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Sturm: Nicht vollends zufrieden, aber...

Der SK Sturm steht nach einem souveränen 3:0 bei Seekirchen in Runde zwei des UNIQA ÖFB-Cups. Der Anspruch sei, jedes Spiel zu gewinnen.

Sturm: Nicht vollends zufrieden, aber... Foto: © GEPA

Dank des 3:0-Erfolgs beim SV Seekirchen steht der SK Sturm Graz souverän in der zweiten Runde des UNIQA ÖFB-Cups (Zum Spielbericht >>>).

Trainer Fabio Ingolitsch sieht darin einen wichtigen Baustein für die Saison. Sein Team habe auch gegen einen Regionalligisten nie den Anspruch verloren, das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen.

"Unsere Pflicht erfüllt"

Dass sich seine Mannschaft lange schwertat, überrascht Ingolitsch im Interview nach dem Spiel bei "Puls 4" nicht.

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Die Pflicht wurde erfüllt
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"So ein Cupspiel ist immer harte Arbeit", erklärt der Sturm-Coach und zollt Seekirchen Respekt für den beherzten Auftritt. Entscheidend sei gewesen, geduldig zu bleiben und im richtigen Moment zuzuschlagen.

"Wir haben unsere Pflicht erfüllt", lautet sein Fazit.

Der Konkurrenzkampf zahlt sich aus

Dass mit Simon Seidl ausgerechnet einer der Neuzugänge den Bann bricht, passt ins Bild.

Für Ingolitsch ist der Treffer kein Zufall. Die Sommer-Zugänge hätten bereits in der gesamten Vorbereitung bewiesen, dass sie der Mannschaft helfen können. Der größere Konkurrenzkampf innerhalb des Kaders mache Sturm insgesamt stärker.

Auch Seidl selbst ordnet seinen Premierentreffer nüchtern ein. "Der Gegner haut alles rein. Da ist es nie einfach." Umso wichtiger sei gewesen, nach dem Führungstor konsequent nachzulegen.

Keine Zufriedenheit trotz 3:0

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Hat Sturm die letzte Konsequenz vermissen lassen?
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Obwohl Sturm letztlich ungefährdet gewinnt, hätte sich Ingolitsch in der Schlussphase noch mehr Konsequenz gewünscht. Seine Mannschaft sei im Ballbesitz nicht immer sauber genug gewesen und hätte noch gieriger auf weitere Treffer gehen können.

Genau dieser Anspruch zeichnet die Grazer derzeit aus: Ein Sieg allein reicht nicht, die Leistung soll ebenfalls stimmen.

Grazer voller Selbstvertrauen: "Wir sind Sturm!"

Von Meisterschaft oder Cup-Titel will bei Sturm dennoch niemand sprechen.

"Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen", sagt Seidl. Natürlich wolle der Verein Titel gewinnen, doch der Weg dorthin führe nur über konstante Leistungen und die richtige Mentalität.

Diese Einstellung zeigte Sturm auch in Seekirchen. Ebenso will man diese Mentalität auch im Rückspiel der Champions-League-Qualifikation in Edinburgh kommenden Dienstag (ab 20:45 im LIVE-TICKER >>>) auf den Platz bringen.

"Es ist erst Halbzeit", sagt etwa Ryan Fosso, der seine Mannschaft gegen Seekirchen erstmals als Kapitän aufs Feld führte.

Dass er im Hinspiel gegen die Hearts gespielt hat, scheint der kamerunische Nationalspieler sportlich zu nehmen: "Normal, wir sind Sturm! Es gibt Konkurrenz. Wir müssen alles geben und immer dem Team helfen."

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