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Ablenkung vom Fußball
Ralf Rangnick achtet darauf, dass sich seine ÖFB-Kicker auch anderweitig beschäftigen. Möglichkeiten gibt und gab es viele.
Seit mehr als zwei Wochen sind die ÖFB-Kicker inzwischen schon in den USA.
Wer sich da tagein, tagaus voll und ganz auf den Fußball konzentriert, riskiert schnell einen Lagerkoller.
Das weiß auch Ralf Rangnick. Dem ÖFB-Teamchef ist wichtig, dass seine Schützlinge Zwischendurch auch den Kopf frei bekommen.
Vor dem Jordanien-Match war deswegen insgesamt sogar etwas mehr als ein freier Tag angesagt. David Alaba und Co. reisten mit "Uber" von Santa Barbara in das rund zwei Stunden entfernte Los Angeles.
Einige von ihnen übernachteten auch dort, ehe sie sich am nächsten Morgen wieder auf ins Basecamp machten.
Nach dem 3:1-Sieg gegen Jordanien war dann wieder ein freier Tag angesagt. Diesmal blieben die Spieler in Santa Barbara – viele werden von Teilen ihrer Familie begleitet, da war jede Menge Quality Time angesagt.
Im beschaulichen Städtchen nördlich von der Metropole Los Angeles können Marko Arnautovic und Co. unbehelligt durch die Straßen flanieren, erkannt werden sie nicht.
Wer auch in seiner Freizeit lieber Grün unter den Füßen hat, wird mit den zwei 18-Loch-Golfplätzen im Teamhotel Ritz Carlton Bacara glücklich.
Und das sind nicht wenige. Von Michael Gregoritsch über Alexander Schlager bis hin zu Patrick Wimmer und Patrick Pentz gibt es jede Menge Teamspieler, die sehr viel Zeit aufwenden, um ihre Golf-Skills zu verbessern.
"Das hat eine Dynamik angenommen, wir spielen bei jedem Lehrgang einen internen Ryder Cup aus. Man ist mit Freunden in der Natur, kann tratschen, bewegt sich. Es ist wie eine Sucht, da kommt bei uns das Wettkampf-Gen durch", berichtet Gregoritsch.
Und auch sonst sind gemeinschaftliche Freizeitaktivitäten angesagt – Kartenspielen, Tischtennis, Darts, etc.