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Chukwuemeka: "Das ist nur der Anfang"

Warum der ÖFB-"Neuzugang" gegen Südkorea Gänsehaut hatte, welches Lied er vor der Mannschaft gesungen hat und wie es um den Deutschkurs steht.

Chukwuemeka: "Das ist nur der Anfang" Foto: © GEPA

"Eine unglaubliche Woche! Daran werde ich noch lange denken", sagt Carney Chukwuemeka.

Der 22-Jährige hat sich vor wenigen Wochen entschieden, für die österreichische Nationalmannschaft aufzulaufen.

Ein Traumstart

Bei den Siegen gegen Ghana (5:1) und Südkorea (1:0) hat er jeweils als Einwechselspieler seine ersten 41 Länderspielminuten gesammelt und bei seinem Debüt auch ein Tor bejubelt.

"Das ist nur der Anfang für mich. Aber es war der bestmögliche Start", freut sich der Dortmund-Legionär.

Die liebe ÖFB-Familie

Dass sowohl er als auch Paul Wanner sich rasch im eingeschworenen ÖFB-Haufen eingefunden haben, wurde im Rahmen des Lehrgangs schon mehrmals betont.

Chukwuemeka bestätigt: "Das ist wie eine Familie. Ich habe mich sehr willkommen gefühlt."

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Sein Einstands-Lied

Und wie es eben Tradition ist, musste der gebürtige Wiener zwischen den beiden Spielen vor versammelter Mannschaft ein Lied trällern.

Der Offensivspieler entschied sich für "Close Friends" von Lil Baby. "Alle haben gesagt, dass ich ziemlich gut war", grinst er.

Fans sorgen für Gänsehaut

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Gegen Ghana bejubelte Chukwuemeka sein erstes ÖFB-Tor
Foto: ©GEPA

Nicht nur die Mannschaft, auch die Fans haben den "Neuzugang" schnurstracks ins Herz geschlossen. Bei seiner Einwechslung gegen Südkorea brandete großer Jubel auf.

"Ich hatte Gänsehaut. Das hat sich richtig gut angefühlt, hat mir noch mehr Energie gegeben", strahlt der BVB-Profi.

Eine kuriose Statistik

Zuletzt wurde die kuriose Statistik verbreitet, dass der zweifache ÖFB-Teamspieler in seiner gesamten Profi-Karriere in fast 100 Spielen noch nie durchgespielt hat.

Er winkt ab: "Das macht mir keine Sorgen. Ich hatte einige Verletzungen, war in einigen Spielen nicht ganz fit."

Die Sache mit dem Deutschkurs

Auch der Umstand, dass der in England aufgewachsene Kicker praktisch kein Deutsch spricht, war Thema. Teamchef Ralf Rangnick zeigte sich überrascht, dass die Dortmunder Chukwuemeka nicht zu einem Deutsch-Kurs verpflichtet hätten.

Der BVB wiederum soll die Aussagen des Trainers mit Verwunderung aufgenommen haben.

Chukwuemeka ist jedenfalls motiviert, die Sprache zu lernen. Er sagt: "Ich denke nicht, dass das nicht der Fehler des Klubs ist. Ich muss da Verantwortung übernehmen."

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