Real-Star nach Spital-Besuch: "Er hat mich nicht geschlagen"
Federico Valverde musste nach einer Auseinandersetzung mit einem Kollegen ins Spital und äußert sich jetzt dazu.
Am Donnerstag sorgte eine Meldung aus Madrid durchaus für Gesprächsstoff. Vor dem EL Clasico sollen Federico Valverde und Aurelien Tchouameni aneinader geraten sein.
Ersterer musste danach sogar mit einem Schädel-Hirn-Trauma ins Spital. Der Klub kündigte Konsequenzen an >>>
Jetzt äußert sich Valverde via "Instagram" zum Vorfall. "Gestern hatte ich während eines Trainings einen Vorfall mit einem Teamkollegen. Die Erschöpfung durch den Wettkampf und die Frustration haben alles übermäßig aufgebauscht erscheinen lassen", erklärt der Uruguayer.
Valverde: Keine Schläge zwischen Real-Stars
Solche Dinge würden passieren und würden normalerweise intern geklärt werden. "Offenbar verbreitet hier jemand Gerüchte, und in einer Saison ohne Titel, in der Real Madrid immer unter Beobachtung steht, wird alles übertrieben dargestellt", schreibt Valverde.
Er erzählt der Öffentlichkeit jetzt seine Version des Vorfalls. "Heute hatten wir wieder eine Meinungsverschiedenheit. Im Streit habe ich versehentlich gegen einen Tisch gestoßen, was zu einer kleinen Schnittwunde an meiner Stirn führte, die einen routinemäßigen Krankenhausbesuch erforderte", meint der Real-Star. In einer Meldung des Klubs war von einem Schädel-Hirn-Trauma die Rede >>>
"Zu keinem Zeitpunkt hat mein Teamkollege mich geschlagen, und ich habe ihn auch nicht geschlagen", stellt Valverde klar. Dann entschuldigt sich der 27-Jährige.
Frust aufgrund titelloser Saison
"Real Madrid ist eine der wichtigsten Dinge in meinem Leben, und ich kann nicht gleichgültig bleiben. Das Ergebnis ist eine Anhäufung von Dingen, die in einem sinnlosen Streit gipfeln, der mein Image schädigt und Raum für Zweifel lässt, die dem Feuer eines Unfalls Öl ins Feuer gießen", heißt es weiter.
Die erfolglose Saison macht ihm zu schaffen. "Wir haben ein weiteres Jahr verschwendet, und ich war nicht in der Lage, in den sozialen Medien zu posten, wenn das einzige Gesicht, das ich zeigen konnte, auf dem Platz war, und ich fühle, dass ich das getan habe. Deshalb bin ich derjenige, der am meisten traurig und gequält ist, diese Situation durchzumachen, die mich aufgrund medizinischer Entscheidungen am nächsten Spiel hindert", macht Valverde klar.