NEWS

Arnautovic: "Es war ein Rollercoaster"

Marko Arnautovic freut sich über sein Tor, aber nicht über das frühe Aufstehen. Außerdem verrät er, was er über Messi denkt.

Arnautovic: "Es war ein Rollercoaster" Foto: © GEPA

Marko Arnautovic ist gut aufgelegt.

Das war in den vergangenen Tagen nicht immer so. Etwa am Samstag, als er erfuhr, dass er gegen Jordanien nicht in der Startelf stehen werde.

"Ein bisschen beleidigt und sauer"

"Es war ein Rollercoaster. Ihr wisst, dass ich immer spielen will. Ich habe die Entscheidung akzeptiert. Aber am Anfang bin ich schon ein bisschen beleidigt und sauer. Aber es ist wichtig, von der Bank den anderen ein gutes Gefühl zu geben", berichtet er.

Letztendlich hatte der Abend in Santa Clara dann aber ein Happy End für Österreichs Rekord-Teamspieler und -Torschützen parat. Nach einem aberkannten Treffer verwandelte er in der Nachspielzeit einen Elfmeter.

"Ich bin sehr, sehr glücklich, dass ich das Tor gemacht habe", sagt der 37-Jährige.

Probleme mit der Uhrzeit

Ob er gegen Argentinien (von Anfang an) spielen wird, ist noch unklar.

Fakt ist jedenfalls, dass die Anstoßzeit von 12 Uhr (Ortszeit) nicht gerade die präferierte Uhrzeit des Wieners ist. Zumal die Zeitverschiebung von Kalifornien, wo das Basecamp des ÖFB-Teams ist, nach Texas zwei Stunden beträgt, es also eigentlich 10 Uhr vormittags sein wird.

"Ich bin einer, den darfst du in der Früh nicht anreden. Das wird sich nie ändern. Ich muss halt schauen, dass ich um 6 Uhr aufstehe, um bereit zu sein", grinst er.

"Messi ist der Größte aller Zeiten. Es wird nie einen Größeren geben."

Über Lionel Messi verliert der 134-fache Internationale gar nicht viele Worte: "Er ist der Größte aller Zeiten. Es wird nie einen Größeren geben."

Kein Sparringpartner

Arnautovic will den Fokus aber gar nicht so sehr auf den Gegner - "eine der größten Nationen, wenn nicht die größte" - legen.

"Wir müssen auf uns schauen. Wir fliegen nicht nach Dallas, um ein Sparringpartner zu sein", sagt der Stürmer.

"Nicht mein größtes Spiel"

Wie er das bevorstehende Duell mit dem amtierenden Weltmeister einordne?

"Ich glaube nicht, dass es mein größtes Spiel ist. Es ist ein großes und wichtiges Spiel, aber das sind alle Spiele bei der WM", erklärt Arnautovic.

Wanner schwärmt

Und dann darf sich der älteste Kaderspieler auch noch eine Lobeshymne vom jüngsten, Paul Wanner, abholen.

"Man kann sehr viel lernen. Er hat in seiner Karriere schon viel erlebt. Man kann als Mensch viel von ihm mitnehmen. Er ist eine große Persönlichkeit. Er ist ein super Charakter, tut jedem gut und hilft auch jedem einzelnen von uns", sagt Wanner.

ÖFB-Team bei der WM - alle News und Infos >>>

Kommentare