Skandal beim Afrika-Cup!
Im Finale kommt es in Hälfte zwei in der siebten Minute der Nachspielzeit zu einer höchst umstrittenen Szene.
Nach einer Ecke wird Brahim Díaz im Strafraum zu Fall gebracht. Nach Eingreifen des VAR entscheiden die Schiedsrichter auf Elfmeter für Marokko.
Kurz zuvor entschied Schiedsrichter Jean-Jacques Ndala Ngambo zudem auf Foulspiel in der Entstehung eines Senegal Führungstreffer.
Diese Entscheidungen sorgen beim Senegal für massive Proteste. Die Mannschaft weigert sich zunächst weiterzuspielen und verlässt auf Anweisung von Teamchef Pape Thiaw geschlossen das Spielfeld - zeitweise stehen nur noch die Marokkaner auf dem Rasen.
Mane holt Spieler zurück
Erst Sadio Mané gelingt es schließlich, seine Teamkollegen zu beruhigen und zurück auf das Spielfeld zu führen. Den fälligen Strafstoß will Diaz im Panenka-Stil verwandeln, scheitert mit seinem Versuch jedoch kläglich.
Das Endspiel geht damit in die Verlängerung, in der Senegal durch einen Treffer von Gueye den Sieg holt (zum Spielbericht >>>).