften Nordmazedonien. Fünf Zähler fehlen auf Polen, drei auf Slowenien und zwei auf die ÖFB-Auswahl, gegen die es am 10. Oktober in Wien geht.

Die Israelis hoffen auf ihre erste Teilnahme an einem großen Turnier seit 1970. Nach Angaben israelischer Medien will der Verband trotz der jüngsten Niederlage mit Herzog weiterarbeiten.

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Die Wutrede von Andreas Herzog:

Highlights: Die vielen ÖFB-Chancen gegen Polen!

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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