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Fehltritt in Türkei: Ex-Sturm-Kicker sorgt für Schiri-Skandal

Seit über sechs Jahren steht Emeka Eze in der Türkei unter Vertrag. Eine Schiri-Entscheidung um den Nigerianer sorgt nun für Empörung.

Fehltritt in Türkei: Ex-Sturm-Kicker sorgt für Schiri-Skandal Foto: © GEPA

Fans des SK Sturm Graz erinnern sich wahrscheinlich noch.

Von Sommer 2017 bis nach der Saison 2019/20 spielte Emeka Friday Eze in der Bundesliga für die "Blackies", nachdem er für 75.000 Euro vom finnischen Klub Rovaniemi verpflichtet wurde.

In seiner ersten Spielzeit in Graz-Liebenau kürte er sich mit Sturm zum ÖFB-Cup-Sieger, traf damals unter anderem im Halbfinale gegen den SK Rapid.

Bei seinem aktuellen Klub Sariyerspor sorgt der Nigerianer (29) nun für Schlagzeilen.

Unglaubliche Fehlentscheidung nach üblem Tritt

Mit Zweitligist Sariyerspor traf er am 22. Spieltag der "1. Lig" auf seinen Stammklub Corum FK, von dem er bis Sommer an die Istanbuler ausgeliehen wurde.

Bereits in der vierten Minute kommt es dann zu einer unschönen Szene - im Zuge eines Zweikampfs tritt Eze seinem Gegenspieler Cemali Sertel auf das linke Schienbein. Zur Überraschung aller entscheidet Schiedsrichter Hakan Ülker aber nicht auf Foul und Rote Karte für den Ex-Grazer.

Stattdessen wird Eze ein Freistoß zugesprochen, Verwarnung wird keine ausgesprochen. Der gefoulte Corum-Spieler konnte das Spiel in weiterer Folge zu Ende spielen, auch Eze spielte über die vollen 90 Minuten. Corum FK gewann die Partie am Ende mit 2:1.

Die Szene hier im Video:

Es ist nicht die einzige Schiri-Kuriosität, der die Türkei am vergangenen Wochenende bewegt.

Im Drittliga-Spiel zwischen Sebat Genclikspor und Fatsa Belediyespor (2:0) trifft zweiteres Team in der 83. Minute per direktem Freistoß zum 1:2-Anschluss.

Weil der Ball aus dem Netz wieder raus auf das Spielfeld prallt, gibt das Schiedsrichtergespann das Tor nicht.

Die Szene hier im Video:



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